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Majjhima Nikāya 125 Mittlere Lehrreden 125

Dantabhūmisutta Die Stufe der Gezähmten

Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:

ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati veḷuvane kalandakanivāpe. Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.

Tena kho pana samayena aciravato samaṇuddeso araññakuṭikāyaṁ viharati. Zu dieser Zeit hielt sich der Novize Aciravata in einer Hütte in der Wildnis auf.

Atha kho jayaseno rājakumāro jaṅghāvihāraṁ anucaṅkamamāno anuvicaramāno yena aciravato samaṇuddeso tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā aciravatena samaṇuddesena saddhiṁ sammodi. Als dann der Prinz Jayasena spazieren ging, begab er sich zu Aciravata und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Sammodanīyaṁ kathaṁ sāraṇīyaṁ vītisāretvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho jayaseno rājakumāro aciravataṁ samaṇuddesaṁ etadavoca: Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu Aciravata:

“Sutaṁ metaṁ, bho aggivessana: „Werter Aggivessana, ich habe gehört,

‘idha bhikkhu appamatto ātāpī pahitatto viharanto phuseyya cittassa ekaggatan’”ti. dass ein Mönch, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, das Einswerden des Geistes erfahren kann.“

“Evametaṁ, rājakumāra, evametaṁ, rājakumāra. „Das ist wirklich wahr, Prinz! Das ist wirklich wahr!

Idha bhikkhu appamatto ātāpī pahitatto viharanto phuseyya cittassa ekaggatan”ti. Ein Mönch, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, kann das Einswerden des Geistes erfahren.“

“Sādhu me bhavaṁ aggivessano yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ desetū”ti. „Werter Aggivessana, bitte lehre mich den Dhamma, wie du ihn gehört und dir eingeprägt hast.“

“Na kho te ahaṁ, rājakumāra, sakkomi yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ desetuṁ. „Ich bin nicht fähig, das zu tun, Prinz.

Ahañca hi te, rājakumāra, yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ deseyyaṁ, tvañca me bhāsitassa atthaṁ na ājāneyyāsi; so mamassa kilamatho, sā mamassa vihesā”ti. Denn wenn ich dich den Dhamma lehren würde, wie ich ihn gehört und mir eingeprägt habe, würdest du mich vielleicht nicht verstehen, und das wäre ermüdend und beschwerlich für mich.“

“Desetu me bhavaṁ aggivessano yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ. „Werter Aggivessana, bitte lehre mich den Dhamma, wie du ihn gehört und dir eingeprägt hast.

Appevanāmāhaṁ bhoto aggivessanassa bhāsitassa atthaṁ ājāneyyan”ti. Ich werde hoffentlich die Bedeutung dessen verstehen, was du sagst.“

“Deseyyaṁ kho te ahaṁ, rājakumāra, yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ. „Ich will dich lehren.

Sace me tvaṁ bhāsitassa atthaṁ ājāneyyāsi, iccetaṁ kusalaṁ; Wenn du die Bedeutung dessen, was ich sage, verstehst, ist es gut.

no ce me tvaṁ bhāsitassa atthaṁ ājāneyyāsi, yathāsake tiṭṭheyyāsi, na maṁ tattha uttariṁ paṭipuccheyyāsī”ti. Wenn nicht, lass jedem das Seine und befrage mich nicht weiter darüber.“

“Desetu me bhavaṁ aggivessano yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ. „Werter Aggivessana, bitte lehre mich den Dhamma, wie du ihn gehört und dir eingeprägt hast.

Sace ahaṁ bhoto aggivessanassa bhāsitassa atthaṁ ājānissāmi, iccetaṁ kusalaṁ; Wenn ich die Bedeutung dessen, was du sagst, verstehe, ist es gut.

no ce ahaṁ bhoto aggivessanassa bhāsitassa atthaṁ ājānissāmi, yathāsake tiṭṭhissāmi, nāhaṁ tattha bhavantaṁ aggivessanaṁ uttariṁ paṭipucchissāmī”ti. Wenn nicht, werde ich jedem das Seine lassen und dich nicht weiter darüber befragen.“

Atha kho aciravato samaṇuddeso jayasenassa rājakumārassa yathāsutaṁ yathāpariyattaṁ dhammaṁ desesi. Da lehrte der Novize Aciravata den Prinzen Jayasena den Dhamma, wie er ihn gehört und sich eingeprägt hatte.

Evaṁ vutte, jayaseno rājakumāro aciravataṁ samaṇuddesaṁ etadavoca: Als er geendet hatte, sagte Jayasena zu ihm:

“aṭṭhānametaṁ, bho aggivessana, anavakāso yaṁ bhikkhu appamatto ātāpī pahitatto viharanto phuseyya cittassa ekaggatan”ti. „Es ist unmöglich, werter Aggivessana, es kann nicht sein, dass ein Mönch, der beflissen, eifrig und entschlossen meditiert, das Einswerden des Geistes erfahren kann.“

Atha kho jayaseno rājakumāro aciravatassa samaṇuddesassa aṭṭhānatañca anavakāsatañca pavedetvā uṭṭhāyāsanā pakkāmi. Nachdem er erklärt hatte, dass dies unmöglich sei, erhob Jayasena sich von seinem Sitz und ging.

Atha kho aciravato samaṇuddeso acirapakkante jayasene rājakumāre yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Kurz nachdem er gegangen war, ging Aciravata zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin

Ekamantaṁ nisinno kho aciravato samaṇuddeso yāvatako ahosi jayasenena rājakumārena saddhiṁ kathāsallāpo taṁ sabbaṁ bhagavato ārocesi. und berichtete ihm über das Gespräch.

Evaṁ vutte, bhagavā aciravataṁ samaṇuddesaṁ etadavoca: Als er geendet hatte, sagte der Buddha zu ihm:

“‘taṁ kutettha, aggivessana, labbhā. „Wie könnte es auch anders sein, Aggivessana?

Yaṁ taṁ nekkhammena ñātabbaṁ nekkhammena daṭṭhabbaṁ nekkhammena pattabbaṁ nekkhammena sacchikātabbaṁ taṁ vata jayaseno rājakumāro kāmamajjhe vasanto kāme paribhuñjanto kāmavitakkehi khajjamāno kāmapariḷāhena pariḍayhamāno kāmapariyesanāya ussuko ñassati vā dakkhati vā sacchi vā karissatī’ti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. Der Prinz Jayasena hält sich inmitten von Sinnenfreuden auf, genießt sie, wird von Gedanken an sie verzehrt, brennt fiebrig darauf und sucht begierig mehr davon. Es ist ganz unmöglich, dass er erkennt oder sieht oder verwirklicht, was nur durch Entsagung erkannt, gesehen und verwirklicht werden kann.

Seyyathāpissu, aggivessana, dve hatthidammā vā assadammā vā godammā vā sudantā suvinītā, dve hatthidammā vā assadammā vā godammā vā adantā avinītā. Wie ein Paar Elefanten oder Pferde oder Ochsen in Schulung, das gut gezähmt und gut geschult wäre, und ein Paar, das nicht gezähmt oder geschult wäre:

Taṁ kiṁ maññasi, aggivessana, Was denkst du, Aggivessana?

ye te dve hatthidammā vā assadammā vā godammā vā sudantā suvinītā, api nu te dantāva dantakāraṇaṁ gaccheyyuṁ, dantāva dantabhūmiṁ sampāpuṇeyyun”ti? Würde nicht das Paar, das gut gezähmt und gut geschult wäre, die Aufgaben der Gezähmten erfüllen und die Stufe der Gezähmten erreichen?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Ye pana te dve hatthidammā vā assadammā vā godammā vā adantā avinītā, api nu te adantāva dantakāraṇaṁ gaccheyyuṁ, adantāva dantabhūmiṁ sampāpuṇeyyuṁ, seyyathāpi te dve hatthidammā vā assadammā vā godammā vā sudantā suvinītā”ti? „Aber würde das Paar, das nicht gezähmt und geschult wäre, die Aufgaben der Gezähmten erfüllen und die Stufe der Gezähmten erreichen wie das gezähmte Paar?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Evameva kho, aggivessana, ‘yaṁ taṁ nekkhammena ñātabbaṁ nekkhammena daṭṭhabbaṁ nekkhammena pattabbaṁ nekkhammena sacchikātabbaṁ taṁ vata jayaseno rājakumāro kāmamajjhe vasanto kāme paribhuñjanto kāmavitakkehi khajjamāno kāmapariḷāhena pariḍayhamāno kāmapariyesanāya ussuko ñassati vā dakkhati vā sacchi vā karissatī’ti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. „Ebenso hält sich der Prinz Jayasena inmitten von Sinnenfreuden auf, genießt sie, wird von Gedanken an sie verzehrt, brennt fiebrig darauf und sucht begierig mehr davon. Es ist ganz unmöglich, dass er erkennt oder sieht oder verwirklicht, was nur durch Entsagung erkannt, gesehen und verwirklicht werden kann.

Seyyathāpi, aggivessana, gāmassa vā nigamassa vā avidūre mahāpabbato. Wie wenn da nicht weit von einem Dorf oder einer Stadt ein großer Berg wäre,

Tamenaṁ dve sahāyakā tamhā gāmā vā nigamā vā nikkhamitvā hatthavilaṅghakena yena so pabbato tenupasaṅkameyyuṁ; upasaṅkamitvā eko sahāyako heṭṭhā pabbatapāde tiṭṭheyya, eko sahāyako uparipabbataṁ āroheyya. und zwei Freunde gingen aus dem Dorf oder der Stadt zu dem Berg, wobei sie sich gegenseitig zur Hand gingen. Wenn sie dort ankämen, bliebe ein Freund am Fuß des Berges, und der andere stiege zum Gipfel hinauf.

Tamenaṁ heṭṭhā pabbatapāde ṭhito sahāyako uparipabbate ṭhitaṁ sahāyakaṁ evaṁ vadeyya: Der, der unten stünde, würde zu dem auf dem Gipfel sagen:

‘yaṁ, samma, kiṁ tvaṁ passasi uparipabbate ṭhito’ti? ‚Mein Freund, was siehst du, wenn du dort auf dem Gipfel stehst?‘

So evaṁ vadeyya: Dieser würde antworten:

‘passāmi kho ahaṁ, samma, uparipabbate ṭhito ārāmarāmaṇeyyakaṁ vanarāmaṇeyyakaṁ bhūmirāmaṇeyyakaṁ pokkharaṇīrāmaṇeyyakan’ti. ‚Wenn ich auf dem Gipfel stehe, sehe ich entzückende Parks, Wälder, Wiesen und Lotusteiche!‘

So evaṁ vadeyya: Doch der andere würde sagen:

‘aṭṭhānaṁ kho etaṁ, samma, anavakāso yaṁ tvaṁ uparipabbate ṭhito passeyyāsi ārāmarāmaṇeyyakaṁ vanarāmaṇeyyakaṁ bhūmirāmaṇeyyakaṁ pokkharaṇīrāmaṇeyyakan’ti. ‚Es ist unmöglich, es kann nicht sein, dass du, wenn du auf dem Gipfel stehst, entzückende Parks, Wälder, Wiesen und Lotusteiche siehst.‘

Tamenaṁ uparipabbate ṭhito sahāyako heṭṭhimapabbatapādaṁ orohitvā taṁ sahāyakaṁ bāhāyaṁ gahetvā uparipabbataṁ āropetvā muhuttaṁ assāsetvā evaṁ vadeyya: Da käme sein Freund vom Gipfel herab, nähme den Freund beim Arm und brächte ihn dazu, auf den Gipfel zu steigen. Er gäbe ihm eine Weile, um Atem zu holen, und würde dann zu ihm sagen:

‘yaṁ, samma, kiṁ tvaṁ passasi uparipabbate ṭhito’ti? ‚Mein Freund, was siehst du, wenn du hier auf dem Gipfel stehst?‘

So evaṁ vadeyya: Der andere würde antworten:

‘passāmi kho ahaṁ, samma, uparipabbate ṭhito ārāmarāmaṇeyyakaṁ vanarāmaṇeyyakaṁ bhūmirāmaṇeyyakaṁ pokkharaṇīrāmaṇeyyakan’ti. ‚Wenn ich auf dem Gipfel stehe, sehe ich entzückende Parks, Wälder, Wiesen und Lotusteiche!‘

So evaṁ vadeyya: Der Freund würde sagen:

‘idāneva kho te, samma, bhāsitaṁ—mayaṁ evaṁ ājānāma—‚Gerade habe ich dich so verstanden:

aṭṭhānaṁ kho etaṁ samma, anavakāso yaṁ tvaṁ uparipabbate ṭhito passeyyāsi ārāmarāmaṇeyyakaṁ vanarāmaṇeyyakaṁ bhūmirāmaṇeyyakaṁ pokkharaṇīrāmaṇeyyakan’ti. „Es ist unmöglich, es kann nicht sein, dass du, wenn du auf dem Gipfel stehst, entzückende Parks, Wälder, Wiesen und Lotusteiche siehst.“

Idāneva ca pana te bhāsitaṁ mayaṁ evaṁ ājānāma: Und jetzt sagst du:

‘passāmi kho ahaṁ, samma, uparipabbate ṭhito ārāmarāmaṇeyyakaṁ vanarāmaṇeyyakaṁ bhūmirāmaṇeyyakaṁ pokkharaṇīrāmaṇeyyakan’ti. „Wenn ich auf dem Gipfel stehe, sehe ich entzückende Parks, Wälder, Wiesen und Lotusteiche!“

So evaṁ vadeyya: Der andere würde sagen:

‘tathā hi panāhaṁ, samma, iminā mahatā pabbatena āvuto daṭṭheyyaṁ nāddasan’ti. ‚Aber, mein Freund, weil ich von diesem großen Berg gehemmt war, sah ich nicht, was zu sehen war.‘

Ato mahantatarena, aggivessana, ‘avijjākhandhena jayaseno rājakumāro āvuto nivuto ophuṭo pariyonaddho. Doch größer noch ist die Masse der Unwissenheit, von der Prinz Jayasena gehemmt, gehindert, eingekapselt und ummantelt ist.

So vata yaṁ taṁ nekkhammena ñātabbaṁ nekkhammena daṭṭhabbaṁ nekkhammena pattabbaṁ nekkhammena sacchikātabbaṁ taṁ vata jayaseno rājakumāro kāmamajjhe vasanto kāme paribhuñjanto kāmavitakkehi khajjamāno kāmapariḷāhena pariḍayhamāno kāmapariyesanāya ussuko ñassati vā dakkhati vā sacchi vā karissatī’ti—netaṁ ṭhānaṁ vijjati. Der Prinz Jayasena hält sich inmitten von Sinnenfreuden auf, genießt sie, wird von Gedanken an sie verzehrt, brennt fiebrig darauf und sucht begierig mehr davon. Es ist ganz unmöglich, dass er erkennt oder sieht oder verwirklicht, was nur durch Entsagung erkannt, gesehen und verwirklicht werden kann.

Sace kho taṁ, aggivessana, jayasenassa rājakumārassa imā dve upamā paṭibhāyeyyuṁ, anacchariyaṁ te jayaseno rājakumāro pasīdeyya, pasanno ca te pasannākāraṁ kareyyā”ti. Wenn dir diese beiden Gleichnisse eingefallen wären, wäre es kein Wunder gewesen, wenn Prinz Jayasena Zuversicht zu dir gewonnen und seine Zuversicht gezeigt hätte.“

“Kuto pana maṁ, bhante, jayasenassa rājakumārassa imā dve upamā paṭibhāyissanti anacchariyā pubbe assutapubbā, seyyathāpi bhagavantan”ti? „Aber Herr, wie hätten mir diese beiden Gleichnisse einfallen können, wie sie dem Buddha eingefallen sind, da sie mir doch weder aus übernatürlicher Quelle eingegeben wurden, noch hatte ich sie zuvor gehört?“

“Seyyathāpi, aggivessana, rājā khattiyo muddhāvasitto nāgavanikaṁ āmanteti: „Wie wenn da, Aggivessana, ein gesalbter adliger König sich an seinen Elefanten-Fährtenleser wenden würde:

‘ehi tvaṁ, samma nāgavanika, rañño nāgaṁ abhiruhitvā nāgavanaṁ pavisitvā āraññakaṁ nāgaṁ atipassitvā rañño nāgassa gīvāyaṁ upanibandhāhī’ti. ‚Bitte, mein guter Elefanten-Fährtenleser, steige auf einen königlichen Elefantenbullen und reite in den Elefantenwald. Wenn du einen wilden Elefantenbullen siehst, binde ihn am Hals am königlichen Elefantenbullen fest.‘

‘Evaṁ, devā’ti kho, aggivessana, nāgavaniko rañño khattiyassa muddhāvasittassa paṭissutvā rañño nāgaṁ abhiruhitvā nāgavanaṁ pavisitvā āraññakaṁ nāgaṁ atipassitvā rañño nāgassa gīvāyaṁ upanibandhati. ‚Ja, Majestät‘, würde der Elefanten-Fährtenleser antworten und täte wie geheißen.

Tamenaṁ rañño nāgo abbhokāsaṁ nīharati. Der königliche Elefantenbulle würde den wilden Elefanten ins Freie hinausführen;

Ettāvatā kho, aggivessana, āraññako nāgo abbhokāsaṁ gato hoti. und nur dann kommt er heraus ins Freie,

Etthagedhā hi, aggivessana, āraññakā nāgā yadidaṁ—nāgavanaṁ. denn ein wilder Elefantenbulle hängt am Elefantenwald.

Tamenaṁ nāgavaniko rañño khattiyassa muddhāvasittassa ārocesi: Der Elefanten-Fährtenleser würde den König unterrichten:

‘abbhokāsagato kho, deva, āraññako nāgo’ti. ‚Majestät, der wilde Elefant ist ins Freie herausgekommen.‘

Atha kho aggivessana, tamenaṁ rājā khattiyo muddhāvasitto hatthidamakaṁ āmantesi: Dann würde sich der König an seinen Elefantenzureiter wenden:

‘ehi tvaṁ, samma hatthidamaka, āraññakaṁ nāgaṁ damayāhi āraññakānañceva sīlānaṁ abhinimmadanāya āraññakānañceva sarasaṅkappānaṁ abhinimmadanāya āraññakānañceva darathakilamathapariḷāhānaṁ abhinimmadanāya gāmante abhiramāpanāya manussakantesu sīlesu samādapanāyā’ti. ‚Bitte, mein guter Elefantenzureiter, zähme den wilden Elefantenbullen. Bringe seine wilden Manieren, seine wilden Erinnerungen und Gedanken unter Kontrolle, seine wilde Angst, Erschöpfung und hitzebedingte Entkräftung. Bringe ihn dazu, sich in einem Dorf wohlzufühlen, und bringe ihm Manieren bei, die den Menschen zusagen.

‘Evaṁ, devā’ti kho, aggivessana, hatthidamako rañño khattiyassa muddhāvasittassa paṭissutvā mahantaṁ thambhaṁ pathaviyaṁ nikhaṇitvā āraññakassa nāgassa gīvāyaṁ upanibandhati āraññakānañceva sīlānaṁ abhinimmadanāya āraññakānañceva sarasaṅkappānaṁ abhinimmadanāya āraññakānañceva darathakilamathapariḷāhānaṁ abhinimmadanāya gāmante abhiramāpanāya manussakantesu sīlesu samādapanāya. ‚Ja, Majestät‘, würde der Elefantenzureiter antworten. Er würde einen großen Pfosten in die Erde graben und den Elefanten mit dem Hals daran anbinden, um seine wilden Manieren, seine wilden Erinnerungen und Gedanken unter Kontrolle zu bringen, seine wilde Angst, Erschöpfung und hitzebedingte Entkräftung; um ihn dazu zu bringen, sich in einem Dorf wohlzufühlen, und ihm Manieren beizubringen, die den Menschen zusagen.

Tamenaṁ hatthidamako yā sā vācā nelā kaṇṇasukhā pemanīyā hadayaṅgamā porī bahujanakantā bahujanamanāpā tathārūpāhi vācāhi samudācarati. Er würde auf eine Art zu ihm sprechen, die mild ist, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, vielen Menschen willkommen und angenehm.

Yato kho, aggivessana, āraññako nāgo hatthidamakassa yā sā vācā nelā kaṇṇasukhā pemanīyā hadayaṅgamā porī bahujanakantā bahujanamanāpā tathārūpāhi vācāhi samudācariyamāno sussūsati, sotaṁ odahati, aññā cittaṁ upaṭṭhāpeti; Wenn er auf solche Art angesprochen würde, würde der wilde Elefant zuhören wollen. Er würde die Ohren spitzen und versuchen, zu verstehen.

tamenaṁ hatthidamako uttari tiṇaghāsodakaṁ anuppavecchati. Da würde der Elefantenzureiter ihn mit Gras, Futter und Wasser belohnen.

Yato kho, aggivessana, āraññako nāgo hatthidamakassa tiṇaghāsodakaṁ paṭiggaṇhāti, tatra hatthidamakassa evaṁ hoti: Wenn der wilde Elefant das Gras, Futter und Wasser annehmen würde, wüsste der Zureiter:

‘jīvissati kho dāni āraññako nāgo’ti. ‚Nun wird der wilde Elefant überleben!‘

Tamenaṁ hatthidamako uttari kāraṇaṁ kāreti: Er würde ihm ein weitere Aufgabe stellen:

‘ādiya, bho, nikkhipa, bho’ti. ‚Hebe auf, werter Herr! Lege ab, werter Herr!‘

Yato kho, aggivessana, āraññako nāgo hatthidamakassa ādānanikkhepe vacanakaro hoti ovādappaṭikaro, tamenaṁ hatthidamako uttari kāraṇaṁ kāreti: Wenn der wilde Elefant aufheben und ablegen würde, wenn der Zureiter es sagt, und den Anweisungen Folge leistete, würde der Zureiter ihm eine weitere Aufgabe stellen:

‘abhikkama, bho, paṭikkama, bho’ti. ‚Vor, werter Herr! Zurück, werter Herr!‘

Yato kho, aggivessana, āraññako nāgo hatthidamakassa abhikkamapaṭikkamavacanakaro hoti ovādappaṭikaro, tamenaṁ hatthidamako uttari kāraṇaṁ kāreti: Wenn der wilde Elefant vor und zurück gehen würde, wenn der Zureiter es sagt, und den Anweisungen Folge leistete, würde der Zureiter ihm eine weitere Aufgabe stellen:

‘uṭṭhaha, bho, nisīda, bho’ti. ‚Stehe, werter Herr! Sitze, werter Herr!‘

Yato kho, aggivessana, āraññako nāgo hatthidamakassa uṭṭhānanisajjāya vacanakaro hoti ovādappaṭikaro, tamenaṁ hatthidamako uttari āneñjaṁ nāma kāraṇaṁ kāreti, mahantassa phalakaṁ soṇḍāya upanibandhati, tomarahattho ca puriso uparigīvāya nisinno hoti, samantato ca tomarahatthā purisā parivāretvā ṭhitā honti, hatthidamako ca dīghatomarayaṭṭhiṁ gahetvā purato ṭhito hoti. Wenn der wilde Elefant stehen und sitzen würde, wenn der Zureiter es sagt, und den Anweisungen Folge leistete, würde der Zureiter ihm die Aufgabe mit Namen Unbewegtheit stellen. Er würde ein großes Brett an seinem Rüssel befestigen; ein Ulan würde auf seinem Hals sitzen; andere Ulanen würden ihn von allen Seiten umgeben, und der Zureiter selbst würde mit einer langen Lanze vor ihm stehen.

So āneñjaṁ kāraṇaṁ kāriyamāno neva purime pāde copeti na pacchime pāde copeti, na purimakāyaṁ copeti na pacchimakāyaṁ copeti, na sīsaṁ copeti, na kaṇṇe copeti, na dante copeti, na naṅguṭṭhaṁ copeti, na soṇḍaṁ copeti. Während er diese Aufgabe üben würde, würde er weder seine Vorder- noch seine Hinterfüße bewegen, weder seinen Vorder- noch seinen Hinterkörper, weder Kopf noch Ohren, Stoßzähne, Schwanz oder Rüssel.

So hoti āraññako nāgo khamo sattippahārānaṁ asippahārānaṁ usuppahārānaṁ sarapattappahārānaṁ bheripaṇavavaṁsasaṅkhaḍiṇḍimaninnādasaddānaṁ sabbavaṅkadosanihitaninnītakasāvo rājāraho rājabhoggo rañño aṅganteva saṅkhaṁ gacchati. Der wilde Elefantenbulle würde ertragen, wenn er von Speeren, Schwertern, Pfeilen und Äxten getroffen würde; er würde den Donner der Trommeln, Pauken, Pfeifen, Schneckenhörner und Tamtams ertragen. Frei von allen Krummheiten und Fehlern, von Mängeln gesäubert, wäre er eines Königs würdig, könnte einem König dienen und gälte als Zeichen der Königswürde.

Evameva kho, aggivessana, idha tathāgato loke uppajjati arahaṁ sammāsambuddho vijjācaraṇasampanno sugato lokavidū anuttaro purisadammasārathi satthā devamanussānaṁ buddho bhagavā. Ebenso, Aggivessana, erscheint da ein Klargewordener in der Welt, ein Vollendeter, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.

So imaṁ lokaṁ sadevakaṁ samārakaṁ sabrahmakaṁ sassamaṇabrāhmaṇiṁ pajaṁ sadevamanussaṁ sayaṁ abhiññā sacchikatvā pavedeti. Er hat diese Welt – mit ihren Göttern, Māras und Brahmās, mit dieser Bevölkerung mit ihren Asketen und Brahmanen, Göttern und Menschen – durch eigene Einsicht erkannt und erklärt sie anderen.

So dhammaṁ deseti ādikalyāṇaṁ majjhekalyāṇaṁ pariyosānakalyāṇaṁ sātthaṁ sabyañjanaṁ, kevalaparipuṇṇaṁ parisuddhaṁ brahmacariyaṁ pakāseti. Er verkündet eine Lehre, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut ist, bedeutsam und gut ausgedrückt. Und er legt ein geistliches Leben dar, das ganz vollständig und rein ist.

Taṁ dhammaṁ suṇāti gahapati vā gahapatiputto vā aññatarasmiṁ vā kule paccājāto. Ein Hausbesitzer hört diese Lehre, oder das Kind eines Hausbesitzers oder jemand, der in einer guten Familie wiedergeboren ist.

So taṁ dhammaṁ sutvā tathāgate saddhaṁ paṭilabhati. Er fasst Vertrauen zum Klargewordenen

So tena saddhāpaṭilābhena samannāgato iti paṭisañcikkhati: und überlegt:

‘sambādho gharāvāso rajāpatho, abbhokāso pabbajjā. ‚Das Hausleben ist eng und schmutzig, aber wenn man fortgezogen ist, ist das Leben weit offen.

Nayidaṁ sukaraṁ agāraṁ ajjhāvasatā ekantaparipuṇṇaṁ ekantaparisuddhaṁ saṅkhalikhitaṁ brahmacariyaṁ carituṁ. Es ist nicht einfach, wenn man zu Hause lebt, das geistliche Leben ganz vollständig und rein zu führen wie eine blank gescheuerte Muschel.

Yannūnāhaṁ kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajeyyan’ti. Warum rasiere ich mir nicht Haar und Bart, lege ockerfarbene Roben an und ziehe aus dem Haus fort ins hauslose Leben?‘

So aparena samayena appaṁ vā bhogakkhandhaṁ pahāya mahantaṁ vā bhogakkhandhaṁ pahāya appaṁ vā ñātiparivaṭṭaṁ pahāya mahantaṁ vā ñātiparivaṭṭaṁ pahāya kesamassuṁ ohāretvā kāsāyāni vatthāni acchādetvā agārasmā anagāriyaṁ pabbajati. Nach einiger Zeit gibt er ein großes oder kleines Vermögen auf, verlässt einen großen oder kleinen Familienkreis. Er rasiert sich Haar und Bart, legt ockerfarbene Roben an und zieht aus dem Haus fort ins hauslose Leben.

Ettāvatā kho, aggivessana, ariyasāvako abbhokāsagato hoti. Und nur dann kommt ein edler Schüler heraus ins Freie,

Etthagedhā hi, aggivessana, devamanussā yadidaṁ—pañca kāmaguṇā. denn Götter und Menschen hängen an den fünf Sinnesreizen.

Tamenaṁ tathāgato uttariṁ vineti: Der Klargewordene leitet ihn weiter an:

‘ehi tvaṁ, bhikkhu, sīlavā hohi, pātimokkhasaṁvarasaṁvuto viharāhi ācāragocarasampanno, aṇumattesu vajjesu bhayadassāvī, samādāya sikkhassu sikkhāpadesū’ti. ‚Komm, Mönch, sei tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhalte dich angemessen und suche an angemessenen Orten um Almosen nach. Sieh die Gefahr im kleinsten Fehler und halte die Schulungsregeln ein, die du aufgenommen hast.‘

Yato kho, aggivessana, ariyasāvako sīlavā hoti, pātimokkhasaṁvarasaṁvuto viharati ācāragocarasampanno aṇumattesu vajjesu bhayadassāvī, samādāya sikkhati sikkhāpadesu, tamenaṁ tathāgato uttariṁ vineti: Wenn er tugendhaft ist, leitet der Klargewordene ihn weiter an:

‘ehi tvaṁ, bhikkhu, indriyesu guttadvāro hohi, cakkhunā rūpaṁ disvā mā nimittaggāhī …pe… ‚Komm, Mönch, bewache die Tore der Sinne. Wenn du mit dem Auge ein Bild siehst, bleibe nicht an den Merkmalen und Einzelheiten hängen. …

(yathā gaṇakamoggallānasuttante, evaṁ vitthāretabbāni.) (In voller Länge sprechen wie in MN 107, der Lehrrede mit Moggallāna dem Buchhalter.)

So ime pañca nīvaraṇe pahāya cetaso upakkilese paññāya dubbalīkaraṇe Er gibt diese fünf Hindernisse auf, die Verunreinigungen des Herzens, die die Weisheit schwächen.

kāye kāyānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Dann meditiert er, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Vedanāsu …pe… Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet …

citte … indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet …

dhammesu dhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Seyyathāpi, aggivessana, hatthidamako mahantaṁ thambhaṁ pathaviyaṁ nikhaṇitvā āraññakassa nāgassa gīvāyaṁ upanibandhati āraññakānañceva sīlānaṁ abhinimmadanāya āraññakānañceva sarasaṅkappānaṁ abhinimmadanāya āraññakānañceva darathakilamathapariḷāhānaṁ abhinimmadanāya gāmante abhiramāpanāya manussakantesu sīlesu samādapanāya; Wie wenn der Elefantenzureiter einen großen Pfosten in die Erde graben und den Elefanten mit dem Hals daran anbinden würde, um seine wilden Manieren, seine wilden Erinnerungen und Gedanken unter Kontrolle zu bringen, seine wilde Angst, Erschöpfung und hitzebedingte Entkräftung; um ihn dazu zu bringen, sich in einem Dorf wohlzufühlen, und ihm Manieren beizubringen, die den Menschen zusagen.

evameva kho, aggivessana, ariyasāvakassa ime cattāro satipaṭṭhānā cetaso upanibandhanā honti gehasitānañceva sīlānaṁ abhinimmadanāya gehasitānañceva sarasaṅkappānaṁ abhinimmadanāya gehasitānañceva darathakilamathapariḷāhānaṁ abhinimmadanāya ñāyassa adhigamāya nibbānassa sacchikiriyāya. Ebenso hat ein edler Schüler diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation als Halteseile für den Geist, um seine an das Hausleben gebundenen Manieren, Erinnerungen und Gedanken unter Kontrolle zu bringen, seine an das Hausleben gebundene Angst, Erschöpfung und hitzebedingte Entkräftung; um das System zu entdecken und das Erlöschen zu verwirklichen.

Tamenaṁ tathāgato uttariṁ vineti: Der Klargewordene leitet ihn weiter an:

‘ehi tvaṁ, bhikkhu, kāye kāyānupassī viharāhi, mā ca kāmūpasaṁhitaṁ vitakkaṁ vitakkesi. ‚Komm, Mönch, meditiere, indem du einen Aspekt des Körpers beobachtest, aber denke keine mit Sinnenfreuden verbundenen Gedanken.

Vedanāsu … Meditiere, indem du einen Aspekt der Gefühle beobachtest …

citte … indem du einen Aspekt des Geistes beobachtest …

dhammesu dhammānupassī viharāhi, mā ca kāmūpasaṁhitaṁ vitakkaṁ vitakkesī’ti. indem du einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtest, aber denke keine mit Sinnenfreuden verbundenen Gedanken.

So vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ … Wenn dann das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin …

tatiyaṁ jhānaṁ … in die dritte Vertiefung …

catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. in die vierte Vertiefung.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte pubbenivāsānussatiñāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, dann streckt er ihn aus auf die Erinnerung an frühere Leben.

So anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati, seyyathidaṁ—ekampi jātiṁ dvepi jātiyo …pe… iti sākāraṁ sauddesaṁ anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussarati. Er erinnert sich an viele Arten früherer Leben, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt … Und so erinnert er sich an viele Arten früherer Leben mit ihren Merkmalen und Einzelheiten.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte sattānaṁ cutūpapātañāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt –, dann streckt er ihn aus auf das Erkennen von Tod und Wiedergeburt der Lebewesen.

So dibbena cakkhunā visuddhena atikkantamānusakena satte passati cavamāne upapajjamāne hīne paṇīte suvaṇṇe dubbaṇṇe, sugate duggate …pe… yathākammūpage satte pajānāti. Mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit sieht er Lebewesen, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden – gering oder hochstehend, schön oder hässlich, an einem guten oder einem schlechten Ort. … Er versteht, wie Lebewesen entsprechend ihrer Taten weiterziehen.

So evaṁ samāhite citte parisuddhe pariyodāte anaṅgaṇe vigatūpakkilese mudubhūte kammaniye ṭhite āneñjappatte āsavānaṁ khayañāṇāya cittaṁ abhininnāmeti. Wenn sein Geist so im Samādhi versunken ist – geläutert, hell, makellos, fleckenlos, geschmeidig, formbar, stetig und unbewegt – dann streckt er ihn aus auf das Erkennen der Auflösung der Befleckungen.

So ‘idaṁ dukkhan’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ dukkhasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ dukkhanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ dukkhanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti; Er versteht wahrhaftig: ‚Das ist das Leiden.‘ … ‚Das ist der Ursprung des Leidens.‘ … ‚Das ist das Aufhören des Leidens.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören des Leidens führt.‘

‘ime āsavā’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ āsavasamudayo’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ āsavanirodho’ti yathābhūtaṁ pajānāti, ‘ayaṁ āsavanirodhagāminī paṭipadā’ti yathābhūtaṁ pajānāti. Er versteht wahrhaftig: ‚Das sind die Befleckungen.‘ … ‚Das ist der Ursprung der Befleckungen.‘ … ‚Das ist das Aufhören der Befleckungen.‘ … ‚Das ist die Übung, die zum Aufhören der Befleckungen führt.‘

Tassa evaṁ jānato evaṁ passato kāmāsavāpi cittaṁ vimuccati, bhavāsavāpi cittaṁ vimuccati, avijjāsavāpi cittaṁ vimuccati. Wenn er das erkennt und sieht, ist sein Geist befreit von den Befleckungen der Sinnlichkeit, des Wunsches nach Wiedergeburt und der Unwissenheit.

Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti. Wenn er befreit ist, weiß er, er ist befreit.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘

So hoti bhikkhu khamo sītassa uṇhassa jighacchāya pipāsāya ḍaṁsamakasavātātapasarīsapasamphassānaṁ duruttānaṁ durāgatānaṁ vacanapathānaṁ, uppannānaṁ sārīrikānaṁ vedanānaṁ dukkhānaṁ tibbānaṁ kharānaṁ kaṭukānaṁ asātānaṁ amanāpānaṁ pāṇaharānaṁ adhivāsakajātiko hoti Ein solcher Mönch erträgt Kälte, Hitze, Hunger und Durst, die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren, rauen und unlieben Tadel und körperliche Schmerzen – scharfe, heftige, brennende, peinliche, unangenehme, lebensbedrohende.

sabbarāgadosamohanihitaninnītakasāvo āhuneyyo pāhuneyyo dakkhiṇeyyo añjalikaraṇīyo anuttaraṁ puññakkhettaṁ lokassa. Frei von Gier, Hass und Täuschung, von Mängeln gesäubert, ist er einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig und ist das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.

Mahallako cepi, aggivessana, rañño nāgo adanto avinīto kālaṁ karoti, ‘adantamaraṇaṁ mahallako rañño nāgo kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati; Wenn ein alter königlicher Elefantenbulle ungezähmt und ungeschult stirbt, gilt er als ein königlicher Elefantenbulle, der ungezähmt starb.

majjhimo cepi, aggivessana, rañño nāgo. Wenn ein mittelalter …

Daharo cepi, aggivessana, rañño nāgo adanto avinīto kālaṁ karoti, ‘adantamaraṇaṁ daharo rañño nāgo kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati; oder ein junger königlicher Elefantenbulle ungezähmt und ungeschult stirbt, gilt er als ein königlicher Elefantenbulle, der ungezähmt starb.

evameva kho, aggivessana, thero cepi bhikkhu akhīṇāsavo kālaṁ karoti, ‘adantamaraṇaṁ thero bhikkhu kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati; Ebenso gilt ein alter Mönch, wenn er stirbt, ohne die Befleckungen aufgelöst zu haben, als ein Mönch, der ungezähmt starb.

majjhimo cepi, aggivessana, bhikkhu. Wenn ein mittelalter …

Navo cepi, aggivessana, bhikkhu akhīṇāsavo kālaṁ karoti, ‘adantamaraṇaṁ navo bhikkhu kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati. oder ein junger Mönch stirbt, ohne die Befleckungen aufgelöst zu haben, gilt er als ein Mönch, der ungezähmt starb.

Mahallako cepi, aggivessana, rañño nāgo sudanto suvinīto kālaṁ karoti, ‘dantamaraṇaṁ mahallako rañño nāgo kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati; Wenn ein alter königlicher Elefantenbulle gezähmt und geschult stirbt, gilt er als ein königlicher Elefantenbulle, der gezähmt starb.

majjhimo cepi, aggivessana, rañño nāgo … Wenn ein mittelalter …

daharo cepi, aggivessana, rañño nāgo sudanto suvinīto kālaṁ karoti, ‘dantamaraṇaṁ daharo rañño nāgo kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati; oder ein junger königlicher Elefantenbulle gezähmt und geschult stirbt, gilt er als ein königlicher Elefantenbulle, der gezähmt starb.

evameva kho, aggivessana, thero cepi bhikkhu khīṇāsavo kālaṁ karoti, ‘dantamaraṇaṁ thero bhikkhu kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchati; Ebenso gilt ein alter Mönch, wenn er stirbt, nachdem er die Befleckungen aufgelöst hat, als ein Mönch, der gezähmt starb.

majjhimo cepi, aggivessana, bhikkhu. Wenn ein mittelalter …

Navo cepi, aggivessana, bhikkhu khīṇāsavo kālaṁ karoti, ‘dantamaraṇaṁ navo bhikkhu kālaṅkato’tveva saṅkhaṁ gacchatī”ti. oder ein junger Mönch stirbt, nachdem er die Befleckungen aufgelöst hat, gilt er als ein Mönch, der gezähmt starb.“

Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.

Attamano aciravato samaṇuddeso bhagavato bhāsitaṁ abhinandīti. Zufrieden begrüßte der Novize Aciravata die Worte des Buddha.

Dantabhūmisuttaṁ niṭṭhitaṁ pañcamaṁ.
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