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Majjhima Nikāya 129 Mittlere Lehrreden 129
Bālapaṇḍitasutta Der Tor und der Kluge
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“bhikkhavo”ti. „Mönche und Nonnen!“
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:
“Tīṇimāni, bhikkhave, bālassa bālalakkhaṇāni bālanimittāni bālāpadānāni. „Mönche und Nonnen, es gibt diese drei Kennzeichen, Merkmale und Anzeichen eines Toren.
Katamāni tīṇi? Welche drei?
Idha, bhikkhave, bālo duccintitacintī ca hoti dubbhāsitabhāsī ca dukkaṭakammakārī ca. Ein Tor denkt schlecht, redet schlecht und handelt schlecht.
No cetaṁ, bhikkhave, bālo duccintitacintī ca abhavissa dubbhāsitabhāsī ca dukkaṭakammakārī ca kena naṁ paṇḍitā jāneyyuṁ: Wenn ein Tor nicht schlecht denken, reden und handeln würde, wie könnte ein kluger Mensch dann über ihn erkennen:
‘bālo ayaṁ bhavaṁ asappuriso’ti? ‚Dieser werte Mensch ist ein Tor, ein unwahrer Mensch‘?
Yasmā ca kho, bhikkhave, bālo duccintitacintī ca hoti dubbhāsitabhāsī ca dukkaṭakammakārī ca tasmā naṁ paṇḍitā jānanti: Aber da ein Tor schlecht denkt, redet und handelt, erkennt ein kluger Mensch über ihn:
‘bālo ayaṁ bhavaṁ asappuriso’ti. ‚Dieser werte Mensch ist ein Tor, ein unwahrer Mensch‘.
Sa kho so, bhikkhave, bālo tividhaṁ diṭṭheva dhamme dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvedeti. Ein Tor erfährt in eben diesem Leben drei Arten von Schmerz und Traurigkeit.
Sace, bhikkhave, bālo sabhāyaṁ vā nisinno hoti, rathikāya vā nisinno hoti, siṅghāṭake vā nisinno hoti; Wenn ein Tor in einer Ratshalle oder auf der Straße oder an einer Kreuzung sitzt,
tatra ce jano tajjaṁ tassāruppaṁ kathaṁ manteti. wo Menschen darüber sprechen, was passend und angemessen ist;
Sace, bhikkhave, bālo pāṇātipātī hoti, adinnādāyī hoti, kāmesumicchācārī hoti, musāvādī hoti, surāmerayamajjapamādaṭṭhāyī hoti. und wenn dieser Tor jemand ist, der lebende Geschöpfe tötet, stiehlt, sexuelle Verfehlungen begeht, lügt und Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein trinkt,
Tatra, bhikkhave, bālassa evaṁ hoti: dann denkt dieser Tor:
‘yaṁ kho jano tajjaṁ tassāruppaṁ kathaṁ manteti, ‚Diese Menschen sprechen darüber, was passend und angemessen ist.
saṁvijjanteva te dhammā mayi, ahañca tesu dhammesu sandissāmī’ti. Aber diese schlechten Dinge sind in mir zu finden und ich weise sie auf!‘
Idaṁ, bhikkhave, bālo paṭhamaṁ diṭṭheva dhamme dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvedeti. Das ist die erste Art von Schmerz und Traurigkeit, die ein Tor in eben diesem Leben erfährt.
Puna caparaṁ, bhikkhave, bālo passati rājāno coraṁ āgucāriṁ gahetvā vividhā kammakāraṇā kārente—Dann sieht da ein Tor, dass Könige einen Räuber oder Verbrecher festnehmen lassen und verschiedene Strafen über ihn verhängen –
kasāhipi tāḷente vettehipi tāḷente addhadaṇḍakehipi tāḷente hatthampi chindante pādampi chindante hatthapādampi chindante kaṇṇampi chindante nāsampi chindante kaṇṇanāsampi chindante bilaṅgathālikampi karonte saṅkhamuṇḍikampi karonte rāhumukhampi karonte jotimālikampi karonte hatthapajjotikampi karonte erakavattikampi karonte cīrakavāsikampi karonte eṇeyyakampi karonte baḷisamaṁsikampi karonte kahāpaṇikampi karonte khārāpatacchikampi karonte palighaparivattikampi karonte palālapīṭhakampi karonte tattenapi telena osiñcante sunakhehipi khādāpente jīvantampi sūle uttāsente asināpi sīsaṁ chindante. Auspeitschen, Schläge mit Stock oder Knüppel; Abhacken von Händen, Füßen oder beidem; Abschneiden von Ohren, Nase oder beidem; den ‚Breitopf‘, die ‚Muschelrasur‘, ‚Rāhus Mund‘, den ‚Feuerkranz‘, die ‚brennende Hand‘, die ‚gedrehte Binse‘, den ‚Rindenanzug‘, die ‚Antilope‘, den ‚Fleischhaken‘, die ‚Münzen‘, die ‚Ätzlake‘, den ‚gedrehten Stab‘, die ‚Strohmatte‘; mit heißem Öl übergießen, den Hunden zum Fraß vorwerfen, bei lebendigem Leib pfählen oder den Kopf abschlagen.
Tatra, bhikkhave, bālassa evaṁ hoti: Dann denkt dieser Tor:
‘yathārūpānaṁ kho pāpakānaṁ kammānaṁ hetu rājāno coraṁ āgucāriṁ gahetvā vividhā kammakāraṇā kārenti—‚Die Art von Taten, für die die Könige solche Strafen verhängen,
kasāhipi tāḷenti …pe… asināpi sīsaṁ chindanti;
saṁvijjanteva te dhammā mayi, ahañca tesu dhammesu sandissāmi. diese schlechten Dinge sind in mir zu finden und ich weise sie auf!
Mañcepi rājāno jāneyyuṁ, mampi rājāno gahetvā vividhā kammakāraṇā kāreyyuṁ—Wenn die Könige das über mich herausfinden, werden sie über mich die gleichen Strafen verhängen!‘
kasāhipi tāḷeyyuṁ …pe… jīvantampi sūle uttāseyyuṁ, asināpi sīsaṁ chindeyyun’ti.
Idampi, bhikkhave, bālo dutiyaṁ diṭṭheva dhamme dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvedeti. Das ist die zweite Art von Schmerz und Traurigkeit, die ein Tor in eben diesem Leben erfährt.
Puna caparaṁ, bhikkhave, bālaṁ pīṭhasamārūḷhaṁ vā mañcasamārūḷhaṁ vā chamāyaṁ vā semānaṁ, yānissa pubbe pāpakāni kammāni katāni kāyena duccaritāni vācāya duccaritāni manasā duccaritāni tānissa tamhi samaye olambanti ajjholambanti abhippalambanti. Wenn dann ein Tor sich auf einem Stuhl oder einem Bett oder auf dem Boden ausruht, senken sich seine vergangenen schlechten Taten, sein schlechtes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist, über ihn, legen sich auf ihn und lassen sich auf ihm nieder.
Seyyathāpi, bhikkhave, mahataṁ pabbatakūṭānaṁ chāyā sāyanhasamayaṁ pathaviyā olambanti ajjholambanti abhippalambanti; Wie der Schatten eines großen Berges am Abend, wenn er sich über die Erde senkt, sich auf sie legt und sich auf ihr niederlässt:
evameva kho, bhikkhave, bālaṁ pīṭhasamārūḷhaṁ vā mañcasamārūḷhaṁ vā chamāyaṁ vā semānaṁ, yānissa pubbe pāpakāni kammāni katāni kāyena duccaritāni vācāya duccaritāni manasā duccaritāni tānissa tamhi samaye olambanti ajjholambanti abhippalambanti. Ebenso senken sich, wenn ein Tor sich auf einem Stuhl oder einem Bett oder auf dem Boden ausruht, seine vergangenen schlechten Taten, sein schlechtes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist, über ihn, legen sich auf ihn und lassen sich auf ihm nieder.
Tatra, bhikkhave, bālassa evaṁ hoti: Dann denkt dieser Tor:
‘akataṁ vata me kalyāṇaṁ, akataṁ kusalaṁ, akataṁ bhīruttāṇaṁ; ‚Ach, ich habe keine guten und tauglichen Dinge getan, die mir Sicherheit geben.
kataṁ pāpaṁ, kataṁ luddaṁ, kataṁ kibbisaṁ. Doch ich habe schlechte, unbarmherzige und frevlerische Dinge getan.
Yāvatā, bho, akatakalyāṇānaṁ akatakusalānaṁ akatabhīruttāṇānaṁ katapāpānaṁ kataluddānaṁ katakibbisānaṁ gati taṁ gatiṁ pecca gacchāmī’ti. Wenn ich aus dem Leben scheide, werde ich zu dem Ort gehen, zu dem Menschen gehen, die solche Dinge getan haben.‘
So socati kilamati paridevati urattāḷiṁ kandati sammohaṁ āpajjati. Er ist bekümmert und jammert und klagt, schlägt sich an die Brust und stürzt in Verwirrung.
Idampi, bhikkhave, bālo tatiyaṁ diṭṭheva dhamme dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvedeti. Das ist die dritte Art von Schmerz und Traurigkeit, die ein Tor in eben diesem Leben erfährt.
Sa kho so, bhikkhave, bālo kāyena duccaritaṁ caritvā vācāya duccaritaṁ caritvā manasā duccaritaṁ caritvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjati. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Schlechtes getan hat, wird er, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
Yaṁ kho taṁ, bhikkhave, sammā vadamāno vadeyya: Und wenn es etwas gibt, von dem man zu Recht sagen kann,
‘ekantaṁ aniṭṭhaṁ ekantaṁ akantaṁ ekantaṁ amanāpan’ti, nirayameva taṁ sammā vadamāno vadeyya: es sei äußerst unerwünscht, unwillkommen und unangenehm, so soll man es von der Hölle sagen.
‘ekantaṁ aniṭṭhaṁ ekantaṁ akantaṁ ekantaṁ amanāpan’ti.
Yāvañcidaṁ, bhikkhave, upamāpi na sukarā yāva dukkhā nirayā”ti. So sehr trifft das zu, dass es nicht einfach ist, ein Gleichnis dafür zu geben, wie schmerzhaft die Hölle ist.“
Evaṁ vutte, aññataro bhikkhu bhagavantaṁ etadavoca: Daraufhin fragte einer der Mönche den Buddha:
“sakkā pana, bhante, upamaṁ kātun”ti? „Aber Herr, ist es möglich, dafür ein Gleichnis zu geben?“
“Sakkā, bhikkhū”ti bhagavā avoca. „Es ist möglich“, sagte der Buddha.
“Seyyathāpi, bhikkhu, coraṁ āgucāriṁ gahetvā rañño dasseyyuṁ: „Wie wenn ein Räuber oder Verbrecher festgenommen und dem König vorgeführt würde mit den Worten:
‘ayaṁ kho, deva, coro āgucārī, imassa yaṁ icchasi taṁ daṇḍaṁ paṇehī’ti. ‚Majestät, das ist ein Räuber, ein Verbrecher. Bestrafe ihn nach deinem Gutdünken.‘
Tamenaṁ rājā evaṁ vadeyya: Der König würde sagen:
‘gacchatha, bho, imaṁ purisaṁ pubbaṇhasamayaṁ sattisatena hanathā’ti. ‚Geht, Männer, und bewerft diesen Mann am Morgen mit hundert Speeren!‘
Tamenaṁ pubbaṇhasamayaṁ sattisatena haneyyuṁ. Die Männer des Königs täten wie geheißen.
Atha rājā majjhanhikasamayaṁ evaṁ vadeyya: Und am Mittag würde der König fragen:
‘ambho, kathaṁ so puriso’ti? ‚He, wie geht es diesem Mann?‘
‘Tatheva, deva, jīvatī’ti. ‚Er lebt noch, Majestät.‘
Tamenaṁ rājā evaṁ vadeyya: Der König würde sagen:
‘gacchatha, bho, taṁ purisaṁ majjhanhikasamayaṁ sattisatena hanathā’ti. ‚Geht, Männer, und bewerft diesen Mann am Mittag mit hundert Speeren!‘
Tamenaṁ majjhanhikasamayaṁ sattisatena haneyyuṁ. Die Männer des Königs täten wie geheißen.
Atha rājā sāyanhasamayaṁ evaṁ vadeyya: Und am späten Nachmittag würde der König fragen:
‘ambho, kathaṁ so puriso’ti? ‚He, wie geht es diesem Mann?‘
‘Tatheva, deva, jīvatī’ti. ‚Er lebt noch, Majestät.‘
Tamenaṁ rājā evaṁ vadeyya: Der König würde sagen:
‘gacchatha, bho, taṁ purisaṁ sāyanhasamayaṁ sattisatena hanathā’ti. ‚Geht, Männer, und bewerft diesen Mann am späten Nachmittag mit hundert Speeren!‘
Tamenaṁ sāyanhasamayaṁ sattisatena haneyyuṁ. Die Männer des Königs täten wie geheißen.
Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?
api nu so puriso tīhi sattisatehi haññamāno tatonidānaṁ dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvediyethā”ti? Würde dieser Mann, wenn er am Tag mit dreihundert Speeren beworfen würde, Schmerz und Traurigkeit erleben?“
“Ekissāpi, bhante, sattiyā haññamāno so puriso tatonidānaṁ dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvediyetha, ko pana vādo tīhi sattisatehī”ti? „Herr, dieser Mann würde Schmerz und Traurigkeit erleben, wenn er mit einem Speer beworfen würde, wie erst mit dreihundert Speeren!“
Atha kho bhagavā parittaṁ pāṇimattaṁ pāsāṇaṁ gahetvā bhikkhū āmantesi: Da nahm der Buddha einen Stein von der Größe seiner Handfläche und wandte sich an die Mönche und Nonnen:
“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?
katamo nu kho mahantataro—yo cāyaṁ mayā paritto pāṇimatto pāsāṇo gahito, yo ca himavā pabbatarājā”ti? Was ist mehr: der Stein von der Größe meiner Handfläche, den ich genommen habe, oder der Himalaya, der König der Berge?“
“Appamattako ayaṁ, bhante, bhagavatā paritto pāṇimatto pāsāṇo gahito, himavantaṁ pabbatarājānaṁ upanidhāya saṅkhampi na upeti, kalabhāgampi na upeti, upanidhampi na upe”ti. „Herr, der Stein von der Größe deiner Handfläche, den du genommen hast, ist winzig. Verglichen mit dem Himalaya zählt er nicht, er ist nicht einen Bruchteil wert, da gibt es keinen Vergleich.“
“Evameva kho, bhikkhave, yaṁ so puriso tīhi sattisatehi haññamāno tatonidānaṁ dukkhaṁ domanassaṁ paṭisaṁvedeti taṁ nirayakassa dukkhassa upanidhāya saṅkhampi na upeti, kalabhāgampi na upeti, upanidhampi na upeti. „Ebenso zählen der Schmerz und die Traurigkeit, die dieser Mann erleidet, der mit dreihundert Speeren beworfen wird, im Vergleich zum Leiden in der Hölle nicht, sie sind nicht einen Bruchteil wert, da gibt es keinen Vergleich.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā pañcavidhabandhanaṁ nāma kammakāraṇaṁ karonti—Die Höllenwärter strafen einen mit der fünffachen Nagelung.
tattaṁ ayokhilaṁ hatthe gamenti, tattaṁ ayokhilaṁ dutiye hatthe gamenti, tattaṁ ayokhilaṁ pāde gamenti, tattaṁ ayokhilaṁ dutiye pāde gamenti, tattaṁ ayokhilaṁ majjhe urasmiṁ gamenti. Sie stoßen rot glühende Pflöcke durch beide Hände, beide Füße und mitten durch die Brust.
So tattha dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedeti, na ca tāva kālaṁ karoti yāva na taṁ pāpakammaṁ byantīhoti. Und da erleidet man schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle – aber man stirbt nicht, solange diese schlechte Tat nicht erschöpft ist.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā saṁvesetvā kuṭhārīhi tacchanti. Die Höllenwärter werfen einen nieder und zerhacken einen mit Äxten. …
So tattha dukkhā tibbā …pe… byantīhoti.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā uddhampādaṁ adhosiraṁ gahetvā vāsīhi tacchanti. Sie hängen einen kopfüber auf und zerhacken einen mit Beilen. …
So tattha dukkhā tibbā …pe… byantīhoti.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā rathe yojetvā ādittāya pathaviyā sampajjalitāya sajotibhūtāya sārentipi paccāsārentipi. Sie hängen einen an einen Wagen und fahren einen vor und zurück über brennende, lodernde, glühende Kohlen. …
So tattha dukkhā tibbā …pe… byantīhoti.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā mahantaṁ aṅgārapabbataṁ ādittaṁ sampajjalitaṁ sajotibhūtaṁ āropentipi oropentipi. Sie zwingen einen, einen riesigen Berg von brennenden, lodernden, glühenden Kohlen hinauf- und hinunterzuklettern. …
So tattha dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedeti, na ca tāva kālaṁ karoti yāva na taṁ pāpakammaṁ byantīhoti. Und da erleidet man schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle – aber man stirbt nicht, solange diese schlechte Tat nicht erschöpft ist.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā uddhampādaṁ adhosiraṁ gahetvā tattāya lohakumbhiyā pakkhipanti ādittāya sampajjalitāya sajotibhūtāya. Die Höllenwärter werfen einen kopfüber in einen rot glühenden Kupferkessel, der brennt, lodert und flammt.
So tattha pheṇuddehakaṁ paccati.
So tattha pheṇuddehakaṁ paccamāno sakimpi uddhaṁ gacchati, sakimpi adho gacchati, sakimpi tiriyaṁ gacchati. Dort kocht man im siedenden Schaum und wird auf und nieder und rundherum geschwemmt.
So tattha dukkhā tibbā kharā kaṭukā vedanā vedeti, na ca tāva kālaṁ karoti yāva na taṁ pāpakammaṁ byantīhoti. Und da erleidet man schmerzhafte, scharfe, heftige, brennende Gefühle – aber man stirbt nicht, solange diese schlechte Tat nicht erschöpft ist.
Tamenaṁ, bhikkhave, nirayapālā mahāniraye pakkhipanti. Die Höllenwärter stoßen einen in die Große Hölle.
So kho pana, bhikkhave, mahānirayo—Nun, über diese große Hölle:
Catukkaṇṇo catudvāro, ‚Vier Ecken hat sie und vier Tore,
vibhatto bhāgaso mito; ist sauber abschnittsweise aufgeteilt.
Ayopākārapariyanto, Von eisernen Wänden ist sie umgeben,
ayasā paṭikujjito. aus Eisen ist das Dach.
Tassa ayomayā bhūmi, Auch der Boden ist aus Eisen
jalitā tejasā yutā; und brennt mit grimmigem Feuer.
Samantā yojanasataṁ, Die Hitze strahlt für immer
pharitvā tiṭṭhati sabbadā. hundert Meilen im Umkreis.‘
Anekapariyāyenapi kho ahaṁ, bhikkhave, nirayakathaṁ katheyyaṁ; Ich könnte euch viele verschiedene Dinge über die Hölle erzählen;
yāvañcidaṁ, bhikkhave, na sukarā akkhānena pāpuṇituṁ yāva dukkhā nirayā. so viele, dass es nicht einfach ist, das Leiden in der Hölle vollständig zu beschreiben.
Santi, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā tiṇabhakkhā. Es gibt Tiere, Mönche und Nonnen, die von Gras leben.
Te allānipi tiṇāni sukkhānipi tiṇāni dantullehakaṁ khādanti. Sie fressen, indem sie mit ihren Zähnen frisches oder getrocknetes Gras abweiden.
Katame ca, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā tiṇabhakkhā? Und welche Tiere leben von Gras?
Hatthī assā goṇā gadrabhā ajā migā, ye vā panaññepi keci tiracchānagatā pāṇā tiṇabhakkhā. Elefanten, Pferde, Rinder, Esel, Ziegen, Hirsche und verschiedene andere.
Sa kho so, bhikkhave, bālo idha pubbe rasādo idha pāpāni kammāni karitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tesaṁ sattānaṁ sahabyataṁ upapajjati ye te sattā tiṇabhakkhā. Ein Tor, der hier ein Vielfraß war und hier Schlechtes tat, wird, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter diesen Lebewesen wiedergeboren, die von Gras leben.
Santi, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā gūthabhakkhā. Es gibt Tiere, die von Dung leben.
Te dūratova gūthagandhaṁ ghāyitvā dhāvanti: Wenn sie einen Hauch von Dunggeruch riechen, laufen sie dorthin im Gedanken:
‘ettha bhuñjissāma, ettha bhuñjissāmā’ti. ‚Da werden wir fressen! Da werden wir fressen!‘
Seyyathāpi nāma brāhmaṇā āhutigandhena dhāvanti: Wie wenn Brahmanen ein Brandopfer riechen; sie laufen dorthin im Gedanken:
‘ettha bhuñjissāma, ettha bhuñjissāmā’ti; ‚Da werden wir essen! Da werden wir essen!‘
evameva kho, bhikkhave, santi tiracchānagatā pāṇā gūthabhakkhā, Ebenso gibt es Tiere, die von Dung leben.
te dūratova gūthagandhaṁ ghāyitvā dhāvanti: Wenn sie einen Hauch von Dunggeruch riechen, laufen sie dorthin im Gedanken:
‘ettha bhuñjissāma, ettha bhuñjissāmā’ti. ‚Da werden wir fressen! Da werden wir fressen!‘
Katame ca, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā gūthabhakkhā? Und welche Tiere leben von Dung?
Kukkuṭā sūkarā soṇā siṅgālā, ye vā panaññepi keci tiracchānagatā pāṇā gūthabhakkhā. Hühner, Schweine, Hunde, Schakale und verschiedene andere.
Sa kho so, bhikkhave, bālo idha pubbe rasādo idha pāpāni kammāni karitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tesaṁ sattānaṁ sahabyataṁ upapajjati ye te sattā gūthabhakkhā. Ein Tor, der hier ein Vielfraß war und hier Schlechtes tat, wird, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter diesen Lebewesen wiedergeboren, die von Dung leben.
Santi, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā andhakāre jāyanti andhakāre jīyanti andhakāre mīyanti. Es gibt Tiere, die im Dunkeln geboren werden, leben und sterben.
Katame ca, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā andhakāre jāyanti andhakāre jīyanti andhakāre mīyanti? Und welche Tiere werden im Dunkeln geboren, leben und sterben im Dunkeln?
Kīṭā puḷavā gaṇḍuppādā, ye vā panaññepi keci tiracchānagatā pāṇā andhakāre jāyanti andhakāre jīyanti andhakāre mīyanti. Motten, Maden, Regenwürmer und verschiedene andere.
Sa kho so, bhikkhave, bālo idha pubbe rasādo, idha pāpāni kammāni karitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tesaṁ sattānaṁ sahabyataṁ upapajjati ye te sattā andhakāre jāyanti andhakāre jīyanti andhakāre mīyanti. Ein Tor, der hier ein Vielfraß war und hier Schlechtes tat, wird, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter diesen Lebewesen wiedergeboren, die im Dunkeln geboren werden, leben und sterben.
Santi, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā udakasmiṁ jāyanti udakasmiṁ jīyanti udakasmiṁ mīyanti. Es gibt Tiere, die im Wasser geboren werden, leben und sterben.
Katame ca, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā udakasmiṁ jāyanti udakasmiṁ jīyanti udakasmiṁ mīyanti? Und welche Tiere werden im Wasser geboren, leben und sterben im Wasser?
Macchā kacchapā susumārā, ye vā panaññepi keci tiracchānagatā pāṇā udakasmiṁ jāyanti udakasmiṁ jīyanti udakasmiṁ mīyanti. Fische, Schildkröten, Delfine und verschiedene andere.
Sa kho so, bhikkhave, bālo idha pubbe rasādo idha pāpāni kammāni karitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tesaṁ sattānaṁ sahabyataṁ upapajjati ye te sattā udakasmiṁ jāyanti udakasmiṁ jīyanti udakasmiṁ mīyanti. Ein Tor, der hier ein Vielfraß war und hier Schlechtes tat, wird, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter diesen Lebewesen wiedergeboren, die im Wasser geboren werden, leben und sterben.
Santi, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā asucismiṁ jāyanti asucismiṁ jīyanti asucismiṁ mīyanti. Es gibt Tiere, die im Schmutz geboren werden, leben und sterben.
Katame ca, bhikkhave, tiracchānagatā pāṇā asucismiṁ jāyanti asucismiṁ jīyanti asucismiṁ mīyanti? Und welche Tiere werden im Schmutz geboren, leben und sterben im Schmutz?
Ye te, bhikkhave, sattā pūtimacche vā jāyanti pūtimacche vā jīyanti pūtimacche vā mīyanti pūtikuṇape vā …pe… Die Tiere, die in einem verfaulten Fisch, einem verfaulten Kadaver,
pūtikummāse vā … verfaultem Brei,
candanikāya vā … einer Klärgrube
oligalle vā jāyanti, ye vā panaññepi keci tiracchānagatā pāṇā asucismiṁ jāyanti asucismiṁ jīyanti asucismiṁ mīyanti. oder einer Sickergrube geboren werden.
Sa kho so, bhikkhave, bālo idha pubbe rasādo idha pāpāni kammāni karitvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā tesaṁ sattānaṁ sahabyataṁ upapajjati ye te sattā asucismiṁ jāyanti asucismiṁ jīyanti asucismiṁ mīyanti. Ein Tor, der hier ein Vielfraß war und hier Schlechtes tat, wird, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter diesen Lebewesen wiedergeboren, die im Schmutz geboren werden, leben und sterben.
Anekapariyāyenapi kho ahaṁ, bhikkhave, tiracchānayonikathaṁ katheyyaṁ; Ich könnte euch viele verschiedene Dinge über das Tierreich erzählen;
yāvañcidaṁ, bhikkhave, na sukaraṁ akkhānena pāpuṇituṁ yāva dukkhā tiracchānayoni. so viele, dass es nicht einfach ist, das Leiden im Tierreich vollständig zu beschreiben.
Seyyathāpi, bhikkhave, puriso ekacchiggalaṁ yugaṁ mahāsamudde pakkhipeyya. Mönche und Nonnen, wie wenn ein Mensch ein Joch mit einer einzigen Öffnung ins Weltmeer werfen würde.
Tamenaṁ puratthimo vāto pacchimena saṁhareyya, pacchimo vāto puratthimena saṁhareyya, uttaro vāto dakkhiṇena saṁhareyya, dakkhiṇo vāto uttarena saṁhareyya. Der Ostwind würde es nach Westen treiben, der Westwind nach Osten, der Nordwind nach Süden und der Südwind nach Norden.
Tatrāssa kāṇo kacchapo, so vassasatassa vassasatassa accayena sakiṁ ummujjeyya. Und da wäre eine einäugige Schildkröte, die alle hundert Jahre einmal auftaucht.
Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?
api nu so kāṇo kacchapo amusmiṁ ekacchiggale yuge gīvaṁ paveseyyā”ti? Würde diese einäugige Schildkröte ihren Hals dennoch durch die Öffnung in dem Joch stecken?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.
“Yadi pana, bhante, kadāci karahaci dīghassa addhuno accayenā”ti. Nur nach sehr langer Zeit, Herr, wenn überhaupt.“
“Khippataraṁ kho so, bhikkhave, kāṇo kacchapo amusmiṁ ekacchiggale yuge gīvaṁ paveseyya, ato dullabhatarāhaṁ, bhikkhave, manussattaṁ vadāmi sakiṁ vinipātagatena bālena. „Diese einäugige Schildkröte würde ihren Hals eher durch die Öffnung in diesem Joch stecken als ein Tor, der in die Unterwelt gefallen ist, als Mensch wiedergeboren werden könnte, sage ich.
Taṁ kissa hetu? Warum ist das so?
Na hettha, bhikkhave, atthi dhammacariyā samacariyā kusalakiriyā puññakiriyā. Weil es an diesem Ort kein prinzipientreues oder moralisches Verhalten gibt, und es wird nicht getan, was tauglich und gut ist.
Aññamaññakhādikā ettha, bhikkhave, vattati dubbalakhādikā. Dort fallen sie nur übereinander her und fallen über die Schwachen her.
Sa kho so, bhikkhave, bālo sace kadāci karahaci dīghassa addhuno accayena manussattaṁ āgacchati, yāni tāni nīcakulāni—Und wenn dieser Tor nach sehr langer Zeit doch in die Menschenwelt zurückkommt,
caṇḍālakulaṁ vā nesādakulaṁ vā venakulaṁ vā rathakārakulaṁ vā pukkusakulaṁ vā. wird er in einer geringen Familie wiedergeboren – einer Familie von Leichenarbeitern, Jägern, Korbflechtern, Wagenbauern oder Lumpensammlern.
Tathārūpe kule paccājāyati dalidde appannapānabhojane kasiravuttike, yattha kasirena ghāsacchādo labbhati. Solche Familien sind arm, mit wenig zu essen und zu trinken, wo das Leben rau ist und Nahrung und Obdach schwer zu finden.
So ca hoti dubbaṇṇo duddasiko okoṭimako bavhābādho kāṇo vā kuṇī vā khujjo vā pakkhahato vā na lābhī annassa pānassa vatthassa yānassa mālāgandhavilepanassa seyyāvasathapadīpeyyassa. Und er ist hässlich, unansehnlich, entstellt, kränklich – einäugig, verkrüppelt, lahm oder halb gelähmt. Er gelangt nicht an Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, an Kränze, Parfüm und Make-up oder an ein Bett, ein Haus und Licht.
So kāyena duccaritaṁ carati vācāya duccaritaṁ carati manasā duccaritaṁ carati. Und er tut Schlechtes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.
So kāyena duccaritaṁ caritvā vācāya duccaritaṁ caritvā manasā duccaritaṁ caritvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjati. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
Seyyathāpi, bhikkhave, akkhadhutto paṭhameneva kaliggahena puttampi jīyetha, dārampi jīyetha, sabbaṁ sāpateyyampi jīyetha, uttaripi adhibandhaṁ nigaccheyya. Wie wenn ein Spieler Frau und Kind und allen Besitz verliert und dann mit seinem ersten Verlierergriff ins Gefängnis geworfen wird:
Appamattako so, bhikkhave, kaliggaho yaṁ so akkhadhutto paṭhameneva kaliggahena puttampi jīyetha, dārampi jīyetha, sabbaṁ sāpateyyampi jīyetha, uttaripi adhibandhaṁ nigaccheyya. Ein solcher Verlierergriff ist belanglos
Atha kho ayameva tato mahantataro kaliggaho yaṁ so bālo kāyena duccaritaṁ caritvā vācāya duccaritaṁ caritvā manasā duccaritaṁ caritvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjati. im Vergleich zu dem Verlierergriff, durch den ein Tor, da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Schlechtes getan hat, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem verlorenen Ort wiedergeboren wird, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
Ayaṁ, bhikkhave, kevalā paripūrā bālabhūmīti. Das ist die vollständige Erfüllung der Stufe des Toren.
Tīṇimāni, bhikkhave, paṇḍitassa paṇḍitalakkhaṇāni paṇḍitanimittāni paṇḍitāpadānāni. Es gibt diese drei Kennzeichen, Merkmale und Anzeichen eines klugen Menschen.
Katamāni tīṇi? Welche drei?
Idha, bhikkhave, paṇḍito sucintitacintī ca hoti subhāsitabhāsī ca sukatakammakārī ca. Ein kluger Mensch denkt gut, redet gut und handelt gut.
No cetaṁ, bhikkhave, paṇḍito sucintitacintī ca abhavissa subhāsitabhāsī ca sukatakammakārī ca, kena naṁ paṇḍitā jāneyyuṁ: Wenn ein kluger Mensch nicht gut denken, reden und handeln würde, wie könnte ein kluger Mensch dann über ihn erkennen:
‘paṇḍito ayaṁ bhavaṁ sappuriso’ti? ‚Dieser werte Mensch ist klug, ein wahrer Mensch‘?
Yasmā ca kho, bhikkhave, paṇḍito sucintitacintī ca hoti subhāsitabhāsī ca sukatakammakārī ca tasmā naṁ paṇḍitā jānanti: Aber da ein kluger Mensch gut denkt, redet und handelt, erkennt ein kluger Mensch über ihn:
‘paṇḍito ayaṁ bhavaṁ sappuriso’ti. ‚Dieser werte Mensch ist klug, ein wahrer Mensch‘.
Sa kho so, bhikkhave, paṇḍito tividhaṁ diṭṭheva dhamme sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvedeti. Ein kluger Mensch erfährt in eben diesem Leben drei Arten von Glück und Hochgefühl.
Sace, bhikkhave, paṇḍito sabhāyaṁ vā nisinno hoti, rathikāya vā nisinno hoti, siṅghāṭake vā nisinno hoti; Wenn ein kluger Mensch in einer Ratshalle oder auf der Straße oder an einer Kreuzung sitzt,
tatra ce jano tajjaṁ tassāruppaṁ kathaṁ manteti. wo Menschen darüber sprechen, was passend und angemessen ist;
Sace, bhikkhave, paṇḍito pāṇātipātā paṭivirato hoti, adinnādānā paṭivirato hoti, kāmesumicchācārā paṭivirato hoti, musāvādā paṭivirato hoti, surāmerayamajjappamādaṭṭhānā paṭivirato hoti; und wenn dieser kluge Mensch jemand ist, der keine lebenden Geschöpfe tötet, nicht stiehlt, keine sexuellen Verfehlungen begeht, nicht lügt und keine Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein trinkt,
tatra, bhikkhave, paṇḍitassa evaṁ hoti: dann denkt dieser kluge Mensch:
‘yaṁ kho jano tajjaṁ tassāruppaṁ kathaṁ manteti; ‚Diese Menschen sprechen darüber, was passend und angemessen ist.
saṁvijjanteva te dhammā mayi, ahañca tesu dhammesu sandissāmī’ti. Und diese guten Dinge sind in mir zu finden und ich weise sie auf!‘
Idaṁ, bhikkhave, paṇḍito paṭhamaṁ diṭṭheva dhamme sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvedeti. Das ist die erste Art von Glück und Hochgefühl, die ein kluger Mensch in eben diesem Leben erfährt.
Puna caparaṁ, bhikkhave, paṇḍito passati rājāno coraṁ āgucāriṁ gahetvā vividhā kammakāraṇā kārente—Dann sieht da ein kluger Mensch, dass Könige einen Räuber oder Verbrecher festnehmen lassen und verschiedene Strafen über ihn verhängen –
kasāhipi tāḷente vettehipi tāḷente addhadaṇḍakehipi tāḷente hatthampi chindante pādampi chindante hatthapādampi chindante kaṇṇampi chindante nāsampi chindante kaṇṇanāsampi chindante bilaṅgathālikampi karonte saṅkhamuṇḍikampi karonte rāhumukhampi karonte jotimālikampi karonte hatthapajjotikampi karonte erakavattikampi karonte cīrakavāsikampi karonte eṇeyyakampi karonte balisamaṁsikampi karonte kahāpaṇikampi karonte khārāpatacchikampi karonte palighaparivattikampi karonte palālapīṭhakampi karonte tattenapi telena osiñcante sunakhehipi khādāpente jīvantampi sūle uttāsente asināpi sīsaṁ chindante. Auspeitschen, Schläge mit Stock oder Knüppel; Abhacken von Händen, Füßen oder beidem; Abschneiden von Ohren, Nase oder beidem; den ‚Breitopf‘, die ‚Muschelrasur‘, ‚Rāhus Mund‘, den ‚Feuerkranz‘, die ‚brennende Hand‘, die ‚gedrehte Binse‘, den ‚Rindenanzug‘, die ‚Antilope‘, den ‚Fleischhaken‘, die ‚Münzen‘, die ‚Ätzlake‘, den ‚gedrehten Stab‘, die ‚Strohmatte‘; mit heißem Öl übergießen, den Hunden zum Fraß vorwerfen, bei lebendigem Leib pfählen oder den Kopf abschlagen.
Tatra, bhikkhave, paṇḍitassa evaṁ hoti: Dann denkt dieser kluge Mensch:
‘yathārūpānaṁ kho pāpakānaṁ kammānaṁ hetu rājāno coraṁ āgucāriṁ gahetvā vividhā kammakāraṇā kārenti kasāhipi tāḷenti, vettehipi tāḷenti, addhadaṇḍakehipi tāḷenti, hatthampi chindanti, pādampi chindanti, hatthapādampi chindanti, kaṇṇampi chindanti, nāsampi chindanti, kaṇṇanāsampi chindanti, bilaṅgathālikampi karonti, saṅkhamuṇḍikampi karonti, rāhumukhampi karonti, jotimālikampi karonti, hatthapajjotikampi karonti, erakavattikampi karonti, cīrakavāsikampi karonti, eṇeyyakampi karonti, balisamaṁsikampi karonti, kahāpaṇikampi karonti, khārāpatacchikampi karonti, palighaparivattikampi karonti, palālapīṭhakampi karonti, tattenapi telena osiñcanti, sunakhehipi khādāpenti, jīvantampi sūle uttāsenti, asināpi sīsaṁ chindanti, na te dhammā mayi saṁvijjanti, ahañca na tesu dhammesu sandissāmī’ti. ‚Die Art von Taten, für die die Könige solche Strafen verhängen, diese Dinge sind in mir nicht zu finden und ich weise sie nicht auf!‘
Idampi, bhikkhave, paṇḍito dutiyaṁ diṭṭheva dhamme sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvedeti. Das ist die zweite Art von Glück und Hochgefühl, die ein kluger Mensch in eben diesem Leben erfährt.
Puna caparaṁ, bhikkhave, paṇḍitaṁ pīṭhasamārūḷhaṁ vā mañcasamārūḷhaṁ vā chamāyaṁ vā semānaṁ, yānissa pubbe kalyāṇāni kammāni katāni kāyena sucaritāni vācāya sucaritāni manasā sucaritāni tānissa tamhi samaye olambanti …pe… Wenn dann ein kluger Mensch sich auf einem Stuhl oder einem Bett oder auf dem Boden ausruht, senken sich seine vergangenen guten Taten, sein gutes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist, über ihn, legen sich auf ihn und lassen sich auf ihm nieder.
seyyathāpi, bhikkhave, mahataṁ pabbatakūṭānaṁ chāyā sāyanhasamayaṁ pathaviyā olambanti ajjholambanti abhippalambanti; Wie der Schatten eines großen Berges am Abend, wenn er sich über die Erde senkt, sich auf sie legt und sich auf ihr niederlässt:
evameva kho, bhikkhave, paṇḍitaṁ pīṭhasamārūḷhaṁ vā mañcasamārūḷhaṁ vā chamāyaṁ vā semānaṁ yānissa pubbe kalyāṇāni kammāni katāni kāyena sucaritāni vācāya sucaritāni manasā sucaritāni tānissa tamhi samaye olambanti ajjholambanti abhippalambanti. Ebenso senken sich, wenn ein kluger Mensch sich auf einem Stuhl oder einem Bett oder auf dem Boden ausruht, seine vergangenen guten Taten, sein gutes Verhalten mit dem Körper, der Sprache und dem Geist, über ihn, legen sich auf ihn und lassen sich auf ihm nieder.
Tatra, bhikkhave, paṇḍitassa evaṁ hoti: Dann denkt dieser kluge Mensch:
‘akataṁ vata me pāpaṁ, akataṁ luddaṁ, akataṁ kibbisaṁ; ‚Nun, ich habe keine schlechten, unbarmherzigen und frevlerischen Dinge getan.
kataṁ kalyāṇaṁ, kataṁ kusalaṁ, kataṁ bhīruttāṇaṁ. Doch ich habe gute und taugliche Dinge getan, die mir Sicherheit geben.
Yāvatā, bho, akatapāpānaṁ akataluddānaṁ akatakibbisānaṁ katakalyāṇānaṁ katakusalānaṁ katabhīruttāṇānaṁ gati taṁ gatiṁ pecca gacchāmī’ti. Wenn ich aus dem Leben scheide, werde ich zu dem Ort gehen, zu dem Menschen gehen, die solche Dinge getan haben.‘
So na socati, na kilamati, na paridevati, na urattāḷiṁ kandati, na sammohaṁ āpajjati. Er ist nicht bekümmert, jammert und klagt nicht, schlägt sich nicht an die Brust und stürzt nicht in Verwirrung.
Idampi, bhikkhave, paṇḍito tatiyaṁ diṭṭheva dhamme sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvedeti. Das ist die dritte Art von Glück und Hochgefühl, die ein kluger Mensch in eben diesem Leben erfährt.
Sa kho so, bhikkhave, paṇḍito kāyena sucaritaṁ caritvā vācāya sucaritaṁ caritvā manasā sucaritaṁ caritvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjati. Da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Gutes getan hat, wird er, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.
Yaṁ kho taṁ, bhikkhave, sammā vadamāno vadeyya: Und wenn es etwas gibt, von dem man zu Recht sagen kann,
‘ekantaṁ iṭṭhaṁ ekantaṁ kantaṁ ekantaṁ manāpan’ti, saggameva taṁ sammā vadamāno vadeyya: es sei äußerst erwünscht, willkommen und angenehm, so soll man es vom Himmel sagen;
‘ekantaṁ iṭṭhaṁ ekantaṁ kantaṁ ekantaṁ manāpan’ti.
Yāvañcidaṁ, bhikkhave, upamāpi na sukarā yāva sukhā saggā”ti. so sehr, dass es nicht einfach ist, ein Gleichnis dafür zu geben, wie glücklich der Himmel ist.“
Evaṁ vutte, aññataro bhikkhu bhagavantaṁ etadavoca: Daraufhin fragte einer der Mönche den Buddha:
“sakkā pana, bhante, upamaṁ kātun”ti? „Aber Herr, ist es möglich, dafür ein Gleichnis zu geben?“
“Sakkā, bhikkhū”ti bhagavā avoca. „Es ist möglich“, sagte der Buddha.
“Seyyathāpi, bhikkhave, rājā cakkavattī sattahi ratanehi samannāgato catūhi ca iddhīhi tatonidānaṁ sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvedeti. „Wie wenn da ein König wäre, ein Rad-drehender Herrscher, der sieben Juwelen besitzt und mit vier Dingen gesegnet ist und dadurch Glück und Hochgefühl erfährt.
Katamehi sattahi? Welche sieben?
Idha, bhikkhave, rañño khattiyassa muddhāvasittassa tadahuposathe pannarase sīsaṁnhātassa uposathikassa uparipāsādavaragatassa dibbaṁ cakkaratanaṁ pātubhavati sahassāraṁ sanemikaṁ sanābhikaṁ sabbākāraparipūraṁ. Da erscheint einem gesalbten adligen König an einem Besinnungstag am fünfzehnten Tag, nachdem er sein Haupt gebadet hat und auf den Söller des königlichen Pfahlbau-Langhauses gestiegen ist, um den Besinnungstag einzuhalten, das himmlische Rad-Juwel, mit tausend Speichen, mit Felge und Nabe, in allen Einzelheiten vollständig.
Taṁ disvāna rañño khattiyassa muddhāvasittassa evaṁ hoti: Wenn er es sieht, denkt er:
‘sutaṁ kho pana metaṁ yassa rañño khattiyassa muddhāvasittassa tadahuposathe pannarase sīsaṁnhātassa uposathikassa uparipāsādavaragatassa dibbaṁ cakkaratanaṁ pātubhavati sahassāraṁ sanemikaṁ sanābhikaṁ sabbākāraparipūraṁ, so hoti rājā cakkavattīti. ‚Ich habe gehört, dass ein König, dem das himmlische Rad-Juwel in dieser Art erscheint, ein Rad-drehender Herrscher wird.
Assaṁ nu kho ahaṁ rājā cakkavattī’ti? Bin ich denn nun ein Rad-drehender Herrscher?‘
Atha kho, bhikkhave, rājā khattiyo muddhāvasitto vāmena hatthena bhiṅkāraṁ gahetvā dakkhiṇena hatthena cakkaratanaṁ abbhukkirati: Dann nimmt der gesalbte adlige König ein Weihegefäß in die linke Hand und besprengt das Rad-Juwel mit seiner Rechten. Er sagt:
‘pavattatu bhavaṁ cakkaratanaṁ, abhivijinātu bhavaṁ cakkaratanan’ti. ‚Rolle vorwärts, o Rad-Juwel! Triumphiere, o Rad-Juwel!‘
Atha kho taṁ, bhikkhave, cakkaratanaṁ puratthimaṁ disaṁ pavattati. Anvadeva rājā cakkavattī saddhiṁ caturaṅginiyā senāya. Yasmiṁ kho pana, bhikkhave, padese cakkaratanaṁ patiṭṭhāti tattha rājā cakkavattī vāsaṁ upeti saddhiṁ caturaṅginiyā senāya. Da rollt das Rad-Juwel nach Osten, und der König folgt ihm mit seinem Heer aus vier Abteilungen. Und wenn das Rad-Juwel an einem Ort stehenbleibt, bleibt der König mit seinem Heer da.
Ye kho pana, bhikkhave, puratthimāya disāya paṭirājāno te rājānaṁ cakkavattiṁ upasaṅkamitvā evamāhaṁsu: Und alle gegnerischen Herrscher im Osten kommen zu dem Rad-drehenden Herrscher und sagen:
‘ehi kho, mahārāja. Svāgataṁ te, mahārāja. Sakaṁ te, mahārāja. Anusāsa, mahārājā’ti. ‚Komm, großer König! Willkommen, großer König! Wir sind dein, großer König, weise uns an.‘
Rājā cakkavattī evamāha: Der Rad-drehende Herrscher sagt:
‘pāṇo na hantabbo, adinnaṁ nādātabbaṁ, kāmesumicchā na caritabbā, musā na bhāsitabbā, majjaṁ na pātabbaṁ, yathābhuttañca bhuñjathā’ti. ‚Tötet keine lebenden Geschöpfe. Stehlt nicht. Begeht keine sexuellen Verfehlungen. Lügt nicht. Trinkt keinen Alkohol. Behaltet die Höhe der Steuern bei.‘
Ye kho pana, bhikkhave, puratthimāya disāya paṭirājāno te rañño cakkavattissa anuyantā bhavanti. Und so werden die gegnerischen Herrscher im Osten seine Lehnsleute.
Atha kho taṁ, bhikkhave, cakkaratanaṁ puratthimaṁ samuddaṁ ajjhogāhetvā paccuttaritvā dakkhiṇaṁ disaṁ pavattati …pe… Dann taucht das Rad-Juwel ins östliche Meer ein und taucht wieder auf und rollt dann nach Süden …
dakkhiṇaṁ samuddaṁ ajjhogāhetvā paccuttaritvā pacchimaṁ disaṁ pavattati …pe… Es taucht ins südliche Meer ein und taucht wieder auf und rollt dann nach Westen …
pacchimaṁ samuddaṁ ajjhogāhetvā paccuttaritvā uttaraṁ disaṁ pavattati anvadeva rājā cakkavattī saddhiṁ caturaṅginiyā senāya. Yasmiṁ kho pana, bhikkhave, padese cakkaratanaṁ patiṭṭhāti tattha rājā cakkavattī vāsaṁ upeti saddhiṁ caturaṅginiyā senāya. Es taucht ins westliche Meer ein und taucht wieder auf und rollt dann nach Norden, und der König folgt ihm mit seinem Heer aus vier Abteilungen.
Ye kho pana, bhikkhave, uttarāya disāya paṭirājāno te rājānaṁ cakkavattiṁ upasaṅkamitvā evamāhaṁsu: Und alle gegnerischen Herrscher im Norden kommen zu dem Rad-drehenden Herrscher und sagen:
‘ehi kho, mahārāja. Svāgataṁ te, mahārāja. Sakaṁ te, mahārāja. Anusāsa, mahārājā’ti. ‚Komm, großer König! Willkommen, großer König! Wir sind dein, großer König, weise uns an.‘
Rājā cakkavattī evamāha: Der Rad-drehende Herrscher sagt:
‘pāṇo na hantabbo, adinnaṁ nādātabbaṁ, kāmesumicchā na caritabbā, musā na bhāsitabbā, majjaṁ na pātabbaṁ; yathābhuttañca bhuñjathā’ti. ‚Tötet keine lebenden Geschöpfe. Stehlt nicht. Begeht keine sexuellen Verfehlungen. Lügt nicht. Trinkt keinen Alkohol. Behaltet die Höhe der Steuern bei.‘
Ye kho pana, bhikkhave, uttarāya disāya paṭirājāno te rañño cakkavattissa anuyantā bhavanti. Und so werden die gegnerischen Herrscher im Norden seine Lehnsleute.
Atha kho taṁ, bhikkhave, cakkaratanaṁ samuddapariyantaṁ pathaviṁ abhivijinitvā tameva rājadhāniṁ paccāgantvā rañño cakkavattissa antepuradvāre akkhāhataṁ maññe tiṭṭhati rañño cakkavattissa antepuradvāraṁ upasobhayamānaṁ. Und nachdem das Rad-Juwel über dieses vom Meer umgebene Land triumphiert hat, kehrt es in die Königsstadt zurück. Da steht es am Tor zum königlichen Hof beim obersten Gericht still, als wäre es an einer Achse befestigt, und erleuchtet den königlichen Hof.
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ cakkaratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Rad-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rañño cakkavattissa hatthiratanaṁ pātubhavati—Als nächstes erscheint dem Rad-drehenden Herrscher das Elefanten-Juwel.
sabbaseto sattappatiṭṭho iddhimā vehāsaṅgamo uposatho nāma nāgarājā. Es ist ein rein weißer Himmelswanderer, der übersinnliche Kraft besitzt, an sieben Stellen berührt er den Boden, ein Elefantenkönig mit Namen Besinnungstag.
Taṁ disvāna rañño cakkavattissa cittaṁ pasīdati: Wenn er ihn sieht, ist der König beeindruckt:
‘bhaddakaṁ vata bho hatthiyānaṁ, sace damathaṁ upeyyā’ti. ‚Das wäre wahrhaftig ein erlesener Reitelefant, wenn er sich zähmen ließe.‘
Atha kho taṁ, bhikkhave, hatthiratanaṁ seyyathāpi nāma bhaddo hatthājānīyo dīgharattaṁ suparidanto evameva damathaṁ upeti. Und das Elefanten-Juwel lässt sich zähmen, als sei es ein erlesener Vollblutelefant, der seit langem gezähmt worden ist.
Bhūtapubbaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī tameva hatthiratanaṁ vīmaṁsamāno pubbaṇhasamayaṁ abhiruhitvā samuddapariyantaṁ pathaviṁ anusaṁyāyitvā tameva rājadhāniṁ paccāgantvā pātarāsamakāsi. Einmal geschah es, dass ein Rad-drehender Herrscher, als er ebendieses Elefanten-Juwel prüfte, es am Morgen bestieg und das vom Meer umgebene Land durchquerte, bevor er rechtzeitig zum Frühstück zu der königlichen Hauptstadt zurückkehrte.
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ hatthiratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Elefanten-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rañño cakkavattissa assaratanaṁ pātubhavati—Als nächstes erscheint dem Rad-drehenden Herrscher das Pferde-Juwel.
sabbaseto kāḷasīso muñjakeso iddhimā vehāsaṅgamo valāhako nāma assarājā. Es ist ein rein weißer Himmelswanderer, der übersinnliche Kraft besitzt, mit schwarzem Kopf und einer Mähne wie geflochtenes Schilfrohr, ein königliches Ross mit Namen Donnerwolke.
Taṁ disvāna rañño cakkavattissa cittaṁ pasīdati: Wenn er ihn sieht, ist der König beeindruckt:
‘bhaddakaṁ vata bho assayānaṁ, sace damathaṁ upeyyā’ti. ‚Das wäre wahrhaftig ein erlesenes Reitpferd, wenn es sich zähmen ließe.‘
Atha kho taṁ, bhikkhave, assaratanaṁ seyyathāpi nāma bhaddo assājānīyo dīgharattaṁ suparidanto evameva damathaṁ upeti. Und das Pferde-Juwel lässt sich zähmen, als sei es ein erlesenes Vollblutpferd, das seit langem gezähmt worden ist.
Bhūtapubbaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī tameva assaratanaṁ vīmaṁsamāno pubbaṇhasamayaṁ abhiruhitvā samuddapariyantaṁ pathaviṁ anusaṁyāyitvā tameva rājadhāniṁ paccāgantvā pātarāsamakāsi. Einmal geschah es, dass ein Rad-drehender Herrscher, als er ebendieses Pferde-Juwel prüfte, es am Morgen bestieg und das vom Meer umgebene Land durchquerte, bevor er rechtzeitig zum Frühstück zu der königlichen Hauptstadt zurückkehrte.
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ assaratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Pferde-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rañño cakkavattissa maṇiratanaṁ pātubhavati. Als nächstes erscheint dem Rad-drehenden Herrscher das Edelstein-Juwel.
So hoti maṇi veḷuriyo subho jātimā aṭṭhaṁso suparikammakato. Es ist ein Schmuckstück aus Beryll, von Natur aus schimmernd, mit acht Facetten, gut gearbeitet.
Tassa kho pana, bhikkhave, maṇiratanassa ābhā samantā yojanaṁ phuṭā hoti. Und der Glanz dieses Juwels strahlt eine Meile weit im Umkreis.
Bhūtapubbaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī tameva maṇiratanaṁ vīmaṁsamāno caturaṅginiṁ senaṁ sannayhitvā maṇiṁ dhajaggaṁ āropetvā rattandhakāratimisāya pāyāsi. Einmal geschah es, dass ein Rad-drehender Herrscher, als er ebendieses Edelstein-Juwel prüfte, sein Heer aus vier Abteilungen aufbot, das Juwel auf sein Banner hisste und in der nächtlichen Dunkelheit aufbrach.
Ye kho pana, bhikkhave, samantā gāmā ahesuṁ te tenobhāsena kammante payojesuṁ ‘divā’ti maññamānā. Da machten sich die Dorfbewohner ringsumher an die Arbeit, weil sie dachten, es sei Tag.
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ maṇiratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Edelstein-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rañño cakkavattissa itthiratanaṁ pātubhavati. Als nächstes erscheint dem Rad-drehenden Herrscher das Frauen-Juwel.
Sā abhirūpā dassanīyā pāsādikā paramāya vaṇṇapokkharatāya samannāgatā nātidīghā nātirassā nātikisā nātithūlā nātikāḷikā nāccodātā, atikkantā mānusaṁ vaṇṇaṁ, appattā dibbaṁ vaṇṇaṁ. Sie ist ansprechend, gut aussehend, anmutig, von unvergleichlicher Schönheit. Sie ist weder zu groß noch zu klein, weder zu dünn noch zu dick, weder zu dunkel noch zu hell. Sie übertrifft menschliche Schönheit, ohne himmlische Schönheit zu erreichen.
Tassa kho pana, bhikkhave, itthiratanassa evarūpo kāyasamphasso hoti, seyyathāpi nāma tūlapicuno vā kappāsapicuno vā. Ihre Berührung ist wie eine Baumwoll- oder Kapokflocke.
Tassa kho pana, bhikkhave, itthiratanassa sīte uṇhāni gattāni honti, uṇhe sītāni gattāni honti. Wenn es kühl ist, sind ihre Glieder warm, und wenn es warm ist, sind ihre Glieder kühl.
Tassa kho pana, bhikkhave, itthiratanassa kāyato candanagandho vāyati, mukhato uppalagandho vāyati. Der Duft von Sandelholz strömt von ihrem Körper und Lotusduft aus ihrem Mund.
Taṁ kho pana, bhikkhave, itthiratanaṁ rañño cakkavattissa pubbuṭṭhāyinī hoti pacchānipātinī kiṅkārapaṭissāvinī manāpacārinī piyavādinī. Sie steht vor dem König auf und geht nach ihm zu Bett. Sie ist zuvorkommend, zeigt sich liebenswert und redet höflich.
Taṁ kho pana, bhikkhave, itthiratanaṁ rājānaṁ cakkavattiṁ manasāpi no aticarati, kuto pana kāyena? Das Frauen-Juwel betrügt den Rad-drehenden Herrscher nicht einmal in Gedanken, erst recht nicht in Taten.
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ itthiratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Frauen-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rañño cakkavattissa gahapatiratanaṁ pātubhavati. Als nächstes erscheint dem Rad-drehenden Herrscher das Hausbesitzer-Juwel.
Tassa kammavipākajaṁ dibbacakkhu pātubhavati, yena nidhiṁ passati sassāmikampi assāmikampi. Als ein Ergebnis früherer Taten zeigt sich in ihm die Kraft der Hellsichtigkeit. Er kann verborgene Schätze sehen, solche, die einen Besitzer haben, und solche, die keinen Besitzer haben.
So rājānaṁ cakkavattiṁ upasaṅkamitvā evamāha: Er begibt sich zum Rad-drehenden Herrscher und sagt:
‘appossukko tvaṁ, deva, hohi. Ahaṁ te dhanena dhanakaraṇīyaṁ karissāmī’ti. ‚Sei unbesorgt, Majestät. Ich werde für deine Schätze Sorge tragen.‘
Bhūtapubbaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī tameva gahapatiratanaṁ vīmaṁsamāno nāvaṁ abhiruhitvā majjhe gaṅgāya nadiyā sotaṁ ogāhitvā gahapatiratanaṁ etadavoca: Einmal geschah es, dass ein Rad-drehender Herrscher, als er ebendieses Hausbesitzer-Juwel prüfte, ein Boot bestieg und in die Mitte des Ganges segelte. Dort sagte er zu dem Hausbesitzer-Juwel:
‘attho me, gahapati, hiraññasuvaṇṇenā’ti. ‚Hausbesitzer, ich brauche Goldmünzen und ungemünztes Gold.‘
‘Tena hi, mahārāja, ekaṁ tīraṁ nāvā upetū’ti. ‚Dann, großer König, zieh das Boot zu einem Ufer.‘
‘Idheva me, gahapati, attho hiraññasuvaṇṇenā’ti. ‚Genau hier, Hausbesitzer, brauche ich die Goldmünzen und das ungemünzte Gold.‘
Atha kho taṁ, bhikkhave, gahapatiratanaṁ ubhohi hatthehi udake omasitvā pūraṁ hiraññasuvaṇṇassa kumbhiṁ uddharitvā rājānaṁ cakkavattiṁ etadavoca: Da tauchte das Hausbesitzer-Juwel beide Hände ins Wasser, zog einen Krug mit Goldmünzen und ungemünztem Gold herauf und sagte zum König:
‘alamettāvatā, mahārāja. Katamettāvatā, mahārāja. Pūjitamettāvatā, mahārājā’ti. ‚Genügt das, großer König? Wurde genug getan, großer König, wurde genug dargebracht?‘
Rājā cakkavattī evamāha: Der Rad-drehende Herrscher sagte:
‘alamettāvatā, gahapati. Katamettāvatā, gahapati. Pūjitamettāvatā, gahapatī’ti. ‚Das genügt, Hausbesitzer. Es wurde genug getan, genug dargebracht.‘
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ gahapatiratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Hausbesitzer-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rañño cakkavattissa pariṇāyakaratanaṁ pātubhavati—Als nächstes erscheint dem Rad-drehenden Herrscher das Befehlshaber-Juwel.
paṇḍito byatto medhāvī paṭibalo rājānaṁ cakkavattiṁ upayāpetabbaṁ upayāpetuṁ apayāpetabbaṁ apayāpetuṁ ṭhapetabbaṁ ṭhapetuṁ. Er ist klug, fähig und verständig und in der Lage, den König dahin zu bringen, die zu ernennen, die ernannt werden sollen, die zu entlassen, die entlassen werden sollen, und die zu behalten, die behalten werden sollen.
So rājānaṁ cakkavattiṁ upasaṅkamitvā evamāha: Er begibt sich zum Rad-drehenden Herrscher und sagt:
‘appossukko tvaṁ, deva, hohi. Ahamanusāsissāmī’ti. ‚Sei unbesorgt, Majestät. Ich werde Anweisungen erteilen.‘
Rañño, bhikkhave, cakkavattissa evarūpaṁ pariṇāyakaratanaṁ pātubhavati. Solcherart ist das Befehlshaber-Juwel, das dem Rad-drehenden Herrscher erscheint.
Rājā, bhikkhave, cakkavattī imehi sattahi ratanehi samannāgato hoti. Das sind die sieben Juwelen, die ein Rad-drehender Herrscher besitzt.
Katamāhi catūhi iddhīhi? Und was sind diese vier Dinge, mit denen er gesegnet ist?
Idha, bhikkhave, rājā cakkavattī abhirūpo hoti dassanīyo pāsādiko paramāya vaṇṇapokkharatāya samannāgato ativiya aññehi manussehi. Er ist ansprechend, gut aussehend, anmutig, von unvergleichlicher Schönheit, schöner als andere Menschen.
Rājā, bhikkhave, cakkavattī imāya paṭhamāya iddhiyā samannāgato hoti. Das ist das erste Ding, mit dem er gesegnet ist.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī dīghāyuko hoti ciraṭṭhitiko ativiya aññehi manussehi. Dann hat er ein langes Leben, länger als andere Menschen.
Rājā, bhikkhave, cakkavattī imāya dutiyāya iddhiyā samannāgato hoti. Das ist das zweite Ding, mit dem er gesegnet ist.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī appābādho hoti appātaṅko samavepākiniyā gahaṇiyā samannāgato nātisītāya nāccuṇhāya ativiya aññehi manussehi. Dann ist er selten krank oder unwohl. Sein Magen verdaut gut, ist weder zu heiß noch zu kalt, ausgeglichener als bei anderen Menschen.
Rājā, bhikkhave, cakkavattī imāya tatiyāya iddhiyā samannāgato hoti. Das ist das dritte Ding, mit dem er gesegnet ist.
Puna caparaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī brāhmaṇagahapatikānaṁ piyo hoti manāpo. Dann ist er den Brahmanen und Hausbesitzern lieb und teuer
Seyyathāpi, bhikkhave, pitā puttānaṁ piyo hoti manāpo; wie ein Vater seinen Kindern.
evameva kho, bhikkhave, rājā cakkavattī brāhmaṇagahapatikānaṁ piyo hoti manāpo.
Raññopi, bhikkhave, cakkavattissa brāhmaṇagahapatikā piyā honti manāpā. Und die Brahmanen und Hausbesitzer sind dem Rad-drehenden Herrscher lieb und teuer
Seyyathāpi, bhikkhave, pitu puttā piyā honti manāpā; wie Kinder ihrem Vater.
evameva kho, bhikkhave, raññopi cakkavattissa brāhmaṇagahapatikā piyā honti manāpā.
Bhūtapubbaṁ, bhikkhave, rājā cakkavattī caturaṅginiyā senāya uyyānabhūmiṁ niyyāsi. Einmal geschah es, dass ein Rad-drehender Herrscher mit seinem Heer aus vier Abteilungen in einen Park ging.
Atha kho, bhikkhave, brāhmaṇagahapatikā rājānaṁ cakkavattiṁ upasaṅkamitvā evamāhaṁsu: Da gingen die Brahmanen und Hausbesitzer zu ihm und sagten:
‘ataramāno, deva, yāhi yathā taṁ mayaṁ cirataraṁ passeyyāmā’ti. ‚Mach langsam, Majestät, damit wir dich länger sehen können!‘
Rājāpi, bhikkhave, cakkavattī sārathiṁ āmantesi: Und der König wies seinen Wagenlenker an:
‘ataramāno, sārathi, pesehi yathā maṁ brāhmaṇagahapatikā cirataraṁ passeyyun’ti. ‚Fahr langsam, Wagenlenker, damit ich die Brahmanen und Hausbesitzer länger sehen kann!‘
Rājā, bhikkhave, cakkavattī imāya catutthāya iddhiyā samannāgato hoti. Das ist das vierte Ding, mit dem er gesegnet ist.
Rājā, bhikkhave, cakkavattī imāhi catūhi iddhīhi samannāgato hoti. Das sind die vier Dinge, mit denen ein Rad-drehender Herrscher gesegnet ist.
Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?
api nu kho rājā cakkavattī imehi sattahi ratanehi samannāgato imāhi catūhi ca iddhīhi tatonidānaṁ sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvediyethā”ti? Würde ein Rad-drehender Herrscher, der diese sieben Juwelen besitzt und mit diesen vier Dingen gesegnet ist, dadurch Glück und Hochgefühl erfahren?“
“Ekamekenapi, bhante, ratanena samannāgato rājā cakkavattī tatonidānaṁ sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvediyetha, ko pana vādo sattahi ratanehi catūhi ca iddhīhī”ti? „Herr, ein Rad-drehender Herrscher, der nur ein einziges dieser Juwelen besitzt, würde dadurch Glück und Hochgefühl erfahren, wie erst, wenn er alle sieben besitzt und dazu noch mit den vier Dingen gesegnet ist!“
Atha kho bhagavā parittaṁ pāṇimattaṁ pāsāṇaṁ gahetvā bhikkhū āmantesi: Da nahm der Buddha einen Stein von der Größe seiner Handfläche und wandte sich an die Mönche und Nonnen:
“Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, „Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?
katamo nu kho mahantataro—yo cāyaṁ mayā paritto pāṇimatto pāsāṇo gahito yo ca himavā pabbatarājā”ti? Was ist mehr: der Stein von der Größe meiner Handfläche, den ich genommen habe, oder der Himalaya, der König der Berge?“
“Appamattako ayaṁ, bhante, bhagavatā paritto pāṇimatto pāsāṇo gahito; himavantaṁ pabbatarājānaṁ upanidhāya saṅkhampi na upeti; kalabhāgampi na upeti; upanidhampi na upetī”ti. „Herr, der Stein von der Größe deiner Handfläche, den du genommen hast, ist winzig. Verglichen mit dem Himalaya zählt er nicht, er ist nicht einen Bruchteil wert, da gibt es keinen Vergleich.“
“Evameva kho, bhikkhave, yaṁ rājā cakkavattī sattahi ratanehi samannāgato catūhi ca iddhīhi tatonidānaṁ sukhaṁ somanassaṁ paṭisaṁvedeti taṁ dibbassa sukhassa upanidhāya saṅkhampi na upeti; kalabhāgampi na upeti; upanidhampi na upeti. „Ebenso zählen das Glück und das Hochgefühl, die ein Rad-drehender Herrscher durch diese sieben Juwelen und die vier Dinge, mit denen er gesegnet ist, erfährt, im Vergleich zum Glück im Himmel nicht, sie sind nicht einen Bruchteil wert, da gibt es keinen Vergleich.
Sa kho so, bhikkhave, paṇḍito sace kadāci karahaci dīghassa addhuno accayena manussattaṁ āgacchati, yāni tāni uccākulāni—Und wenn dieser kluge Mensch nach sehr langer Zeit doch in die Menschenwelt zurückkommt,
khattiyamahāsālakulaṁ vā brāhmaṇamahāsālakulaṁ vā gahapatimahāsālakulaṁ vā tathārūpe kule paccājāyati aḍḍhe mahaddhane mahābhoge pahūtajātarūparajate pahūtavittūpakaraṇe pahūtadhanadhaññe. wird er in einer angesehenen Familie wiedergeboren – einer gutsituierten Familie von Adligen, Brahmanen oder Hausbesitzern – reich, wohlhabend und vermögend, mit einer Fülle von Gold und Silber, einer Fülle von Vermögen und Gütern, einer Fülle von Geld und Getreide.
So ca hoti abhirūpo dassanīyo pāsādiko paramāya vaṇṇapokkharatāya samannāgato, lābhī annassa pānassa vatthassa yānassa mālāgandhavilepanassa seyyāvasathapadīpeyyassa. Und er ist ansprechend, gut aussehend, reizend, von unvergleichlicher Schönheit. Er gelangt an Essen, Trinken, Kleidung und Transportmittel, an Kränze, Düfte und Make-up und an ein Bett, ein Haus und Licht.
So kāyena sucaritaṁ carati, vācāya sucaritaṁ carati, manasā sucaritaṁ carati. Und er tut Gutes mit dem Körper, der Sprache und dem Geist.
So kāyena sucaritaṁ caritvā, vācāya sucaritaṁ caritvā, manasā sucaritaṁ caritvā, kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjati. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.
Seyyathāpi, bhikkhave, akkhadhutto paṭhameneva kaṭaggahena mahantaṁ bhogakkhandhaṁ adhigaccheyya; Wie wenn ein Spieler mit seinem ersten perfekten Griff einen großen Haufen Geld gewinnt:
appamattako so, bhikkhave, kaṭaggaho yaṁ so akkhadhutto paṭhameneva kaṭaggahena mahantaṁ bhogakkhandhaṁ adhigaccheyya. Ein solcher perfekter Griff ist belanglos
Atha kho ayameva tato mahantataro kaṭaggaho yaṁ so paṇḍito kāyena sucaritaṁ caritvā, vācāya sucaritaṁ caritvā, manasā sucaritaṁ caritvā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjati. im Vergleich zu dem perfekten Griff, durch den ein kluger Mensch, da er mit dem Körper, der Sprache und dem Geist Gutes getan hat, wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren wird, in einer himmlischen Welt.
Ayaṁ, bhikkhave, kevalā paripūrā paṇḍitabhūmī”ti. Das ist die vollständige Erfüllung der Stufe des klugen Menschen.“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
Bālapaṇḍitasuttaṁ niṭṭhitaṁ navamaṁ.