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Majjhima Nikāya 139 Mittlere Lehrreden 139
Araṇavibhaṅgasutta Die Aufgliederung der Freiheit von Spannungen
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ bhagavā sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Tatra kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:
“bhikkhavo”ti. „Mönche und Nonnen!“
“Bhadante”ti te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:
“araṇavibhaṅgaṁ vo, bhikkhave, desessāmi. „Mönche und Nonnen, ich will euch die Aufgliederung der Freiheit von Spannungen lehren.
Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmī”ti. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“
“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ja, Herr“, antworteten sie.
Bhagavā etadavoca: Der Buddha sagte:
“Na kāmasukhamanuyuñjeyya hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, na ca attakilamathānuyogamanuyuñjeyya dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ. „Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos.
Ete kho, bhikkhave, ubho ante anupagamma majjhimā paṭipadā tathāgatena abhisambuddhā, cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati. Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser lässt sehen und erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.
Ussādanañca jaññā, apasādanañca jaññā; Erkennt, was Schmeicheln und was Herabsetzen ist.
ussādanañca ñatvā apasādanañca ñatvā nevussādeyya, na apasādeyya, dhammameva deseyya. Wenn das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma.
Sukhavinicchayaṁ jaññā; Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet.
sukhavinicchayaṁ ñatvā ajjhattaṁ sukhamanuyuñjeyya. Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück.
Rahovādaṁ na bhāseyya, sammukhā na khīṇaṁ bhaṇe. Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet nicht in ihrem Angesicht mit scharfen Worten.
Ataramānova bhāseyya, no taramāno. Redet nicht hastig.
Janapadaniruttiṁ nābhiniveseyya, samaññaṁ nātidhāveyyāti—Besteht nicht auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen.
ayamuddeso araṇavibhaṅgassa. Das ist der Merksatz für die Aufgliederung der Freiheit von Spannungen.
‘Na kāmasukhamanuyuñjeyya hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, na ca attakilamathānuyogamanuyuñjeyya dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitan’ti—‚Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ; Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Yo kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogo hīno gammo pothujjaniko anariyo anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; micchāpaṭipadā. Das Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg.
Yo kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogaṁ ananuyogo hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; sammāpaṭipadā. Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg.
Yo attakilamathānuyogo dukkho anariyo anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; micchāpaṭipadā. Das Schwelgen in Selbstquälerei ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist, und es ist der falsche Weg.
Yo attakilamathānuyogaṁ ananuyogo dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; sammāpaṭipadā. Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist, und es ist der richtige Weg.
‘Na kāmasukhamanuyuñjeyya hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, na ca attakilamathānuyogaṁ anuyuñjeyya dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitan’ti—‚Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‘Ete kho ubho ante anupagamma majjhimā paṭipadā tathāgatena abhisambuddhā, cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattatī’ti—‚Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser lässt sehen und erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Ayameva ariyo aṭṭhaṅgiko maggo, seyyathidaṁ—Es ist einfach dieser edle achtfache Pfad: nämlich
sammādiṭṭhi, sammāsaṅkappo, sammāvācā, sammākammanto, sammāājīvo, sammāvāyāmo, sammāsati, sammāsamādhi. rechte Ansicht, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechter Einsatz, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.
‘Ete kho ubho ante anupagamma majjhimā paṭipadā tathāgatena abhisambuddhā, cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattatī’ti—‚Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser lässt sehen und erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ, idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‘Ussādanañca jaññā, apasādanañca jaññā; ‚Erkennt, was Schmeicheln und was Herabsetzen ist.
ussādanañca ñatvā apasādanañca ñatvā nevussādeyya, na apasādeyya, dhammameva deseyyā’ti—Wenn das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Kathañca, bhikkhave, ussādanā ca hoti apasādanā ca, no ca dhammadesanā? Und wie schmeichelt man und setzt herab, ohne den Dhamma zu lehren?
‘Ye kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogaṁ anuyuttā hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te sadukkhā saupaghātā saupāyāsā sapariḷāhā micchāpaṭipannā’ti—‚Alle, die im Glück der Freuden schwelgen, die an Sinnlichkeit gebunden sind, das nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘
iti vadaṁ ittheke apasādeti. Indem man so spricht, setzt man manche herab.
‘Ye kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogaṁ ananuyuttā hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te adukkhā anupaghātā anupāyāsā apariḷāhā sammāpaṭipannā’ti—‚Alle, die sich vom Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘
iti vadaṁ ittheke ussādeti. Indem man so spricht, schmeichelt man manchen.
‘Ye attakilamathānuyogaṁ anuyuttā dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te sadukkhā saupaghātā saupāyāsā sapariḷāhā micchāpaṭipannā’ti—‚Alle, die in Selbstquälerei schwelgen, die schmerzvoll, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘
iti vadaṁ ittheke apasādeti. Indem man so spricht, setzt man manche herab.
‘Ye attakilamathānuyogaṁ ananuyuttā dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te adukkhā anupaghātā anupāyāsā apariḷāhā sammāpaṭipannā’ti—‚Alle, die sich vom Schwelgen in Selbstquälerei abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘
iti vadaṁ ittheke ussādeti. Indem man so spricht, schmeichelt man manchen.
‘Yesaṁ kesañci bhavasaṁyojanaṁ appahīnaṁ, sabbe te sadukkhā saupaghātā saupāyāsā sapariḷāhā micchāpaṭipannā’ti—‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins nicht aufgegeben haben, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘
iti vadaṁ ittheke apasādeti. Indem man so spricht, setzt man manche herab.
‘Yesaṁ kesañci bhavasaṁyojanaṁ pahīnaṁ, sabbe te adukkhā anupaghātā anupāyāsā apariḷāhā sammāpaṭipannā’ti—‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins aufgegeben haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘
iti vadaṁ ittheke ussādeti. Indem man so spricht, schmeichelt man manchen.
Evaṁ kho, bhikkhave, ussādanā ca hoti apasādanā ca, no ca dhammadesanā. So schmeichelt man und setzt herab, ohne den Dhamma zu lehren.
Kathañca, bhikkhave, nevussādanā hoti na apasādanā, dhammadesanā ca? Und wie schmeichelt man weder, noch setzt man herab, sondern lehrt nur den Dhamma?
‘Ye kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogaṁ anuyuttā hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te sadukkhā saupaghātā saupāyāsā sapariḷāhā micchāpaṭipannā’ti—‚Alle, die im Glück der Freuden schwelgen, die an Sinnlichkeit gebunden sind, das nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘
na evamāha. So spricht man nicht.
‘Anuyogo ca kho sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; ‚Das Schwelgen ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā’ti—und es ist der falsche Weg.‘
iti vadaṁ dhammameva deseti. Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.
‘Ye kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogaṁ ananuyuttā hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te adukkhā anupaghātā anupāyāsā apariḷāhā sammāpaṭipannā’ti—‚Alle, die sich vom Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘
na evamāha. So spricht man nicht.
‘Ananuyogo ca kho adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; ‚Sich vom Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā’ti—und es ist der richtige Weg.‘
iti vadaṁ dhammameva deseti. Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.
‘Ye attakilamathānuyogaṁ anuyuttā dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te sadukkhā saupaghātā saupāyāsā sapariḷāhā micchāpaṭipannā’ti—‚Alle, die in Selbstquälerei schwelgen, die schmerzvoll, unedel und nutzlos ist, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘
na evamāha. So spricht man nicht.
‘Anuyogo ca kho sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; ‚Das Schwelgen ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā’ti—und es ist der falsche Weg.‘
iti vadaṁ dhammameva deseti. Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.
‘Ye attakilamathānuyogaṁ ananuyuttā dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, sabbe te adukkhā anupaghātā anupāyāsā apariḷāhā sammāpaṭipannā’ti—‚Alle, die sich vom Schwelgen in Selbstquälerei abgelöst haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘
na evamāha. So spricht man nicht.
‘Ananuyogo ca kho adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; ‚Sich vom Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā’ti—und es ist der richtige Weg.‘
iti vadaṁ dhammameva deseti. Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.
‘Yesaṁ kesañci bhavasaṁyojanaṁ appahīnaṁ, sabbe te sadukkhā saupaghātā saupāyāsā sapariḷāhā micchāpaṭipannā’ti—‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins nicht aufgegeben haben, sind mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet, und sie üben den falschen Weg.‘
na evamāha. So spricht man nicht.
‘Bhavasaṁyojane ca kho appahīne bhavopi appahīno hotī’ti—‚Wenn die Fessel des fortgesetzten Daseins nicht aufgegeben ist, ist auch fortgesetztes Dasein nicht aufgegeben.‘
iti vadaṁ dhammameva deseti. Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.
‘Yesaṁ kesañci bhavasaṁyojanaṁ pahīnaṁ, sabbe te adukkhā anupaghātā anupāyāsā apariḷāhā sammāpaṭipannā’ti—‚Alle, die die Fessel des fortgesetzten Daseins aufgegeben haben, sind frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber, und sie üben den richtigen Weg.‘
na evamāha. So spricht man nicht.
‘Bhavasaṁyojane ca kho pahīne bhavopi pahīno hotī’ti—‚Wenn die Fessel des fortgesetzten Daseins aufgegeben ist, ist auch fortgesetztes Dasein aufgegeben.‘
iti vadaṁ dhammameva deseti. Indem man vielmehr so spricht, lehrt man nur den Dhamma.
Evaṁ kho, bhikkhave, nevussādanā hoti na apasādanā, dhammadesanā ca. So schmeichelt man weder, noch setzt man herab, sondern lehrt nur den Dhamma.
‘Ussādanañca jaññā, apasādanañca jaññā; ‚Erkennt, was Schmeicheln und was Herabsetzen ist.
ussādanañca ñatvā apasādanañca ñatvā nevussādeyya, na apasādeyya, dhammameva deseyyā’ti—Wenn das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‘Sukhavinicchayaṁ jaññā; ‚Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet.
sukhavinicchayaṁ ñatvā ajjhattaṁ sukhamanuyuñjeyyā’ti—Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Pañcime, bhikkhave, kāmaguṇā. Es gibt fünf Arten sinnlicher Erregung.
Katame pañca? Welche fünf?
Cakkhuviññeyyā rūpā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā, Bilder, die das Auge erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.
sotaviññeyyā saddā … Töne, die das Ohr erkennt …
ghānaviññeyyā gandhā … Gerüche, die die Nase erkennt …
jivhāviññeyyā rasā … Geschmäcke, die die Zunge erkennt …
kāyaviññeyyā phoṭṭhabbā iṭṭhā kantā manāpā piyarūpā kāmūpasaṁhitā rajanīyā—Berührungen, die der Körper erkennt, erwünscht, willkommen, angenehm, erfreulich, sinnlich und erregend.
ime kho, bhikkhave, pañca kāmaguṇā. Das sind die fünf Arten sinnlicher Erregung.
Yaṁ kho, bhikkhave, ime pañca kāmaguṇe paṭicca uppajjati sukhaṁ somanassaṁ idaṁ vuccati kāmasukhaṁ mīḷhasukhaṁ puthujjanasukhaṁ anariyasukhaṁ. Das Glück und die Freude, die von diesen fünf Arten sinnlicher Erregung kommen, nennt man Sinnenfreuden – ein schmutziges, gewöhnliches, unedles Glück.
‘Na āsevitabbaṁ, na bhāvetabbaṁ, na bahulīkātabbaṁ, bhāyitabbaṁ etassa sukhassā’ti—vadāmi. Solches Glück soll man nicht pflegen, entwickeln oder mehren, sondern man soll es fürchten, sage ich.
Idha, bhikkhave, bhikkhu vivicceva kāmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaṁ savicāraṁ vivekajaṁ pītisukhaṁ paṭhamaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Da tritt ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während er den Geist ausrichtet und hält.
Vitakkavicārānaṁ vūpasamā ajjhattaṁ sampasādanaṁ cetaso ekodibhāvaṁ avitakkaṁ avicāraṁ samādhijaṁ pītisukhaṁ dutiyaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und Zuversicht und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.
Pītiyā ca virāgā upekkhako ca viharati …pe… tatiyaṁ jhānaṁ …pe… Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin …
catutthaṁ jhānaṁ upasampajja viharati. Er tritt in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin …
Idaṁ vuccati nekkhammasukhaṁ pavivekasukhaṁ upasamasukhaṁ sambodhisukhaṁ. Das nennt man das Glück der Entsagung, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens.
‘Āsevitabbaṁ, bhāvetabbaṁ, bahulīkātabbaṁ, na bhāyitabbaṁ etassa sukhassā’ti—vadāmi. Solches Glück soll man pflegen, entwickeln und mehren, und man soll es nicht fürchten, sage ich.
‘Sukhavinicchayaṁ jaññā; ‚Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet.
sukhavinicchayaṁ ñatvā ajjhattaṁ sukhamanuyuñjeyyā’ti—Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‘Rahovādaṁ na bhāseyya, sammukhā na khīṇaṁ bhaṇe’ti—‚Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet nicht in ihrem Angesicht mit scharfen Worten.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ. Das habe ich gesagt,
Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? aber inwiefern habe ich es gesagt?
Tatra, bhikkhave, yaṁ jaññā rahovādaṁ abhūtaṁ atacchaṁ anatthasaṁhitaṁ sasakkaṁ taṁ rahovādaṁ na bhāseyya. Wenn man weiß, dass das, was man hinter jemandes Rücken sagt, unwahr, falsch und nutzlos ist, dann soll man, soweit es einem möglich ist, nicht sprechen.
Yampi jaññā rahovādaṁ bhūtaṁ tacchaṁ anatthasaṁhitaṁ tassapi sikkheyya avacanāya. Wenn man weiß, dass das, was man hinter jemandes Rücken sagt, wahr und richtig, aber nutzlos ist, dann soll man sich schulen, nicht zu sprechen.
Yañca kho jaññā rahovādaṁ bhūtaṁ tacchaṁ atthasaṁhitaṁ tatra kālaññū assa tassa rahovādassa vacanāya. Wenn man weiß, dass das, was man hinter jemandes Rücken sagt, wahr, richtig und nützlich ist, dann soll man die richtige Zeit kennen, um zu sprechen.
Tatra, bhikkhave, yaṁ jaññā sammukhā khīṇavādaṁ abhūtaṁ atacchaṁ anatthasaṁhitaṁ sasakkaṁ taṁ sammukhā khīṇavādaṁ na bhāseyya. Wenn man weiß, dass die scharfen Worte, die man in jemandes Angesicht spricht, unwahr, falsch und nutzlos sind, dann soll man, soweit es einem möglich ist, nicht sprechen.
Yampi jaññā sammukhā khīṇavādaṁ bhūtaṁ tacchaṁ anatthasaṁhitaṁ tassapi sikkheyya avacanāya. Wenn man weiß, dass die scharfen Worte, die man in jemandes Angesicht spricht, wahr und richtig, aber nutzlos sind, dann soll man sich schulen, nicht zu sprechen.
Yañca kho jaññā sammukhā khīṇavādaṁ bhūtaṁ tacchaṁ atthasaṁhitaṁ tatra kālaññū assa tassa sammukhā khīṇavādassa vacanāya. Wenn man weiß, dass die scharfen Worte, die man in jemandes Angesicht spricht, wahr, richtig und nützlich sind, dann soll man die richtige Zeit kennen, um zu sprechen.
‘Rahovādaṁ na bhāseyya, sammukhā na khīṇaṁ bhaṇe’ti—‚Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet nicht in ihrem Angesicht mit scharfen Worten.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ, idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‘Ataramānova bhāseyya no taramāno’ti—‚Redet nicht hastig.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Tatra, bhikkhave, taramānassa bhāsato kāyopi kilamati, cittampi upahaññati, saropi upahaññati, kaṇṭhopi āturīyati, avisaṭṭhampi hoti aviññeyyaṁ taramānassa bhāsitaṁ. Wenn man hastig redet, ermüdet der Körper, der Geist wird erschöpft, die Stimme wird erschöpft, die Kehle wird wund und die Worte sind undeutlich und schlecht zu verstehen.
Tatra, bhikkhave, ataramānassa bhāsato kāyopi na kilamati, cittampi na upahaññati, saropi na upahaññati, kaṇṭhopi na āturīyati, visaṭṭhampi hoti viññeyyaṁ ataramānassa bhāsitaṁ. Wenn man nicht hastig redet, ermüdet der Körper nicht, der Geist wird nicht erschöpft, die Stimme wird nicht erschöpft, die Kehle wird nicht wund und die Worte sind deutlich und gut zu verstehen.
‘Ataramānova bhāseyya, no taramāno’ti—‚Redet nicht hastig.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ, idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
‘Janapadaniruttiṁ nābhiniveseyya, samaññaṁ nātidhāveyyā’ti—‚Besteht nicht auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen.‘
iti kho panetaṁ vuttaṁ. Kiñcetaṁ paṭicca vuttaṁ? Das habe ich gesagt, aber inwiefern habe ich es gesagt?
Kathañca, bhikkhave, janapadaniruttiyā ca abhiniveso hoti samaññāya ca atisāro? Und wie besteht man auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet die üblichen Bezeichnungen?
Idha, bhikkhave, tadevekaccesu janapadesu ‘pātī’ti sañjānanti, ‘pattan’ti sañjānanti, ‘vittan’ti sañjānanti, ‘sarāvan’ti sañjānanti ‘dhāropan’ti sañjānanti, ‘poṇan’ti sañjānanti, ‘pisīlavan’ti sañjānanti. Da bezeichnet man in verschiedenen Bevölkerungsgruppen das gleiche Ding als ‚Kelch‘, als ‚Schale‘, als ‚Krug‘, als ‚Kelle‘, als ‚Gefäß‘, als ‚Schüssel‘ oder als ‚Teller‘.
Iti yathā yathā naṁ tesu tesu janapadesu sañjānanti tathā tathā thāmasā parāmāsā abhinivissa voharati: Und so, wie es in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen bekannt ist, redet man entsprechend, klebt eigensinnig daran und besteht darauf:
‘idameva saccaṁ, moghamaññan’ti. ‚Das allein ist die Wahrheit, alles andere ist unnütz.‘
Evaṁ kho, bhikkhave, janapadaniruttiyā ca abhiniveso hoti samaññāya ca atisāro. So besteht man auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet die üblichen Bezeichnungen.
Kathañca, bhikkhave, janapadaniruttiyā ca anabhiniveso hoti samaññāya ca anatisāro? Und wie besteht man nicht auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen?
Idha, bhikkhave, tadevekaccesu janapadesu ‘pātī’ti sañjānanti, ‘pattan’ti sañjānanti, ‘vittan’ti sañjānanti, ‘sarāvan’ti sañjānanti, ‘dhāropan’ti sañjānanti, ‘poṇan’ti sañjānanti, ‘pisīlavan’ti sañjānanti. Da bezeichnet man in verschiedenen Bevölkerungsgruppen das gleiche Ding als ‚Kelch‘, als ‚Schale‘, als ‚Krug‘, als ‚Kelle‘, als ‚Gefäß‘, als ‚Schüssel‘ oder als ‚Teller‘.
Iti yathā yathā naṁ tesu tesu janapadesu sañjānanti ‘idaṁ kira me āyasmanto sandhāya voharantī’ti tathā tathā voharati aparāmasaṁ. Und so, wie es in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen bekannt ist, redet man entsprechend und denkt: ‚Es scheint, die Ehrwürdigen meinen dieses.‘
Evaṁ kho, bhikkhave, janapadaniruttiyā ca anabhiniveso hoti, samaññāya ca anatisāro. So besteht man nicht auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen.
‘Janapadaniruttiṁ nābhiniveseyya samaññaṁ nātidhāveyyā’ti—‚Besteht nicht auf landläufigen Ausdrücken und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen.‘
iti yaṁ taṁ vuttaṁ, idametaṁ paṭicca vuttaṁ. Das habe ich gesagt, und insofern habe ich es gesagt.
Tatra, bhikkhave, yo kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogo hīno gammo pothujjaniko anariyo anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Nun, Mönche und Nonnen, das Schwelgen im Glück der Freuden, die an Sinnlichkeit gebunden sind, ist nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yo kāmapaṭisandhisukhino somanassānuyogaṁ ananuyogo hīnaṁ gammaṁ pothujjanikaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yo attakilamathānuyogo dukkho anariyo anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Das Schwelgen in Selbstquälerei ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Es ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yo attakilamathānuyogaṁ ananuyogo dukkhaṁ anariyaṁ anatthasaṁhitaṁ, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Sich von solchem Schwelgen abzulösen, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yāyaṁ majjhimā paṭipadā tathāgatena abhisambuddhā, cakkhukaraṇī ñāṇakaraṇī upasamāya abhiññāya sambodhāya nibbānāya saṁvattati, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Der mittlere Übungsweg, der vom Klargewordenen verstanden wurde, lässt sehen und erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen. Er ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yāyaṁ ussādanā ca apasādanā ca no ca dhammadesanā, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Schmeicheln und Herabsetzen, ohne den Dhamma zu lehren, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yāyaṁ nevussādanā ca na apasādanā ca dhammadesanā ca, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Weder zu schmeicheln noch herabzusetzen, sondern nur den Dhamma zu lehren, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yamidaṁ kāmasukhaṁ mīḷhasukhaṁ pothujjanasukhaṁ anariyasukhaṁ, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Sinnenfreuden – ein schmutziges, gewöhnliches, unedles Glück – sind ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und sie sind der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yamidaṁ nekkhammasukhaṁ pavivekasukhaṁ upasamasukhaṁ sambodhisukhaṁ, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Das Glück der Entsagung, das Glück der Abgeschiedenheit, das Glück des Friedens, das Glück des Erwachens ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ rahovādo abhūto ataccho anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Hinter jemandes Rücken unwahre, falsche und nutzlos Dinge zu sagen, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ rahovādo bhūto taccho anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Hinter jemandes Rücken wahre, richtige, aber nutzlos Dinge zu sagen, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ rahovādo bhūto taccho atthasaṁhito, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Hinter jemandes Rücken wahre, richtige und nützlich Dinge zu sagen, ist ein Grundsatz, der frei ist von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ sammukhā khīṇavādo abhūto ataccho anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; In jemandes Angesicht scharfe Worte zu sprechen, die unwahr, falsch und nutzlos sind, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ sammukhā khīṇavādo bhūto taccho anatthasaṁhito, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; In jemandes Angesicht scharfe Worte zu sprechen, die wahr und richtig, aber nutzlos sind, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ sammukhā khīṇavādo bhūto taccho atthasaṁhito, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; In jemandes Angesicht scharfe Worte zu sprechen, die wahr, richtig und nützlich sind, ist ein Grundsatz, der frei ist von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yamidaṁ taramānassa bhāsitaṁ, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Hastig zu reden, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yamidaṁ ataramānassa bhāsitaṁ, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Nicht hastig zu reden, ist ein Grundsatz, der frei von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber ist,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ janapadaniruttiyā ca abhiniveso samaññāya ca atisāro, sadukkho eso dhammo saupaghāto saupāyāso sapariḷāho; Auf landläufigen Ausdrücken zu bestehen und die üblichen Bezeichnungen zu überschreiten, ist ein Grundsatz, der mit Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber behaftet ist,
micchāpaṭipadā. und es ist der falsche Weg.
Tasmā eso dhammo saraṇo. Insofern ist das ein mit Spannungen behafteter Grundsatz.
Tatra, bhikkhave, yvāyaṁ janapadaniruttiyā ca anabhiniveso samaññāya ca anatisāro, adukkho eso dhammo anupaghāto anupāyāso apariḷāho; Nicht auf landläufigen Ausdrücken zu bestehen und nicht die üblichen Bezeichnungen zu überschreiten, ist ein Grundsatz, der frei ist von Schmerz, Verletzen, Bedrängnis und Fieber,
sammāpaṭipadā. und es ist der richtige Weg.
Tasmā eso dhammo araṇo. Insofern ist das ein von Spannungen freier Grundsatz.
Tasmātiha, bhikkhave, ‘saraṇañca dhammaṁ jānissāma, araṇañca dhammaṁ jānissāma; Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir werden die mit Spannungen behafteten Grundsätze und die von Spannungen freien Grundsätze kennen.
saraṇañca dhammaṁ ñatvā araṇañca dhammaṁ ñatvā araṇapaṭipadaṁ paṭipajjissāmā’ti evañhi vo, bhikkhave, sikkhitabbaṁ. Wenn wir sie kennen, werden wir den von Spannungen freien Weg üben.‘
Subhūti ca pana, bhikkhave, kulaputto araṇapaṭipadaṁ paṭipanno”ti. Und, Mönche und Nonnen, Subhūti, der ehrbare Mensch, übt den von Spannungen freien Weg.“
Idamavoca bhagavā. Das sagte der Buddha.
Attamanā te bhikkhū bhagavato bhāsitaṁ abhinandunti. Zufrieden begrüßten die Mönche und Nonnen die Worte des Buddha.
Araṇavibhaṅgasuttaṁ niṭṭhitaṁ navamaṁ.