Other Translations: English
From:
Saṁyutta Nikāya 17.5 Verbundene Lehrreden 17.5
1. Paṭhamavagga 1. Das erste Kapitel
Mīḷhakasutta Ein Mistkäfer
Sāvatthiyaṁ viharati. In Sāvatthī.
“Dāruṇo, bhikkhave, lābhasakkārasiloko …pe… adhigamāya. „Besitz, Ehre und Beliebtheit sind brutal …
Seyyathāpi, bhikkhave, mīḷhakā gūthādī gūthapūrā puṇṇā gūthassa. Purato cassa mahāgūthapuñjo. Wie ein Mist fressender Käfer, mit Mist vollgefressen und vollgestopft, der einen großen Haufen Mist vor sich hätte:
Sā tena aññā mīḷhakā atimaññeyya: Er würde auf andere Käfer herabblicken:
‘ahamhi gūthādī gūthapūrā puṇṇā gūthassa, purato ca myāyaṁ mahāgūthapuñjo’ti. ‚Denn ich bin ein Mist fressender Käfer, mit Mist vollgefressen und vollgestopft, und habe einen großen Haufen Mist vor mir.‘
Evameva kho, bhikkhave, idhekacco bhikkhu lābhasakkārasilokena abhibhūto pariyādiṇṇacitto pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya gāmaṁ vā nigamaṁ vā piṇḍāya pavisati. Ebenso kleidet sich da ein gewisser Mönch, dessen Geist von Besitz, Ehre und Beliebtheit bezwungen und überwältigt ist, am Morgen an, nimmt Schale und Robe und betritt das Dorf oder den Marktflecken zum Almosengang.
So tattha bhuttāvī ca hoti yāvadattho, nimantito ca svātanāya, piṇḍapāto cassa pūro. Dort isst er sich ordentlich satt, wird für den nächsten Tag wieder eingeladen und hat reichlich Almosen.
So ārāmaṁ gantvā bhikkhugaṇassa majjhe vikatthati: Wenn er ins Kloster zurückkommt, prahlt er in einer Gruppe von Mönchen und Nonnen:
‘bhuttāvī camhi yāvadattho, nimantito camhi svātanāya, piṇḍapāto ca myāyaṁ pūro, lābhī camhi cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānaṁ, ime panaññe bhikkhū appapuññā appesakkhā na lābhino cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānan’ti. ‚Ich habe mich ordentlich satt gegessen, wurde für morgen wieder eingeladen und hatte reichlich Almosen. Ich erhalte Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung. Aber diese anderen Mönche und Nonnen haben wenig Verdienst und sind unbedeutend, daher erhalten sie diese Dinge nicht.‘
So tena lābhasakkārasilokena abhibhūto pariyādiṇṇacitto aññe pesale bhikkhū atimaññati. Mit einem Geist, der von Besitz, Ehre und Beliebtheit bezwungen und überwältigt ist, blickt er auf andere gutherzige Mönche und Nonnen herab.
Tañhi tassa, bhikkhave, moghapurisassa hoti dīgharattaṁ ahitāya dukkhāya. Das wird für diesen unnützen Mann zum langanhaltenden Schaden und Leiden sein.
Evaṁ dāruṇo kho, bhikkhave, lābhasakkārasiloko …pe… So brutal sind Besitz, Ehre und Beliebtheit …
evañhi vo bhikkhave, sikkhitabban”ti. ‚Wir wollen Besitz, Ehre und Beliebtheit aufgeben …‘ So sollt ihr euch schulen.“
Pañcamaṁ.