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Saṁyutta Nikāya 8.9 Verbundene Lehrreden 8.9

1. Vaṅgīsavagga 1. Das Kapitel mit Vaṅgīsa

Koṇḍaññasutta Mit Koṇḍañña

Ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati veḷuvane kalandakanivāpe. Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.

Atha kho āyasmā aññāsikoṇḍañño sucirasseva yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavato pādesu sirasā nipatitvā bhagavato pādāni mukhena ca paricumbati, pāṇīhi ca parisambāhati, nāmañca sāveti: Da begab sich der Ehrwürdige Koṇḍañña der Versteher nach einer sehr langen Abwesenheit zum Buddha. Er beugte seinen Kopf zu den Füßen des Buddha, streichelte die Füße und bedeckte sie mit Küssen und nannte seinen Namen:

“koṇḍaññohaṁ, bhagavā, koṇḍaññohaṁ, sugatā”ti. „Ich bin Koṇḍañña, Gesegneter! Ich bin Koṇḍañña, Heiliger!“

Atha kho āyasmato vaṅgīsassa etadahosi: Da dachte der Ehrwürdige Vaṅgīsa:

“ayaṁ kho āyasmā aññāsikoṇḍañño sucirasseva yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavato pādesu sirasā nipatitvā bhagavato pādāni mukhena ca paricumbati, pāṇīhi ca parisambāhati, nāmañca sāveti: „Dieser Ehrwürdige Koṇḍañña der Versteher hat sich nach einer sehr langen Abwesenheit zum Buddha begeben. Er hat seinen Kopf zu den Füßen des Buddha gebeugt, die Füße gestreichelt und mit Küssen bedeckt und seinen Namen genannt:

‘koṇḍaññohaṁ, bhagavā, koṇḍaññohaṁ, sugatā’ti. ‚Ich bin Koṇḍañña, Gesegneter! Ich bin Koṇḍañña, Heiliger!‘

Yannūnāhaṁ āyasmantaṁ aññāsikoṇḍaññaṁ bhagavato sammukhā sāruppāhi gāthāhi abhitthaveyyan”ti. Warum rühme ich ihn nicht im Angesicht des Buddha mit einer passenden Strophe?“

Atha kho āyasmā vaṅgīso uṭṭhāyāsanā ekaṁsaṁ uttarāsaṅgaṁ karitvā yena bhagavā tenañjaliṁ paṇāmetvā bhagavantaṁ etadavoca: Und der Ehrwürdige Vaṅgīsa erhob sich von seinem Sitz, ordnete seine Robe über einer Schulter, erhob seine zusammengelegten Hände zum Buddha und sagte:

“paṭibhāti maṁ, bhagavā, paṭibhāti maṁ, sugatā”ti. „Mir fällt etwas ein, Gesegneter! Mir fällt etwas ein, Heiliger!“

“Paṭibhātu taṁ, vaṅgīsā”ti bhagavā avoca. „So sag, was dir einfällt“, sagte der Buddha.

Atha kho āyasmā vaṅgīso āyasmantaṁ aññāsikoṇḍaññaṁ bhagavato sammukhā sāruppāhi gāthāhi abhitthavi: Da rühmte der Ehrwürdige Vaṅgīsa Koṇḍañña im Angesicht des Buddha mit einer passenden Strophe:

“Buddhānubuddho so thero, „Der altehrwürdige Mönch, gleich nach dem Buddha erwacht,

koṇḍañño tibbanikkamo; Koṇḍañña, ist von eifriger Ausdauer.

Lābhī sukhavihārānaṁ, Regelmäßig erlangt er selige Meditationszustände

vivekānaṁ abhiṇhaso. und die drei Arten der Abgeschiedenheit.

Yaṁ sāvakena pattabbaṁ, Was auch von einem Schüler erlangt werden kann,

satthusāsanakārinā; der das Geheiß des Lehrers befolgt,

Sabbassa taṁ anuppattaṁ, das alles hat er erlangt,

appamattassa sikkhato. indem er sich beflissen schulte.

Mahānubhāvo tevijjo, Mit großer Macht und dem dreifachen Wissen,

cetopariyāyakovido; kundig im Erfassen des Geistes anderer –

Koṇḍañño buddhadāyādo, Koṇḍañña, der Erbe des Buddha,

pāde vandati satthuno”ti. verbeugt sich zu Füßen des Lehrers.“
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