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Majjhima Nikāya 122 Mittlere Lehrreden 122

Mahāsuññatasutta Die längere Lehrrede über die Leerheit

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā sakkesu viharati kapilavatthusmiṁ nigrodhārāme. Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei Kapilavatthu auf, im Banyanbaum-Kloster.

Atha kho bhagavā pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya kapilavatthuṁ piṇḍāya pāvisi. Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Kapilavatthu zum Almosengang.

Kapilavatthusmiṁ piṇḍāya caritvā pacchābhattaṁ piṇḍapātapaṭikkanto yena kāḷakhemakassa sakkassa vihāro tenupasaṅkami divāvihārāya. Er zog um Almosen durch Kapilavatthu. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, ging er für die Meditation des Tages zur Hütte des Sakyers Khemaka des Dunklen.

Tena kho pana samayena kāḷakhemakassa sakkassa vihāre sambahulāni senāsanāni paññattāni honti. Zu dieser Zeit waren in der Hütte Khemakas des Dunklen viele Ruheplätze ausgebreitet worden.

Addasā kho bhagavā kāḷakhemakassa sakkassa vihāre sambahulāni senāsanāni paññattāni. Der Buddha sah das

Disvāna bhagavato etadahosi: und dachte:

“sambahulāni kho kāḷakhemakassa sakkassa vihāre senāsanāni paññattāni. „Da sind viele Ruheplätze ausgebreitet worden;

Sambahulā nu kho idha bhikkhū viharantī”ti. leben hier viele Mönche und Nonnen?“

Tena kho pana samayena āyasmā ānando sambahulehi bhikkhūhi saddhiṁ ghaṭāya sakkassa vihāre cīvarakammaṁ karoti. Zu dieser Zeit war der Ehrwürdige Ānanda zusammen mit vielen Mönchen und Nonnen dabei, in der Hütte des Sakyers Ghaṭā Roben zu fertigen.

Atha kho bhagavā sāyanhasamayaṁ paṭisallānā vuṭṭhito yena ghaṭāya sakkassa vihāro tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā paññatte āsane nisīdi. Da kam der Buddha am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zu Ghaṭās Hütte. Er setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz

Nisajja kho bhagavā āyasmantaṁ ānandaṁ āmantesi: und sagte zum Ehrwürdigen Ānanda:

“sambahulāni kho, ānanda, kāḷakhemakassa sakkassa vihāre senāsanāni paññattāni. „In der Hütte Khemakas des Dunklen sind viele Ruheplätze ausgebreitet worden;

Sambahulā nu kho ettha bhikkhū viharantī”ti? leben dort viele Mönche und Nonnen?“

“Sambahulāni, bhante, kāḷakhemakassa sakkassa vihāre senāsanāni paññattāni.

Sambahulā bhikkhū ettha viharanti. „Richtig, Herr, dort leben viele Mönche und Nonnen.

Cīvarakārasamayo no, bhante, vattatī”ti. Gerade ist die Zeit zum Robennähen.“

“Na kho, ānanda, bhikkhu sobhati saṅgaṇikārāmo saṅgaṇikarato saṅgaṇikārāmataṁ anuyutto gaṇārāmo gaṇarato gaṇasammudito. „Ānanda, ein Mönch, der Gesellschaft und Gruppen genießt, der sie liebt und daran hängt, sie zu genießen, leuchtet nicht.

So vatānanda, bhikkhu saṅgaṇikārāmo saṅgaṇikarato saṅgaṇikārāmataṁ anuyutto gaṇārāmo gaṇarato gaṇasammudito yaṁ taṁ nekkhammasukhaṁ pavivekasukhaṁ upasamasukhaṁ sambodhisukhaṁ tassa sukhassa nikāmalābhī bhavissati akicchalābhī akasiralābhīti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. Es ist ganz unmöglich, dass ein solcher Mönch das Glück der Entsagung erlangen kann, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens, wann immer er will, ohne Mühe und Not.

Yo ca kho so, ānanda, bhikkhu eko gaṇasmā vūpakaṭṭho viharati tassetaṁ bhikkhuno pāṭikaṅkhaṁ yaṁ taṁ nekkhammasukhaṁ pavivekasukhaṁ upasamasukhaṁ sambodhisukhaṁ tassa sukhassa nikāmalābhī bhavissati akicchalābhī akasiralābhīti—ṭhānametaṁ vijjati. Aber man kann erwarten, dass ein Mönch, der allein lebt und sich von der Gruppe zurückzieht, das Glück der Entsagung erlangen kann, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens, wann immer er will, ohne Mühe und Not – das ist gut möglich.

So vatānanda, bhikkhu saṅgaṇikārāmo saṅgaṇikarato saṅgaṇikārāmataṁ anuyutto gaṇārāmo gaṇarato gaṇasammudito sāmāyikaṁ vā kantaṁ cetovimuttiṁ upasampajja viharissati asāmāyikaṁ vā akuppanti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. Es ist wirklich ganz unmöglich, Ānanda, dass ein Mönch, der Gesellschaft genießt, in die Freiheit des Herzens eintreten und darin verweilen wird, weder in eine zeitweilige, angenehme, noch in die dauerhafte, unerschütterliche.

Yo ca kho so, ānanda, bhikkhu eko gaṇasmā vūpakaṭṭho viharati tassetaṁ bhikkhuno pāṭikaṅkhaṁ sāmāyikaṁ vā kantaṁ cetovimuttiṁ upasampajja viharissati asāmāyikaṁ vā akuppanti—ṭhānametaṁ vijjati. Aber es ist gut möglich, dass ein Mönch, der allein lebt und sich von der Gruppe zurückzieht, in die Freiheit des Herzens eintreten und darin verweilen wird, entweder in eine zeitweilige, angenehme, oder in die dauerhafte, unerschütterliche.

Nāhaṁ, ānanda, ekaṁ rūpampi samanupassāmi yattha rattassa yathābhiratassa rūpassa vipariṇāmaññathābhāvā na uppajjeyyuṁ sokaparidevadukkhadomanassūpāyāsā. Ānanda, ich sehe kein einziges Bild, dessen Verfall und Zugrundegehen bei jemandem, der sich danach sehnt und es begehrt, nicht zu Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis führen würde.

Ayaṁ kho panānanda, vihāro tathāgatena abhisambuddho yadidaṁ—Doch diese Meditation wurde vom Klargewordenen verstanden: nämlich

sabbanimittānaṁ amanasikārā ajjhattaṁ suññataṁ upasampajja viharituṁ. innerlich in Leerheit einzutreten und darin zu verweilen, indem man den Geist von allen Merkmalen abwendet.

Tatra ce, ānanda, tathāgataṁ iminā vihārena viharantaṁ bhavanti upasaṅkamitāro bhikkhū bhikkhuniyo upāsakā upāsikāyo rājāno rājamahāmattā titthiyā titthiyasāvakā. Nun angenommen, Mönche, Nonnen, Laienmänner, Laienfrauen, Herrscher und königliche Oberminister und Lehrer anderer Konfessionen und deren Schüler besuchten den Klargewordenen, während er diese Meditation übt.

Tatrānanda, tathāgato vivekaninneneva cittena vivekapoṇena vivekapabbhārena vūpakaṭṭhena nekkhammābhiratena byantībhūtena sabbaso āsavaṭṭhānīyehi dhammehi aññadatthu uyyojanikapaṭisaṁyuttaṁyeva kathaṁ kattā hoti. In diesem Fall neigt sein Geist sich zur Abgeschiedenheit, strebt zur Abgeschiedenheit und richtet sich zur Abgeschiedenheit aus, er ist zurückgezogen und liebt die Entsagung und hat befleckende Einflüsse vollständig beseitigt; so hält er ihnen ausnahmslos einen Vortrag, in dem die Betonung darauf liegt, sie zu entlassen.

Tasmātihānanda, bhikkhu cepi ākaṅkheyya: Wenn daher ein Mönch wünscht:

‘ajjhattaṁ suññataṁ upasampajja vihareyyan’ti, tenānanda, bhikkhunā ajjhattameva cittaṁ saṇṭhapetabbaṁ sannisādetabbaṁ ekodi kātabbaṁ samādahātabbaṁ. ‚Dass ich doch innerlich in Leerheit eintrete und darin verweile!‘, so soll er seinen Geist innerlich stillen, sich setzen, eins werden und im Samādhi versinken lassen.

Kathañcānanda, bhikkhu ajjhattameva cittaṁ saṇṭhapeti sannisādeti ekodiṁ karoti samādahati? Und wie stillt ein Mönch seinen Geist innerlich, lässt ihn sich setzen, eins werden und im Samādhi versinken?

Idhānanda, bhikkhu vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi …pe… paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati …pe… Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin …

dutiyaṁ jhānaṁ … in die zweite Vertiefung …

tatiyaṁ jhānaṁ … in die dritte Vertiefung …

catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. in die vierte Vertiefung.

Evaṁ kho, ānanda, bhikkhu ajjhattameva cittaṁ saṇṭhapeti sannisādeti ekodiṁ karoti samādahati. So stillt ein Mönch seinen Geist innerlich, lässt ihn sich setzen, eins werden und im Samādhi versinken.

So ajjhattaṁ suññataṁ manasi karoti. Er richtet den Geist innerlich auf Leerheit aus,

Tassa ajjhattaṁ suññataṁ manasikaroto suññatāya cittaṁ na pakkhandati nappasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen.

Evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: In diesem Fall versteht er:

‘ajjhattaṁ suññataṁ kho me manasikaroto ajjhattaṁ suññatāya cittaṁ na pakkhandati nappasīdati na santiṭṭhati na vimuccatī’ti. ‚Ich richte meinen Geist innerlich auf Leerheit aus, aber mein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

So bahiddhā suññataṁ manasi karoti …pe… Er richtet den Geist äußerlich auf Leerheit aus …

so ajjhattabahiddhā suññataṁ manasi karoti …pe… Er richtet den Geist innerlich und äußerlich auf Leerheit aus …

so āneñjaṁ manasi karoti. Er richtet den Geist auf das Unbewegte aus,

Tassa āneñjaṁ manasikaroto āneñjāya cittaṁ na pakkhandati nappasīdati na santiṭṭhati na vimuccati. aber sein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen.

Evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: In diesem Fall versteht er:

‘āneñjaṁ kho me manasikaroto āneñjāya cittaṁ na pakkhandati nappasīdati na santiṭṭhati na vimuccatī’ti. ‚Ich richte meinen Geist auf das Unbewegte aus, aber mein Geist springt dabei nicht vorwärts, wird nicht zuversichtlich, setzt sich nicht und wird nicht entschlossen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tenānanda, bhikkhunā tasmiṁyeva purimasmiṁ samādhinimitte ajjhattameva cittaṁ saṇṭhapetabbaṁ sannisādetabbaṁ ekodi kātabbaṁ samādahātabbaṁ. Dann soll dieser Mönch seinen Geist innerlich stillen, sich setzen, eins werden und im Samādhi versinken lassen, indem er das gleiche Meditationsthema als Grundlage für die Versenkung benutzt wie zuvor.

So ajjhattaṁ suññataṁ manasi karoti. Er richtet den Geist innerlich auf Leerheit aus,

Tassa ajjhattaṁ suññataṁ manasikaroto ajjhattaṁ suññatāya cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. und sein Geist springt dabei vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.

Evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: In diesem Fall versteht er:

‘ajjhattaṁ suññataṁ kho me manasikaroto ajjhattaṁ suññatāya cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccatī’ti. ‚Ich richte meinen Geist innerlich auf Leerheit aus, und mein Geist springt dabei vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

So bahiddhā suññataṁ manasi karoti …pe… Er richtet den Geist äußerlich auf Leerheit aus …

so ajjhattabahiddhā suññataṁ manasi karoti …pe… Er richtet den Geist innerlich und äußerlich auf Leerheit aus …

so āneñjaṁ manasi karoti. Er richtet den Geist auf das Unbewegte aus,

Tassa āneñjaṁ manasikaroto āneñjāya cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccati. und sein Geist springt dabei vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.

Evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: In diesem Fall versteht er:

‘āneñjaṁ kho me manasikaroto āneñjāya cittaṁ pakkhandati pasīdati santiṭṭhati vimuccatī’ti. ‚Ich richte meinen Geist auf das Unbewegte aus, und mein Geist springt dabei vorwärts, wird zuversichtlich, setzt sich und wird entschlossen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tassa ce, ānanda, bhikkhuno iminā vihārena viharato caṅkamāya cittaṁ namati, so caṅkamati: Während ein Mönch eine solche Meditation übt, geht er, wenn sein Geist zum Gehen geneigt ist, im Gedanken:

‘evaṁ maṁ caṅkamantaṁ nābhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssavissantī’ti. ‚Während ich gehe, werden mich schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit nicht überwältigen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tassa ce, ānanda, bhikkhuno iminā vihārena viharato ṭhānāya cittaṁ namati, so tiṭṭhati: Während ein Mönch eine solche Meditation übt, steht er, wenn sein Geist zum Stehen geneigt ist, im Gedanken:

‘evaṁ maṁ ṭhitaṁ nābhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssavissantī’ti. ‚Während ich stehe, werden mich schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit nicht überwältigen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tassa ce, ānanda, bhikkhuno iminā vihārena viharato nisajjāya cittaṁ namati, so nisīdati: Während ein Mönch eine solche Meditation übt, sitzt er, wenn sein Geist zum Sitzen geneigt ist, im Gedanken:

‘evaṁ maṁ nisinnaṁ nābhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssavissantī’ti. ‚Während ich sitze, werden mich schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit nicht überwältigen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tassa ce, ānanda, bhikkhuno iminā vihārena viharato sayanāya cittaṁ namati, so sayati: Während ein Mönch eine solche Meditation übt, liegt er, wenn sein Geist zum Liegen geneigt ist, im Gedanken:

‘evaṁ maṁ sayantaṁ nābhijjhādomanassā pāpakā akusalā dhammā anvāssavissantī’ti. ‚Während ich liege, werden mich schlechte, untaugliche Eigenschaften von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit nicht überwältigen.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tassa ce, ānanda, bhikkhuno iminā vihārena viharato kathāya cittaṁ namati, so: Während ein Mönch eine solche Meditation übt, denkt er, wenn sein Geist zum Reden geneigt ist:

‘yāyaṁ kathā hīnā gammā pothujjanikā anariyā anatthasaṁhitā na nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattati, seyyathidaṁ—rājakathā corakathā mahāmattakathā senākathā bhayakathā yuddhakathā annakathā pānakathā vatthakathā sayanakathā mālākathā gandhakathā ñātikathā yānakathā gāmakathā nigamakathā nagarakathā janapadakathā itthikathā surākathā visikhākathā kumbhaṭṭhānakathā pubbapetakathā nānattakathā lokakkhāyikā samuddakkhāyikā itibhavābhavakathā iti vā iti—evarūpiṁ kathaṁ na kathessāmī’ti. ‚Ich werde mich nicht auf Gespräche einlassen, die nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos sind, die nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen führen wie Gespräche über Könige, Räuber und Oberminister, über Heere, Bedrohungen und Kriege, über Essen, Trinken, Kleider und Schlafstellen, über Kränze und Düfte, über die Familie, Fahrzeuge, Dörfer, Marktflecken, Städte und Länder, über Frauen und Helden, Straßen- und Brunnengespräch, Gespräch über Verstorbene, über allerlei Dinge, Geschichten vom Land und vom Meer und Gespräche über Wiedergeburt in diesem oder jenem Daseinszustand.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Yā ca kho ayaṁ, ānanda, kathā abhisallekhikā cetovinīvaraṇasappāyā ekantanibbidāya virāgāya nirodhāya upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati, seyyathidaṁ—appicchakathā santuṭṭhikathā pavivekakathā asaṁsaggakathā vīriyārambhakathā sīlakathā samādhikathā paññākathā vimuttikathā vimuttiñāṇadassanakathā iti: ‘evarūpiṁ kathaṁ kathessāmī’ti. ‚Aber ich werde an Gesprächen über Selbstaustilgung teilnehmen, die helfen, das Herz zu öffnen, und einzig zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen führen: nämlich an Gesprächen über Genügsamkeit, Zufriedenheit, Abgeschiedenheit, Sichfernhalten, das Aufrütteln der Energie, sittliches Verhalten, Versenkung, Weisheit, Freiheit und das Erkennen und Sehen der Freiheit.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Tassa ce, ānanda, bhikkhuno iminā vihārena viharato vitakkāya cittaṁ namati, so: Während ein Mönch eine solche Meditation übt, denkt er, wenn sein Geist zum Denken geneigt ist:

‘ye te vitakkā hīnā gammā pothujjanikā anariyā anatthasaṁhitā na nibbidāya na virāgāya na nirodhāya na upasamāya na abhiññāya na sambodhāya na nibbānāya saṁvattanti, seyyathidaṁ—kāmavitakko byāpādavitakko vihiṁsāvitakko iti evarūpe vitakke na vitakkessāmī’ti. ‚Ich werde keine Gedanken denken, die nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos sind, die nicht zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen führen: nämlich sinnliche, böswillige oder grausame Gedanken.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Ye ca kho ime, ānanda, vitakkā ariyā niyyānikā niyyanti takkarassa sammādukkhakkhayāya, seyyathidaṁ—nekkhammavitakko abyāpādavitakko avihiṁsāvitakko iti: ‘evarūpe vitakke vitakkessāmī’ti. ‚Aber ich will solche Gedanken denken, die edel sind, mündig machen und den, der sie übt, zur völligen Auflösung des Leidens führen: nämlich entsagende, wohlwollende und mildherzige Gedanken.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Pañca kho ime, ānanda, kāmaguṇā. Es gibt fünf Arten sinnlicher Erregung.

Katame pañca? Welche fünf?

Cakkhuviññeyyā rūpā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā, Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend;

sotaviññeyyā saddā … Töne, die das Ohr erkennt …

ghānaviññeyyā gandhā … Gerüche, die die Nase erkennt …

jivhāviññeyyā rasā … Geschmäcke, die die Zunge erkennt …

kāyaviññeyyā phoṭṭhabbā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā—Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.

ime kho, ānanda, pañca kāmaguṇā. Das sind die fünf Arten sinnlicher Erregung.

Yattha bhikkhunā abhikkhaṇaṁ sakaṁ cittaṁ paccavekkhitabbaṁ: Daher soll ein Mönch seinen eigenen Geist regelmäßig prüfen:

‘atthi nu kho me imesu pañcasu kāmaguṇesu aññatarasmiṁ vā aññatarasmiṁ vā āyatane uppajjati cetaso samudācāro’ti? ‚Hat mein Geist Interesse an irgendeiner dieser fünf Arten sinnlicher Erregung?‘

Sace, ānanda, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ pajānāti: Wenn er beim Prüfen erkennt:

‘atthi kho me imesu pañcasu kāmaguṇesu aññatarasmiṁ vā aññatarasmiṁ vā āyatane uppajjati cetaso samudācāro’ti, ‚Mein Geist hat Interesse daran‘,

evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: dann versteht er in diesem Fall:

‘yo kho imesu pañcasu kāmaguṇesu chandarāgo so me nappahīno’ti. ‚Ich habe Sehnen und Begehren nach den fünf Arten sinnlicher Erregung nicht aufgegeben.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Sace panānanda, bhikkhu paccavekkhamāno evaṁ pajānāti: Doch wenn er beim Prüfen erkennt:

‘natthi kho me imesu pañcasu kāmaguṇesu aññatarasmiṁ vā aññatarasmiṁ vā āyatane uppajjati cetaso samudācāro’ti, ‚Mein Geist hat kein Interesse daran‘,

evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: dann versteht er in diesem Fall:

‘yo kho imesu pañcasu kāmaguṇesu chandarāgo so me pahīno’ti. ‚Ich habe Sehnen und Begehren nach den fünf Arten sinnlicher Erregung aufgegeben.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Pañca kho ime, ānanda, upādānakkhandhā yattha bhikkhunā udayabbayānupassinā vihātabbaṁ: Ein Mönch soll meditieren, indem er das Entstehen und Vergehen bei diesen fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten beobachtet:

‘iti rūpaṁ iti rūpassa samudayo iti rūpassa atthaṅgamo, ‚So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ihr Enden.

iti vedanā … So ist Gefühl …

iti saññā … So ist Wahrnehmung …

iti saṅkhārā … So sind Willensbildungsprozesse …

iti viññāṇaṁ iti viññāṇassa samudayo iti viññāṇassa atthaṅgamo’ti. So ist Bewusstsein, so ist sein Ursprung, so sein Enden.‘

Tassa imesu pañcasu upādānakkhandhesu udayabbayānupassino viharato yo pañcasu upādānakkhandhesu asmimāno so pahīyati. Während er das tut, gibt er die Einbildung ‚ich bin‘ bezüglich der fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate auf.

Evaṁ santametaṁ, ānanda, bhikkhu evaṁ pajānāti: In diesem Fall versteht er:

‘yo kho imesu pañcasu upādānakkhandhesu asmimāno so me pahīno’ti. ‚Ich habe die Einbildung „ich bin“ bezüglich der fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate aufgegeben.‘

Itiha tattha sampajāno hoti. So ist er sich der Lage bewusst.

Ime kho te, ānanda, dhammā ekantakusalā kusalāyātikā ariyā lokuttarā anavakkantā pāpimatā. Diese Grundsätze sind einzig tauglich mit tauglichen Auswirkungen; sie sind edel, überweltlich und für den Bösen nicht zugänglich.

Taṁ kiṁ maññasi, ānanda, Was denkst du, Ānanda?

kaṁ atthavasaṁ sampassamāno arahati sāvako satthāraṁ anubandhituṁ api paṇujjamāno”ti? Aus welchem Grund würde ein Schüler es für wert halten, dem Lehrer zu folgen, selbst wenn er fortgeschickt wird?“

“Bhagavaṁmūlakā no, bhante, dhammā bhagavaṁnettikā bhagavaṁpaṭisaraṇā. Sādhu vata, bhante, bhagavantaṁyeva paṭibhātu etassa bhāsitassa attho. Bhagavato sutvā bhikkhū dhāressantī”ti. „Unsere Lehren wurzeln im Buddha. Er leitet uns und ist unsere Zuflucht. Herr, es wäre gut, wenn der Buddha selbst erklären würde, was das bedeutet. Die Mönche und Nonnen werden zuhören und es behalten.“

“Na kho, ānanda, arahati sāvako satthāraṁ anubandhituṁ, yadidaṁ suttaṁ geyyaṁ veyyākaraṇaṁ tassa hetu. „Ein Schüler würde es nicht für wert halten, um des Folgenden willen dem Lehrer zu folgen: nämlich um Aussagen, Mischungen aus Prosa und Dichtung oder Gesprächen willen.

Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?

Dīgharattassa hi te, ānanda, dhammā sutā dhātā vacasā paricitā manasānupekkhitā diṭṭhiyā suppaṭividdhā. Weil du, Ānanda, für lange Zeit die Lehren gelernt hast, sie erinnert, eingeübt, mit dem Geist geprüft und gedanklich erfasst hast.

Yā ca kho ayaṁ, ānanda, kathā abhisallekhikā cetovinīvaraṇasappāyā ekantanibbidāya virāgāya nirodhāya upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati, seyyathidaṁ—appicchakathā santuṭṭhikathā pavivekakathā asaṁsaggakathā vīriyārambhakathā sīlakathā samādhikathā paññākathā vimuttikathā vimuttiñāṇadassanakathā—evarūpiyā kho, ānanda, kathāya hetu arahati sāvako satthāraṁ anubandhituṁ api paṇujjamāno. Aber ein Schüler würde es für wert halten, um Gesprächen über Selbstaustilgung willen, die helfen, das Herz zu öffnen, und die einzig zu Ernüchterung, Schwinden der Leidenschaft, Aufhören, Frieden, Einsicht, Erwachen und Erlöschen führen, dem Lehrer zu folgen, selbst wenn er fortgeschickt wird: nämlich um Gesprächen über Genügsamkeit willen, Gesprächen über Zufriedenheit, Abgeschiedenheit, Sichfernhalten, das Aufrütteln der Energie, sittliches Verhalten, Versenkung, Weisheit, Freiheit und das Erkennen und Sehen der Freiheit.

Evaṁ sante kho, ānanda, ācariyūpaddavo hoti, evaṁ sante antevāsūpaddavo hoti, evaṁ sante brahmacārūpaddavo hoti. Da das so ist, Ānanda, gibt es eine Gefahr für den Lehrmeister, eine Gefahr für den Zögling und eine Gefahr für den, der das geistliche Leben führt.

Kathañcānanda, ācariyūpaddavo hoti? Und wie gibt es eine Gefahr für den Lehrmeister?

Idhānanda, ekacco satthā vivittaṁ senāsanaṁ bhajati araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanapatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ. Da sucht ein Lehrer einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.

Tassa tathāvūpakaṭṭhassa viharato anvāvattanti brāhmaṇagahapatikā negamā ceva jānapadā ca. Während er dort zurückgezogen meditiert, wird er von einem Strom von Brahmanen und Hausbesitzern besucht, und ebenso von Menschen aus Stadt und Land.

So anvāvattantesu brāhmaṇagahapatikesu negamesu ceva jānapadesu ca mucchaṁ nikāmayati, gedhaṁ āpajjati, āvattati bāhullāya. Wenn das geschieht, genießt er Betörung, wird gierig und verfällt wieder in Schwelgen.

Ayaṁ vuccatānanda, upaddavo ācariyo. Das nennt man die Gefahr für den Lehrmeister.

Ācariyūpaddavena avadhiṁsu naṁ pāpakā akusalā dhammā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā. Er ist vernichtet von schlechten, untauglichen Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Evaṁ kho, ānanda, ācariyūpaddavo hoti. So gibt es eine Gefahr für den Lehrmeister.

Kathañcānanda, antevāsūpaddavo hoti? Und wie gibt es eine Gefahr für den Zögling?

Tasseva kho panānanda, satthu sāvako tassa satthu vivekamanubrūhayamāno Da sucht der Schüler eines Lehrers, indem er seinem Lehrer im Pflegen der Abgeschiedenheit nacheifert,

vivittaṁ senāsanaṁ bhajati araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanapatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ. einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.

Tassa tathāvūpakaṭṭhassa viharato anvāvattanti brāhmaṇagahapatikā negamā ceva jānapadā ca. Während er dort zurückgezogen meditiert, wird er von einem Strom von Brahmanen und Hausbesitzern besucht, und ebenso von Menschen aus Stadt und Land.

So anvāvattantesu brāhmaṇagahapatikesu negamesu ceva jānapadesu ca mucchaṁ nikāmayati, gedhaṁ āpajjati, āvattati bāhullāya. Wenn das geschieht, genießt er Betörung, wird gierig und verfällt wieder in Schwelgen.

Ayaṁ vuccatānanda, upaddavo antevāsī. Das nennt man die Gefahr für den Zögling.

Antevāsūpaddavena avadhiṁsu naṁ pāpakā akusalā dhammā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā. Er ist vernichtet von schlechten, untauglichen Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Evaṁ kho, ānanda, antevāsūpaddavo hoti. So gibt es eine Gefahr für den Zögling.

Kathañcānanda, brahmacārūpaddavo hoti? Und wie gibt es eine Gefahr für den, der das geistliche Leben führt?

Idhānanda, tathāgato loke uppajjati arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno sugato lokavidū anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaṁ buddho bhagavā. Da erscheint ein Klargewordener in der Welt, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die üben wollen, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.

So vivittaṁ senāsanaṁ bhajati araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanapatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ. Er sucht einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.

Tassa tathāvūpakaṭṭhassa viharato anvāvattanti brāhmaṇagahapatikā negamā ceva jānapadā ca. Während er dort zurückgezogen meditiert, wird er von einem Strom von Brahmanen und Hausbesitzern besucht, und ebenso von Menschen aus Stadt und Land.

So anvāvattantesu brāhmaṇagahapatikesu negamesu ceva jānapadesu ca na mucchaṁ nikāmayati, na gedhaṁ āpajjati, na āvattati bāhullāya. Wenn das geschieht, genießt er keine Betörung, wird nicht gierig und verfällt nicht wieder in Schwelgen.

Tasseva kho panānanda, satthu sāvako tassa satthu vivekamanubrūhayamāno Aber ein Schüler dieses Lehrers sucht, indem er seinem Lehrer im Pflegen der Abgeschiedenheit nacheifert,

vivittaṁ senāsanaṁ bhajati araññaṁ rukkhamūlaṁ pabbataṁ kandaraṁ giriguhaṁ susānaṁ vanapatthaṁ abbhokāsaṁ palālapuñjaṁ. einen abgelegenen Platz auf: eine Wildnis, den Fuß eines Baumes, einen Hügel, eine Schlucht, eine Berghöhle, ein Leichenfeld, einen Wald, den freien Himmel, einen Strohhaufen.

Tassa tathāvūpakaṭṭhassa viharato anvāvattanti brāhmaṇagahapatikā negamā ceva jānapadā ca. Während er dort zurückgezogen meditiert, wird er von einem Strom von Brahmanen und Hausbesitzern besucht, und ebenso von Menschen aus Stadt und Land.

So anvāvattantesu brāhmaṇagahapatikesu negamesu ceva jānapadesu ca mucchaṁ nikāmayati, gedhaṁ āpajjati, āvattati bāhullāya. Wenn das geschieht, genießt er Betörung, wird gierig und verfällt wieder in Schwelgen.

Ayaṁ vuccatānanda, upaddavo brahmacārī. Das nennt man die Gefahr für den, der ein geistliches Leben führt.

Brahmacārūpaddavena avadhiṁsu naṁ pāpakā akusalā dhammā saṅkilesikā ponobbhavikā sadarā dukkhavipākā āyatiṁ jātijarāmaraṇiyā. Er ist vernichtet von schlechten, untauglichen Eigenschaften, die verunreinigen, zu künftigen Leben führen, die beschwerlich sind, zu Leiden führen, zu Wiedergeburt, Alter und Tod.

Evaṁ kho, ānanda, brahmacārūpaddavo hoti. So gibt es eine Gefahr für den, der das geistliche Leben führt.

Tatrānanda, yo cevāyaṁ ācariyūpaddavo, yo ca antevāsūpaddavo ayaṁ tehi brahmacārūpaddavo dukkhavipākataro ceva kaṭukavipākataro ca, api ca vinipātāya saṁvattati. Und so führt die Gefahr für den, der das geistliche Leben führt, zu einem viel schmerzhafteren und bittereren Ergebnis, verglichen mit der Gefahr für den Lehrmeister oder der Gefahr für den Zögling. Sie führt sogar in die Unterwelt.

Tasmātiha maṁ, ānanda, mittavatāya samudācaratha, mā sapattavatāya. Daher, Ānanda, sollt ihr mich als Freund behandeln, nicht als Feind.

Taṁ vo bhavissati dīgharattaṁ hitāya sukhāya. Das wird zu eurem langanhaltenden Nutzen und Glück sein.

Kathañcānanda, satthāraṁ sāvakā sapattavatāya samudācaranti, no mittavatāya? Und wie behandeln Schüler ihren Lehrer als Feind, nicht als Freund?

Idhānanda, satthā sāvakānaṁ dhammaṁ deseti anukampako hitesī anukampaṁ upādāya: Da lehrt der Lehrer seine Schüler aus Güte und Anteilnahme den Dhamma:

‘idaṁ vo hitāya, idaṁ vo sukhāyā’ti. ‚Das ist zu eurem Wohl. Das ist zu eurem Glück.‘

Tassa sāvakā na sussūsanti, na sotaṁ odahanti, na aññā cittaṁ upaṭṭhapenti, vokkamma ca satthusāsanā vattanti. Aber seine Schüler wollen nicht zuhören. Sie spitzen nicht die Ohren und versuchen nicht, zu verstehen. Sie fahren fort, indem sie sich von der Anleitung des Lehrers abwenden.

Evaṁ kho, ānanda, satthāraṁ sāvakā sapattavatāya samudācaranti, no mittavatāya. So behandeln Schüler ihren Lehrer als Feind, nicht als Freund.

Kathañcānanda, satthāraṁ sāvakā mittavatāya samudācaranti, no sapattavatāya? Und wie behandeln Schüler ihren Lehrer als Freund, nicht als Feind?

Idhānanda, satthā sāvakānaṁ dhammaṁ deseti anukampako hitesī anukampaṁ upādāya: Da lehrt der Lehrer seine Schüler aus Güte und Anteilnahme den Dhamma:

‘idaṁ vo hitāya, idaṁ vo sukhāyā’ti. ‚Das ist zu eurem Wohl. Das ist zu eurem Glück.‘

Tassa sāvakā sussūsanti, sotaṁ odahanti, aññā cittaṁ upaṭṭhapenti, na ca vokkamma satthusāsanā vattanti. Und seine Schüler wollen zuhören. Sie spitzen die Ohren und versuchen, zu verstehen. Sie fahren fort, indem sie sich nicht von der Anleitung des Lehrers abwenden.

Evaṁ kho, ānanda, satthāraṁ sāvakā mittavatāya samudācaranti, no sapattavatāya. So behandeln Schüler ihren Lehrer als Freund, nicht als Feind.

Tasmātiha maṁ, ānanda, mittavatāya samudācaratha, mā sapattavatāya. Daher, Ānanda, sollt ihr mich als Freund behandeln, nicht als Feind.

Taṁ vo bhavissati dīgharattaṁ hitāya sukhāya. Das wird zu eurem langanhaltenden Nutzen und Glück sein.

Na vo ahaṁ, ānanda, tathā parakkamissāmi yathā kumbhakāro āmake āmakamatte. Ich werde euch nicht verhätscheln wie ein Töpfer seine feuchten, ungebrannten Töpfe.

Niggayha niggayhāhaṁ, ānanda, vakkhāmi; Ich werde sprechen, indem ich euch wieder und wieder rüge,

pavayha pavayha, ānanda, vakkhāmi. wieder und wieder auf euch eindringe.

Yo sāro so ṭhassatī”ti. Der Kern wird dem standhalten.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamano āyasmā ānando bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti. Zufrieden begrüßte der Ehrwürdige Ānanda die Worte des Buddha.

Mahāsuññatasuttaṁ niṭṭhitaṁ dutiyaṁ.
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