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Saṁyutta Nikāya 10.8 Verbundene Lehrreden 10.8

1. Indakavagga 1. Das Kapitel mit Indaka

Sudattasutta Mit Sudatta

Ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati sītavane. Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha im Kühlen Wäldchen auf.

Tena kho pana samayena anāthapiṇḍiko gahapati rājagahaṁ anuppatto hoti kenacideva karaṇīyena. Damals war der Hausbesitzer Anāthapiṇḍika wegen einer Angelegenheit nach Rājagaha gekommen.

Assosi kho anāthapiṇḍiko gahapati: Er hörte

“buddho kira loke uppanno”ti. ein Gerücht, dass ein Buddha in der Welt erschienen sei.

Tāvadeva ca pana bhagavantaṁ dassanāya upasaṅkamitukāmo hoti. Athassa anāthapiṇḍikassa gahapatissa etadahosi: Da wollte er auf der Stelle zum Buddha gehen, um ihn zu sehen, aber er dachte:

“akālo kho ajja bhagavantaṁ dassanāya upasaṅkamituṁ. „Heute ist es zu spät, um den Buddha zu besuchen.

Sve dānāhaṁ kālena bhagavantaṁ dassanāya gamissāmī”ti buddhagatāya satiyā nipajji. Ich werde ihn morgen besuchen.“ Er ging mit Gedanken an den Buddha zu Bett.

Rattiyā sudaṁ tikkhattuṁ vuṭṭhāsi pabhātanti maññamāno. Nachts stand er dreimal auf, weil ihm schien, es werde hell.

Atha kho anāthapiṇḍiko gahapati yena sivathikadvāraṁ tenupasaṅkami. Da näherte er sich dem Sivaka-Tor,

Amanussā dvāraṁ vivariṁsu. und es wurde für ihn von nicht-menschlichen Wesen geöffnet.

Atha kho anāthapiṇḍikassa gahapatissa nagaramhā nikkhamantassa āloko antaradhāyi, andhakāro pāturahosi, bhayaṁ chambhitattaṁ lomahaṁso udapādi, tatova puna nivattitukāmo ahosi. Aber als er die Stadt verließ, verschwand das Licht, und Dunkelheit erschien ihm. Furcht und Entsetzen packten ihn, seine Haare sträubten sich und er wollte umkehren.

Atha kho sivako yakkho antarahito saddamanussāvesi: Da rief der verschwundene Geist Sivaka aus:

“Sataṁ hatthī sataṁ assā, „Hundert Elefanten, hundert Pferde,

Sataṁ assatarīrathā; hundert von Maultieren gezogene Wagen,

Sataṁ kaññāsahassāni, hunderttausend Mädchen,

Āmukkamaṇikuṇḍalā; mit juwelenbesetzten Ohrringen geschmückt:

Ekassa padavītihārassa, All diese wiegen nicht den sechzehnten Teil

Kalaṁ nāgghanti soḷasiṁ. eines einzigen Schrittes vorwärts!

Abhikkama gahapati, Vorwärts, Hausbesitzer!

abhikkama gahapati; Vorwärts, Hausbesitzer!

Abhikkamanaṁ te seyyo, Vorwärtsgehen ist besser für dich,

no paṭikkamanan”ti. nicht umkehren!“

Atha kho anāthapiṇḍikassa gahapatissa andhakāro antaradhāyi, āloko pāturahosi, yaṁ ahosi bhayaṁ chambhitattaṁ lomahaṁso, so paṭippassambhi. Da verschwand die Dunkelheit, und Licht erschien Anāthapiṇḍika. Seine Furcht, sein Entsetzen und seine gesträubten Haare legten sich.

Dutiyampi kho anāthapiṇḍikassa gahapatissa āloko antaradhāyi, andhakāro pāturahosi, bhayaṁ chambhitattaṁ lomahaṁso udapādi, tatova puna nivattitukāmo ahosi. Aber zum zweiten Mal verschwand das Licht, und Dunkelheit erschien ihm. …

Dutiyampi kho sivako yakkho antarahito saddamanussāvesi: Zum zweiten Mal rief der verschwundene Geist Sivaka aus:

“Sataṁ hatthī sataṁ assā,

…pe…

Kalaṁ nāgghanti soḷasiṁ.

Abhikkama gahapati,

abhikkama gahapati;

Abhikkamanaṁ te seyyo, „… Vorwärtsgehen ist besser für dich,

no paṭikkamanan”ti. nicht umkehren!“

Atha kho anāthapiṇḍikassa gahapatissa andhakāro antaradhāyi, āloko pāturahosi, yaṁ ahosi bhayaṁ chambhitattaṁ lomahaṁso, so paṭippassambhi. Da verschwand die Dunkelheit, und Licht erschien Anāthapiṇḍika. Seine Furcht, sein Entsetzen und seine gesträubten Haare legten sich.

Tatiyampi kho anāthapiṇḍikassa gahapatissa āloko antaradhāyi, andhakāro pāturahosi, bhayaṁ chambhitattaṁ lomahaṁso udapādi, tatova puna nivattitukāmo ahosi. Aber zum dritten Mal verschwand das Licht, und Dunkelheit erschien ihm. …

Tatiyampi kho sivako yakkho antarahito saddamanussāvesi: Zum dritten Mal rief der verschwundene Geist Sivaka aus:

“Sataṁ hatthī sataṁ assā,

…pe…

Kalaṁ nāgghanti soḷasiṁ.

Abhikkama gahapati,

abhikkama gahapati;

Abhikkamanaṁ te seyyo, „… Vorwärtsgehen ist besser für dich,

no paṭikkamanan”ti. nicht umkehren!“

Atha kho anāthapiṇḍikassa gahapatissa andhakāro antaradhāyi, āloko pāturahosi, yaṁ ahosi bhayaṁ chambhitattaṁ lomahaṁso, so paṭippassambhi. Da verschwand die Dunkelheit, und Licht erschien Anāthapiṇḍika. Seine Furcht, sein Entsetzen und seine gesträubten Haare legten sich.

Atha kho anāthapiṇḍiko gahapati yena sītavanaṁ yena bhagavā tenupasaṅkami. Da ging der Hausbesitzer Anāthapiṇḍika zum Kühlen Wäldchen und näherte sich dem Buddha.

Tena kho pana samayena bhagavā rattiyā paccūsasamayaṁ paccuṭṭhāya abbhokāse caṅkamati. Zu der Zeit war der Buddha beim ersten Morgengrauen aufgestanden und ging achtsam unter freiem Himmel auf und ab.

Addasā kho bhagavā anāthapiṇḍikaṁ gahapatiṁ dūratova āgacchantaṁ. Er sah Anāthapiṇḍika von Weitem kommen.

Disvāna caṅkamā orohitvā paññatte āsane nisīdi. Da kam er von seinem Gehweg herab, setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz

Nisajja kho bhagavā anāthapiṇḍikaṁ gahapatiṁ etadavoca: und sagte zu Anāthapiṇḍika:

“ehi, sudattā”ti. „Komm, Sudatta.“

Atha kho anāthapiṇḍiko gahapati, nāmena maṁ bhagavā ālapatīti, haṭṭho udaggo tattheva bhagavato pādesu sirasā nipatitvā bhagavantaṁ etadavoca: Da dachte Anāthapiṇḍika: „Der Buddha nennt mich bei meinem Namen!“ Lächelnd und freudig bewegt beugte er seinen Kopf zu den Füßen des Buddha und sagte zu ihm:

“kacci, bhante, bhagavā sukhamasayitthā”ti? „Herr, ich hoffe, der Buddha hat gut geschlafen?“

“Sabbadā ve sukhaṁ seti, „Ein Brahmane, der vollkommen verloschen ist,

brāhmaṇo parinibbuto; schläft immer gut.

Yo na limpati kāmesu, Sinnenfreuden gleiten von ihm ab,

sītibhūto nirūpadhi. er ist kühl geworden, von Anhänglichkeit frei.

Sabbā āsattiyo chetvā, Da sie jegliches Anklammern abgeschnitten

vineyya hadaye daraṁ; und jeglichen Druck vom Herzen gelöst haben,

Upasanto sukhaṁ seti, schlafen die Friedvollen gut;

santiṁ pappuyya cetasā”ti. sie haben Frieden im Herzen gefunden.“
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