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Saṁyutta Nikāya 3.25 Verbundene Lehrreden 3.25

3. Tatiyavagga 3. Das Kapitel über Kosala

Pabbatūpamasutta Das Gleichnis vom Berg

Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.

Ekamantaṁ nisinnaṁ kho rājānaṁ pasenadiṁ kosalaṁ bhagavā etadavoca: König Pasenadi setzte sich zur Seite hin, und der Buddha sagte zu ihm:

“handa kuto nu tvaṁ, mahārāja, āgacchasi divā divassā”ti? „Nun, großer König, woher kommst du mitten am Tag?“

“Yāni tāni, bhante, raññaṁ khattiyānaṁ muddhāvasittānaṁ issariyamadamattānaṁ kāmagedhapariyuṭṭhitānaṁ janapadatthāvariyappattānaṁ mahantaṁ pathavimaṇḍalaṁ abhivijiya ajjhāvasantānaṁ rājakaraṇīyāni bhavanti, tesu khvāhaṁ, etarahi ussukkamāpanno”ti. „Herr, es gibt gesalbte adlige Könige, die von Herrschaft betört und von Gier nach Sinnenfreuden besessen sind. Sie haben für das Land Sicherheit gewonnen und residieren in einem großen eroberten Gebiet. Heute war ich damit beschäftigt, die Pflichten eines solchen Königs zu erfüllen.“

“Taṁ kiṁ maññasi, mahārāja, „Was denkst du, großer König?

idha te puriso āgaccheyya puratthimāya disāya saddhāyiko paccayiko. Angenommen, ein vertrauenswürdiger und verlässlicher Mann käme von Osten.

So taṁ upasaṅkamitvā evaṁ vadeyya: Er begäbe sich zu dir und meldete:

‘yagghe, mahārāja, jāneyyāsi, ahaṁ āgacchāmi puratthimāya disāya. ‚Bitte, großer König, du sollst wissen: Ich komme von Osten.

Tatthaddasaṁ mahantaṁ pabbataṁ abbhasamaṁ, sabbe pāṇe nippothento āgacchati. Dort sah ich einen riesigen Berg, der bis zu den Wolken reichte. Er bewegte sich hierher und zermalmte dabei alle Geschöpfe.

Yaṁ te, mahārāja, karaṇīyaṁ, taṁ karohī’ti. So tue also, großer König, was getan werden muss!‘

Atha dutiyo puriso āgaccheyya pacchimāya disāya …pe… Dann käme ein zweiter vertrauenswürdiger und verlässlicher Mann von Westen …

atha tatiyo puriso āgaccheyya uttarāya disāya … ein dritter von Norden …

atha catuttho puriso āgaccheyya dakkhiṇāya disāya saddhāyiko paccayiko. und ein vierter von Süden.

So taṁ upasaṅkamitvā evaṁ vadeyya: Er begäbe sich zu dir und meldete:

‘yagghe, mahārāja, jāneyyāsi, ahaṁ āgacchāmi dakkhiṇāya disāya. ‚Bitte, großer König, du sollst wissen: Ich komme von Süden.

Tatthaddasaṁ mahantaṁ pabbataṁ abbhasamaṁ sabbe pāṇe nippothento āgacchati. Dort sah ich einen riesigen Berg, der bis zu den Wolken reichte. Er bewegte sich hierher und zermalmte dabei alle Geschöpfe.

Yaṁ te, mahārāja, karaṇīyaṁ taṁ karohī’ti. So tue also, großer König, was getan werden muss!‘

Evarūpe te, mahārāja, mahati mahabbhaye samuppanne dāruṇe manussakkhaye dullabhe manussatte kimassa karaṇīyan”ti? Wenn so eine unheilvolle Bedrohung aufkäme – ein entsetzlicher Verlust von Menschenleben, wo doch die menschliche Geburt so selten ist – was würdest du tun?“

“Evarūpe me, bhante, mahati mahabbhaye samuppanne dāruṇe manussakkhaye dullabhe manussatte kimassa karaṇīyaṁ aññatra dhammacariyāya aññatra samacariyāya aññatra kusalakiriyāya aññatra puññakiriyāyā”ti? „Herr, was könnte ich anderes tun, als die Lehren zu üben, Sittlichkeit zu üben, taugliche und gute Dinge zu tun?“

“Ārocemi kho te, mahārāja, paṭivedemi kho te, mahārāja, adhivattati kho taṁ, mahārāja, jarāmaraṇaṁ. „Ich sage dir, großer König, ich kündige dir an: Alter und Tod kommen auf dich zu.

Adhivattamāne ce te, mahārāja, jarāmaraṇe kimassa karaṇīyan”ti? Da Alter und Tod auf dich zukommen, was willst du tun?“

“Adhivattamāne ca me, bhante, jarāmaraṇe kimassa karaṇīyaṁ aññatra dhammacariyāya samacariyāya kusalakiriyāya puññakiriyāya? „Herr, was kann ich anderes tun, als die Lehren zu üben, Sittlichkeit zu üben, taugliche und gute Dinge zu tun?

Yāni tāni, bhante, raññaṁ khattiyānaṁ muddhāvasittānaṁ issariyamadamattānaṁ kāmagedhapariyuṭṭhitānaṁ janapadatthāvariyappattānaṁ mahantaṁ pathavimaṇḍalaṁ abhivijiya ajjhāvasantānaṁ hatthiyuddhāni bhavanti; Herr, es gibt gesalbte adlige Könige, die von Herrschaft betört und von Gier nach Sinnenfreuden besessen sind. Sie haben für das Land Sicherheit gewonnen und residieren in einem großen eroberten Gebiet. Solche Könige führen eine Schlacht mit Elefanten,

tesampi, bhante, hatthiyuddhānaṁ natthi gati natthi visayo adhivattamāne jarāmaraṇe.

Yānipi tāni, bhante, raññaṁ khattiyānaṁ muddhāvasittānaṁ …pe…

ajjhāvasantānaṁ assayuddhāni bhavanti …pe… mit Reitertruppen,

rathayuddhāni bhavanti …pe… mit Streitwagen

pattiyuddhāni bhavanti; oder mit Fußsoldaten.

tesampi, bhante, pattiyuddhānaṁ natthi gati natthi visayo adhivattamāne jarāmaraṇe. Aber es gibt keinen Platz und keinen Rahmen für eine Schlacht mit Elefanten, Reitertruppen, Streitwagen oder Fußsoldaten, wenn Alter und Tod auf einen zukommen.

Santi kho pana, bhante, imasmiṁ rājakule mantino mahāmattā, ye pahonti āgate paccatthike mantehi bhedayituṁ. An diesem königlichen Hof gibt es Oberminister, die weisen Rat wissen und in der Lage sind, einen herankommenden Feind mit weisem Rat zu spalten.

Tesampi, bhante, mantayuddhānaṁ natthi gati natthi visayo adhivattamāne jarāmaraṇe. Aber es gibt keinen Platz und keinen Rahmen für eine Schlacht mit Diplomatie, wenn Alter und Tod auf einen zukommen.

Saṁvijjati kho pana, bhante, imasmiṁ rājakule pahūtaṁ hiraññasuvaṇṇaṁ bhūmigatañceva vehāsaṭṭhañca, yena mayaṁ pahoma āgate paccatthike dhanena upalāpetuṁ. An diesem königlichen Hof gibt es Goldmünzen und ungemünztes Gold in Fülle, das in Kellern und Türmen verwahrt ist. Mithilfe dieses Vermögens können wir einen herankommenden Feind bestechen.

Tesampi, bhante, dhanayuddhānaṁ natthi gati natthi visayo adhivattamāne jarāmaraṇe. Aber es gibt keinen Platz und keinen Rahmen für eine Schlacht mit Geld, wenn Alter und Tod auf einen zukommen.

Adhivattamāne ca me, bhante, jarāmaraṇe kimassa karaṇīyaṁ aññatra dhammacariyāya samacariyāya kusalakiriyāya puññakiriyāyā”ti? Wenn Alter und Tod auf mich zukommen, was kann ich anderes tun, als die Lehren zu üben, Sittlichkeit zu üben, taugliche und gute Dinge zu tun?“

“Evametaṁ, mahārāja, evametaṁ, mahārāja. „Das ist wirklich wahr, großer König! Das ist wirklich wahr!

Adhivattamāne jarāmaraṇe kimassa karaṇīyaṁ aññatra dhammacariyāya samacariyāya kusalakiriyāya puññakiriyāyā”ti? Wenn Alter und Tod auf dich zukommen, was kannst du anderes tun, als die Lehren zu üben, Sittlichkeit zu üben, taugliche und gute Dinge zu tun?“

Idamavoca bhagavā …pe… Das sagte der Buddha.

satthā: Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

“Yathāpi selā vipulā, „Wie riesige Berge aus massivem Fels,

nabhaṁ āhacca pabbatā; die gegen den Himmel drücken,

Samantānupariyāyeyyuṁ, die von allen Seiten herankommen

nippothento catuddisā. und die vier Himmelsrichtungen zermalmen:

Evaṁ jarā ca maccu ca, So kommen auch Alter und Tod

adhivattanti pāṇine; auf alle lebenden Geschöpfe zu –

Khattiye brāhmaṇe vesse, auf Adlige, Brahmanen, Landarbeiter,

sudde caṇḍālapukkuse; Hilfsarbeiter, Leichenbeseitiger und Lumpensammler.

Na kiñci parivajjeti, Sie verschonen nichts,

sabbamevābhimaddati. zermalmen alles unter sich.

Na tattha hatthīnaṁ bhūmi, Kein Platz, auf dem Elefanten stehen können,

na rathānaṁ na pattiyā; auch keine Streitwagen oder Fußsoldaten.

Na cāpi mantayuddhena, Sie können nicht mit weiser Diplomatie

sakkā jetuṁ dhanena vā. oder mit Geld bezwungen werden.

Tasmā hi paṇḍito poso, Daher wird ein kluger Mensch,

sampassaṁ atthamattano; der sieht, was gut für ihn ist,

Buddhe dhamme ca saṅghe ca, weise sein Vertrauen

dhīro saddhaṁ nivesaye. auf den Buddha, die Lehre und den Saṅgha richten.

Yo dhammaṁ cari kāyena, Jeder, der mit Körper, Sprache und Geist

vācāya uda cetasā; in der Lehre lebt,

Idheva naṁ pasaṁsanti, wird in diesem Leben gepriesen

pecca sagge pamodatī”ti. und erfreut sich danach im Himmel.“

Tatiyo vaggo.

Tassuddānaṁ

Puggalo ayyikā loko,

issattaṁ pabbatūpamā;

Desitaṁ buddhaseṭṭhena,

imaṁ kosalapañcakanti.

Kosalasaṁyuttaṁ samattaṁ. Die Verbundenen Lehrreden mit dem Kosaler sind abgeschlossen.
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