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Saṁyutta Nikāya 22.79 Verbundene Lehrreden 22.79
8. Khajjanīyavagga 8. Das Kapitel über Verzehren
Khajjanīyasutta Verzehren
Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.
“Ye hi keci, bhikkhave, samaṇā vā brāhmaṇā vā anekavihitaṁ pubbenivāsaṁ anussaramānā anussaranti sabbete pañcupādānakkhandhe anussaranti etesaṁ vā aññataraṁ. „Mönche und Nonnen, alle Asketen und Brahmanen, die sich an viele Arten früherer Leben erinnern, sie alle erinnern sich an die fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregate, oder an eines von ihnen.
Katame pañca? Welche fünf?
‘Evaṁrūpo ahosiṁ atītamaddhānan’ti—‚Ich hatte solche Form in der Vergangenheit.‘
iti vā hi, bhikkhave, anussaramāno rūpaṁyeva anussarati. Wenn man sich so erinnert, erinnert man sich nur an Form.
‘Evaṁvedano ahosiṁ atītamaddhānan’ti—‚Ich hatte solches Gefühl …
iti vā hi, bhikkhave, anussaramāno vedanaṁyeva anussarati.
‘Evaṁsañño ahosiṁ atītamaddhānan’ti … Ich hatte solche Wahrnehmung …
‘evaṁsaṅkhāro ahosiṁ atītamaddhānan’ti … Ich hatte solche Willensbildungsprozesse …
‘evaṁviññāṇo ahosiṁ atītamaddhānan’ti—Ich hatte solches Bewusstsein in der Vergangenheit.‘
iti vā hi, bhikkhave, anussaramāno viññāṇameva anussarati. Wenn man sich so erinnert, erinnert man sich nur an Bewusstsein.
Kiñca, bhikkhave, rūpaṁ vadetha? Und warum nennt man es Form?
Ruppatīti kho, bhikkhave, tasmā ‘rūpan’ti vuccati. Es verformt sich; darum nennt man es ‚Form‘.
Kena ruppati? Wodurch verformt es sich?
Sītenapi ruppati, uṇhenapi ruppati, jighacchāyapi ruppati, pipāsāyapi ruppati, ḍaṁsamakasavātātapasarīsapasamphassenapi ruppati. Es verformt sich durch Kälte, Hitze, Hunger, Durst und durch die Berührung von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren.
Ruppatīti kho, bhikkhave, tasmā ‘rūpan’ti vuccati. Es verformt sich; darum nennt man es ‚Form‘.
Kiñca, bhikkhave, vedanaṁ vadetha? Und warum nennt man es Gefühl?
Vedayatīti kho, bhikkhave, tasmā ‘vedanā’ti vuccati. Es fühlt; darum nennt man es ‚Gefühl‘.
Kiñca vedayati? Und was fühlt es?
Sukhampi vedayati, dukkhampi vedayati, adukkhamasukhampi vedayati. Es fühlt Angenehmes, Schmerzhaftes und Neutrales.
Vedayatīti kho, bhikkhave, tasmā ‘vedanā’ti vuccati. Es fühlt; darum nennt man es ‚Gefühl‘.
Kiñca, bhikkhave, saññaṁ vadetha? Und warum nennt man es Wahrnehmung?
Sañjānātīti kho, bhikkhave, tasmā ‘saññā’ti vuccati. Es nimmt wahr; darum nennt man es ‚Wahrnehmung‘.
Kiñca sañjānāti? Und was nimmt es wahr?
Nīlampi sañjānāti, pītakampi sañjānāti, lohitakampi sañjānāti, odātampi sañjānāti. Es nimmt Blau, Gelb, Rot und Weiß wahr.
Sañjānātīti kho, bhikkhave, tasmā ‘saññā’ti vuccati. Es nimmt wahr; darum nennt man es ‚Wahrnehmung‘.
Kiñca, bhikkhave, saṅkhāre vadetha? Und warum nennt man sie Willensbildungsprozesse?
Saṅkhatamabhisaṅkharontīti kho, bhikkhave, tasmā ‘saṅkhārā’ti vuccati. Willensbildungsprozesse erzeugen bedingte Erscheinungen; darum nennt man sie ‚Willensbildungsprozesse‘.
Kiñca saṅkhatamabhisaṅkharonti? Und was sind die bedingten Erscheinungen, die sie erzeugen?
Rūpaṁ rūpattāya saṅkhatamabhisaṅkharonti, vedanaṁ vedanattāya saṅkhatamabhisaṅkharonti, saññaṁ saññattāya saṅkhatamabhisaṅkharonti, saṅkhāre saṅkhārattāya saṅkhatamabhisaṅkharonti, viññāṇaṁ viññāṇattāya saṅkhatamabhisaṅkharonti. Form ist eine bedingte Erscheinung; Willensbildungsprozesse machen sie zu Form. Gefühl ist eine bedingte Erscheinung; Willensbildungsprozesse machen es zu Gefühl. Wahrnehmung ist eine bedingte Erscheinung; Willensbildungsprozesse machen sie zu Wahrnehmung. Willensbildungsprozesse sind eine bedingte Erscheinung; Willensbildungsprozesse machen sie zu Willensbildungsprozessen. Bewusstsein ist eine bedingte Erscheinung; Willensbildungsprozesse machen es zu Bewusstsein.
Saṅkhatamabhisaṅkharontīti kho, bhikkhave, tasmā ‘saṅkhārā’ti vuccati. Willensbildungsprozesse erzeugen bedingte Erscheinungen; darum nennt man sie ‚Willensbildungsprozesse‘.
Kiñca, bhikkhave, viññāṇaṁ vadetha? Und warum nennt man es Bewusstsein?
Vijānātīti kho, bhikkhave, tasmā ‘viññāṇan’ti vuccati. Es weiß; darum nennt man es ‚Bewusstsein‘.
Kiñca vijānāti? Und was weiß es?
Ambilampi vijānāti, tittakampi vijānāti, kaṭukampi vijānāti, madhurampi vijānāti, khārikampi vijānāti, akhārikampi vijānāti, loṇikampi vijānāti, aloṇikampi vijānāti. Es weiß um sauer, bitter, pikant, süß, scharf, mild, salzig und fad.
Vijānātīti kho, bhikkhave, tasmā ‘viññāṇan’ti vuccati. Es weiß; darum nennt man es ‚Bewusstsein‘.
Tatra, bhikkhave, sutavā ariyasāvako iti paṭisañcikkhati: Ein gebildeter edler Schüler denkt darüber nach:
‘ahaṁ kho etarahi rūpena khajjāmi. ‚Gegenwärtig werde ich von Form verzehrt.
Atītampāhaṁ addhānaṁ evameva rūpena khajjiṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannena rūpena khajjāmi. Auch in der Vergangenheit wurde ich von Form verzehrt, geradeso wie jetzt.
Ahañceva kho pana anāgataṁ rūpaṁ abhinandeyyaṁ, anāgatampāhaṁ addhānaṁ evameva rūpena khajjeyyaṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannena rūpena khajjāmī’ti. Wenn ich mich darauf freuen würde, in Zukunft an Form Vergnügen zu finden, würde ich auch in der Zukunft von Form verzehrt werden, geradeso wie jetzt.‘
So iti paṭisaṅkhāya atītasmiṁ rūpasmiṁ anapekkho hoti; Wenn er so nachdenkt, sorgt er sich nicht um vergangene Form,
anāgataṁ rūpaṁ nābhinandati; freut sich nicht darauf, an zukünftiger Form Vergnügen zu finden,
paccuppannassa rūpassa nibbidāya virāgāya nirodhāya paṭipanno hoti. und übt für das Ziel der Ernüchterung, des Schwindens der Leidenschaft und des Aufhörens in Bezug auf gegenwärtige Form.
‘Ahaṁ kho etarahi vedanāya khajjāmi. ‚Gegenwärtig werde ich von Gefühl verzehrt …‘ …
Atītampāhaṁ addhānaṁ evameva vedanāya khajjiṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannāya vedanāya khajjāmi.
Ahañceva kho pana anāgataṁ vedanaṁ abhinandeyyaṁ;
anāgatampāhaṁ addhānaṁ evameva vedanāya khajjeyyaṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannāya vedanāya khajjāmī’ti.
So iti paṭisaṅkhāya atītāya vedanāya anapekkho hoti;
anāgataṁ vedanaṁ nābhinandati;
paccuppannāya vedanāya nibbidāya virāgāya nirodhāya paṭipanno hoti.
‘Ahaṁ kho etarahi saññāya khajjāmi …pe… ‚Gegenwärtig werde ich von Wahrnehmung verzehrt …‘ …
ahaṁ kho etarahi saṅkhārehi khajjāmi. ‚Gegenwärtig werde ich von Willensbildungsprozessen verzehrt …‘ …
Atītampāhaṁ addhānaṁ evameva saṅkhārehi khajjiṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannehi saṅkhārehi khajjāmīti.
Ahañceva kho pana anāgate saṅkhāre abhinandeyyaṁ;
anāgatampāhaṁ addhānaṁ evameva saṅkhārehi khajjeyyaṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannehi saṅkhārehi khajjāmī’ti.
So iti paṭisaṅkhāya atītesu saṅkhāresu anapekkho hoti;
anāgate saṅkhāre nābhinandati;
paccuppannānaṁ saṅkhārānaṁ nibbidāya virāgāya nirodhāya paṭipanno hoti.
‘Ahaṁ kho etarahi viññāṇena khajjāmi. ‚Gegenwärtig werde ich von Bewusstsein verzehrt.
Atītampi addhānaṁ evameva viññāṇena khajjiṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannena viññāṇena khajjāmi. Auch in der Vergangenheit wurde ich von Bewusstsein verzehrt, geradeso wie jetzt.
Ahañceva kho pana anāgataṁ viññāṇaṁ abhinandeyyaṁ; Wenn ich mich darauf freuen würde, in Zukunft an Bewusstsein Vergnügen zu finden, würde ich auch in der Zukunft von Bewusstsein verzehrt werden, geradeso wie jetzt.‘
anāgatampāhaṁ addhānaṁ evameva viññāṇena khajjeyyaṁ, seyyathāpi etarahi paccuppannena viññāṇena khajjāmī’ti.
So iti paṭisaṅkhāya atītasmiṁ viññāṇasmiṁ anapekkho hoti; Wenn er so nachdenkt, sorgt er sich nicht um vergangenes Bewusstsein,
anāgataṁ viññāṇaṁ nābhinandati; freut sich nicht darauf, an zukünftigem Bewusstsein Vergnügen zu finden,
paccuppannassa viññāṇassa nibbidāya virāgāya nirodhāya paṭipanno hoti. und übt für das Ziel der Ernüchterung, des Schwindens der Leidenschaft und des Aufhörens in Bezug auf gegenwärtiges Bewusstsein.
Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?
rūpaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist Form beständig oder unbeständig?“
“Aniccaṁ, bhante”. „Unbeständig, Herr.“
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti? „Aber wenn sie unbeständig ist, ist sie Leiden oder Glück?“
“Dukkhaṁ, bhante”. „Leiden, Herr.“
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: „Aber wenn sie unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man sie dann so ansehen:
‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti? ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Vedanā … „Ist Gefühl …
saññā … Ist Wahrnehmung …
saṅkhārā … Sind Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist Bewusstsein beständig oder unbeständig?“
“Aniccaṁ, bhante”. „Unbeständig, Herr.“
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti? „Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“
“Dukkhaṁ, bhante”. „Leiden, Herr.“
“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: „Aber wenn es unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man es dann so ansehen:
‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti? ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Tasmātiha, bhikkhave, yaṁ kiñci rūpaṁ atītānāgatapaccuppannaṁ ajjhattaṁ vā bahiddhā vā oḷārikaṁ vā sukhumaṁ vā hīnaṁ vā paṇītaṁ vā yaṁ dūre santike vā, sabbaṁ rūpaṁ: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. „Daher solltet ihr jegliche Art von Form – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliche Form – wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘
Yā kāci vedanā … Ihr solltet jegliche Art von Gefühl …
yā kāci saññā … jegliche Art von Wahrnehmung …
ye keci saṅkhārā … jegliche Art von Willensbildungsprozessen …
yaṁ kiñci viññāṇaṁ atītānāgatapaccuppannaṁ …pe… yaṁ dūre santike vā, sabbaṁ viññāṇaṁ: ‘netaṁ mama, nesohamasmi, na meso attā’ti evametaṁ yathābhūtaṁ sammappaññāya daṭṭhabbaṁ. jegliche Art von Bewusstsein – vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, innen oder außen, grob oder subtil, gering oder hochstehend, fern oder nah: jegliches Bewusstsein – wahrhaftig mit rechter Weisheit sehen: ‚Das ist nicht mein, das bin nicht ich, das ist nicht mein Selbst.‘
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, ariyasāvako apacināti, no ācināti; Das nennt man einen edlen Schüler, der Dinge loswird, nicht Dinge anhäuft;
pajahati, na upādiyati; der Dinge aufgibt, nicht Dinge ergreift;
visineti, na ussineti; der Dinge wegwirft, nicht Dinge aufbewahrt;
vidhūpeti, na sandhūpeti. der Dinge zerteilt, nicht von Dingen umwölkt wird.
Kiñca apacināti, no ācināti? Und welche Dinge wird er los und häuft sie nicht an?
Rūpaṁ apacināti, no ācināti; Form wird er los und häuft sie nicht an.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ apacināti, no ācināti. Bewusstsein wird er los und häuft es nicht an.
Kiñca pajahati, na upādiyati? Und welche Dinge gibt er auf und ergreift sie nicht?
Rūpaṁ pajahati, na upādiyati; Form gibt er auf und ergreift sie nicht.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ pajahati, na upādiyati. Bewusstsein gibt er auf und ergreift es nicht.
Kiñca visineti, na ussineti? Und welche Dinge wirft er weg und bewahrt sie nicht auf?
Rūpaṁ visineti, na ussineti; Form wirft er weg und bewahrt sie nicht auf.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ visineti, na ussineti. Bewusstsein wirft er weg und bewahrt es nicht auf.
Kiñca vidhūpeti, na sandhūpeti? Und welche Dinge zerteilt er und wird nicht von ihnen umwölkt?
Rūpaṁ vidhūpeti, na sandhūpeti; Form zerteilt er und wird nicht von ihr umwölkt.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ vidhūpeti, na sandhūpeti. Bewusstsein zerteilt er und wird nicht von ihm umwölkt.
Evaṁ passaṁ, bhikkhave, sutavā ariyasāvako rūpasmimpi nibbindati, vedanāyapi … saññāyapi … saṅkhāresupi … viññāṇasmimpi nibbindati. Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein.
Nibbindaṁ virajjati; virāgā vimuccati. Vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist.
‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘
Ayaṁ vuccati, bhikkhave, bhikkhu nevācināti na apacināti, apacinitvā ṭhito; neva pajahati na upādiyati, pajahitvā ṭhito; neva visineti na ussineti, visinetvā ṭhito; neva vidhūpeti na sandhūpeti vidhūpetvā ṭhito Das nennt man einen Mönch, der weder Dinge loswird noch sie anhäuft, sondern stetig bleibt, nachdem er sie losgeworden ist; der weder Dinge aufgibt noch sie ergreift, sondern stetig bleibt, nachdem er sie aufgegeben hat; der weder Dinge wegwirft noch sie aufbewahrt, sondern stetig bleibt, nachdem er sie weggeworfen hat; der weder Dinge zerteilt noch von ihnen umwölkt wird, sondern stetig bleibt, nachdem er sie zerteilt hat.
Kiñca nevācināti na apacināti, apacinitvā ṭhito? Und welche Dinge wird er weder los noch häuft sie an, sondern bleibt stetig, nachdem er sie losgeworden ist?
Rūpaṁ nevācināti na apacināti, apacinitvā ṭhito; Form wird er weder los, noch häuft er sie an, sondern er bleibt stetig, nachdem er sie losgeworden ist.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ nevācināti na apacināti, apacinitvā ṭhito. Bewusstsein wird er weder los, noch häuft er es an, sondern er bleibt stetig, nachdem er es losgeworden ist.
Kiñca neva pajahati na upādiyati, pajahitvā ṭhito? Und welche Dinge gibt er weder auf noch ergreift sie, sondern bleibt stetig, nachdem er sie aufgegeben hat?
Rūpaṁ neva pajahati na upādiyati, pajahitvā ṭhito; Form gibt er weder auf, noch ergreift er sie, sondern er bleibt stetig, nachdem er sie aufgegeben hat.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ neva pajahati na upādiyati, pajahitvā ṭhito. Bewusstsein gibt er weder auf, noch ergreift er es, sondern er bleibt stetig, nachdem er es aufgegeben hat.
Kiñca neva visineti na ussineti, visinetvā ṭhito? Und welche Dinge wirft er weder weg noch bewahrt sie auf, sondern bleibt stetig, nachdem er sie weggeworfen hat?
Rūpaṁ neva visineti na ussineti, visinetvā ṭhito; Form wirft er weder weg, noch bewahrt er sie auf, sondern er bleibt stetig, nachdem er sie weggeworfen hat.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ neva visineti na ussineti, visinetvā ṭhito. Bewusstsein wirft er weder weg, noch bewahrt er es auf, sondern er bleibt stetig, nachdem er es weggeworfen hat.
Kiñca neva vidhūpeti na sandhūpeti, vidhūpetvā ṭhito? Und welche Dinge zerteilt er weder noch wird er von ihnen umwölkt, sondern bleibt stetig, nachdem er sie zerteilt hat?
Rūpaṁ neva vidhūpeti na sandhūpeti, vidhūpetvā ṭhito; Form zerteilt er weder, noch wird er von ihr umwölkt, sondern er bleibt stetig, nachdem er sie zerteilt hat.
vedanaṁ … Gefühl …
saññaṁ … Wahrnehmung …
saṅkhāre … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ neva vidhūpeti na sandhūpeti, vidhūpetvā ṭhito. Bewusstsein zerteilt er weder, noch wird er von ihm umwölkt, sondern er bleibt stetig, nachdem er es zerteilt hat.
Evaṁvimuttacittaṁ kho, bhikkhave, bhikkhuṁ saindā devā sabrahmakā sapajāpatikā ārakāva namassanti: Wenn ein erlesener Vollblutmensch so meditiert, verehren ihn die Götter mit Indra, Brahmā und dem Urvater von Weitem:
‘Namo te purisājañña, ‚Ehre sei dir, du Vollblüter!
namo te purisuttama; Ehre sei dir, Höchster unter den Menschen!
Yassa te nābhijānāma, Die Grundlage deiner Vertiefung
yampi nissāya jhāyasī’”ti. verstehen wir nicht.‘“
Sattamaṁ.