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Saį¹yutta Nikāya 22.43 Verbundene Lehrreden 22.43

5. AttadÄ«pavagga 5. Das Kapitel darĆ¼ber, als deine eigene Insel zu leben

Attadīpasutta Lebe als deine eigene Insel

Sāvatthinidānaį¹. In SāvatthÄ«.

ā€œAttadÄ«pā, bhikkhave, viharatha attasaraį¹‡Ä anaƱƱasaraį¹‡Ä, dhammadÄ«pā dhammasaraį¹‡Ä anaƱƱasaraį¹‡Ä. ā€žMƶnche und Nonnen, lebt als eure eigene Insel, eure eigene Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht. Macht die Lehre zu eurer Insel und eurer Zuflucht, sucht keine andere Zuflucht.

AttadÄ«pānaį¹, bhikkhave, viharataį¹ attasaraį¹‡Änaį¹ anaƱƱasaraį¹‡Änaį¹, dhammadÄ«pānaį¹ dhammasaraį¹‡Änaį¹ anaƱƱasaraį¹‡Änaį¹ yoni upaparikkhitabbā ā€˜Kiį¹jātikā sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā, kiį¹pahotikāā€™ti? Wenn ihr so lebt, untersucht im Hinblick auf die Ursache: ā€šWoraus werden Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und BedrƤngnis geboren? Wovon werden sie erzeugt?ā€˜

Kiį¹jātikā ca, bhikkhave, sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā, kiį¹pahotikā? Und woraus, Mƶnche und Nonnen, werden Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und BedrƤngnis geboren? Wovon werden sie erzeugt?

Idha, bhikkhave, assutavā puthujjano ariyānaį¹ adassāvÄ« ariyadhammassa akovido ariyadhamme avinÄ«to, sappurisānaį¹ adassāvÄ« sappurisadhammassa akovido sappurisadhamme avinÄ«to, Da hat ein ungebildeter gewƶhnlicher Mensch die Edlen nicht gesehen und ist in der Lehre der Edlen nicht bewandert und geschult. Er hat keine wahren Menschen gesehen und ist in der Lehre der wahren Menschen nicht bewandert und geschult.

rÅ«paį¹ attato samanupassati, rÅ«pavantaį¹ vā attānaį¹; attani vā rÅ«paį¹, rÅ«pasmiį¹ vā attānaį¹. Er betrachtet Form als das Selbst, das Selbst als etwas, das Form hat, Form als im Selbst oder das Selbst als in der Form.

Tassa taį¹ rÅ«paį¹ vipariį¹‡amati, aƱƱathā ca hoti. Aber diese seine Form verfƤllt und geht zugrunde,

Tassa rÅ«pavipariį¹‡ÄmaƱƱathābhāvā uppajjanti sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā. und das fĆ¼hrt zu Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und BedrƤngnis.

Vedanaį¹ attato samanupassati, vedanāvantaį¹ vā attānaį¹; attani vā vedanaį¹, vedanāya vā attānaį¹. Er betrachtet GefĆ¼hl als das Selbst ā€¦

Tassa sā vedanā vipariį¹‡amati, aƱƱathā ca hoti.

Tassa vedanāvipariį¹‡ÄmaƱƱathābhāvā uppajjanti sokaparideva ā€¦peā€¦ pāyāsā.

SaƱƱaį¹ attato samanupassati ā€¦ Er betrachtet Wahrnehmung als das Selbst ā€¦

saį¹…khāre attato samanupassati ā€¦ Er betrachtet Willensbildungsprozesse als das Selbst ā€¦

viƱƱāį¹‡aį¹ attato samanupassati, viƱƱāį¹‡avantaį¹ vā attānaį¹; attani vā viƱƱāį¹‡aį¹, viƱƱāį¹‡asmiį¹ vā attānaį¹. Er betrachtet Bewusstsein als das Selbst, das Selbst als etwas, das Bewusstsein hat, Bewusstsein als im Selbst oder das Selbst als im Bewusstsein.

Tassa taį¹ viƱƱāį¹‡aį¹ vipariį¹‡amati, aƱƱathā ca hoti. Aber dieses sein Bewusstsein verfƤllt und geht zugrunde,

Tassa viƱƱāį¹‡avipariį¹‡ÄmaƱƱathābhāvā uppajjanti sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā. und das fĆ¼hrt zu Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und BedrƤngnis.

RÅ«passa tveva, bhikkhave, aniccataį¹ viditvā vipariį¹‡Ämaį¹ virāgaį¹ nirodhaį¹, ā€˜pubbe ceva rÅ«paį¹ etarahi ca sabbaį¹ rÅ«paį¹ aniccaį¹ dukkhaį¹ vipariį¹‡Ämadhammanā€™ti, evametaį¹ yathābhÅ«taį¹ sammappaƱƱāya passato ye sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā te pahÄ«yanti. Wenn man die UnbestƤndigkeit der Form versteht ā€“ ihr Zugrundegehen, Schwinden und Aufhƶren ā€“, wenn man wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht, dass jegliche Form, ob vergangen oder gegenwƤrtig, unbestƤndig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, dann werden Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und BedrƤngnis aufgegeben.

Tesaį¹ pahānā na paritassati, aparitassaį¹ sukhaį¹ viharati, sukhavihārÄ« bhikkhu ā€˜tadaį¹…ganibbutoā€™ti vuccati. Wenn diese Dinge aufgegeben sind, gibt es keine Bangigkeit. Ohne Bangigkeit lebt man glĆ¼cklich. Ein Mƶnch, der glĆ¼cklich lebt, gilt in dieser Hinsicht als verloschen.

Vedanāya tveva, bhikkhave, aniccataį¹ viditvā vipariį¹‡Ämaį¹ virāgaį¹ nirodhaį¹, ā€˜pubbe ceva vedanā etarahi ca sabbā vedanā aniccā dukkhā vipariį¹‡Ämadhammāā€™ti, evametaį¹ yathābhÅ«taį¹ sammappaƱƱāya passato ye sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā te pahÄ«yanti. Wenn man die UnbestƤndigkeit des GefĆ¼hls versteht ā€¦

Tesaį¹ pahānā na paritassati, aparitassaį¹ sukhaį¹ viharati, sukhavihārÄ« bhikkhu ā€˜tadaį¹…ganibbutoā€™ti vuccati.

SaƱƱāya ā€¦ Wenn man die UnbestƤndigkeit der Wahrnehmung versteht ā€¦

saį¹…khārānaį¹ tveva, bhikkhave, aniccataį¹ viditvā vipariį¹‡Ämaį¹ virāgaį¹ nirodhaį¹, ā€˜pubbe ceva saį¹…khārā etarahi ca sabbe saį¹…khārā aniccā dukkhā vipariį¹‡Ämadhammāā€™ti, evametaį¹ yathābhÅ«taį¹ sammappaƱƱāya passato ye sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā te pahÄ«yanti. Wenn man die UnbestƤndigkeit der Willensbildungsprozesse versteht ā€¦

Tesaį¹ pahānā na paritassati, aparitassaį¹ sukhaį¹ viharati, sukhavihārÄ« bhikkhu ā€˜tadaį¹…ganibbutoā€™ti vuccati.

ViƱƱāį¹‡assa tveva, bhikkhave, aniccataį¹ viditvā vipariį¹‡Ämaį¹ virāgaį¹ nirodhaį¹, ā€˜pubbe ceva viƱƱāį¹‡aį¹ etarahi ca sabbaį¹ viƱƱāį¹‡aį¹ aniccaį¹ dukkhaį¹ vipariį¹‡Ämadhammanā€™ti, evametaį¹ yathābhÅ«taį¹ sammappaƱƱāya passato ye sokaparidevadukkhadomanassupāyāsā te pahÄ«yanti. Wenn man die UnbestƤndigkeit des Bewusstseins versteht ā€“ sein Zugrundegehen, Schwinden und Aufhƶren ā€“, wenn man wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht, dass jegliches Bewusstsein, ob vergangen oder gegenwƤrtig, unbestƤndig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, dann werden Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und BedrƤngnis aufgegeben.

Tesaį¹ pahānā na paritassati, aparitassaį¹ sukhaį¹ viharati, sukhavihārÄ« bhikkhu ā€˜tadaį¹…ganibbutoā€™ti vuccatÄ«ā€ti. Wenn diese Dinge aufgegeben sind, gibt es keine Bangigkeit. Ohne Bangigkeit lebt man glĆ¼cklich. Ein Mƶnch, der glĆ¼cklich lebt, gilt in dieser Hinsicht als verloschen.ā€œ

Paį¹­hamaį¹.
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