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Saṁyutta Nikāya 22.87 Verbundene Lehrreden 22.87

9. Theravagga 9. Das Kapitel mit Altehrwürdigen

Vakkalisutta Mit Vakkali

Ekaṁ samayaṁ bhagavā rājagahe viharati veḷuvane kalandakanivāpe. Einmal hielt sich der Buddha bei Rājagaha auf, im Bambuswäldchen, am Futterplatz der Eichhörnchen.

Tena kho pana samayena āyasmā vakkali kumbhakāranivesane viharati ābādhiko dukkhito bāḷhagilāno. Zu dieser Zeit nun hielt sich der Ehrwürdige Vakkali im Schuppen eines Töpfers auf, und er war mitgenommen, leidend, schwer krank.

Atha kho āyasmā vakkali upaṭṭhāke āmantesi: Da wandte er sich an seine Pfleger:

“etha tumhe, āvuso, yena bhagavā tenupasaṅkamatha; upasaṅkamitvā mama vacanena bhagavato pāde sirasā vandatha: „Bitte, Geehrte, geht zum Buddha und beugt in meinem Namen euren Kopf zu seinen Füßen. Sagt zu ihm:

‘vakkali, bhante, bhikkhu ābādhiko dukkhito bāḷhagilāno, so bhagavato pāde sirasā vandatī’ti. ‚Herr, der Mönch Vakkali ist mitgenommen, leidend, schwer krank. Er beugt seinen Kopf zu deinen Füßen.‘

Evañca vadetha: Und dann sagt:

‘sādhu kira, bhante, bhagavā yena vakkali bhikkhu tenupasaṅkamatu anukampaṁ upādāyā’”ti. ‚Herr, bitte geh aus Anteilnahme zu dem Mönch Vakkali.‘“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato vakkalissa paṭissutvā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinnā kho te bhikkhū bhagavantaṁ etadavocuṁ: „Ja, Geehrter“, antworteten diese Mönche. Sie erhoben sich von ihren Sitzen, gingen zum Buddha und überbrachten ihm die Botschaft.

“vakkali, bhante, bhikkhu ābādhiko dukkhito bāḷhagilāno, so bhagavato pāde sirasā vandati;

evañca pana vadeti:

‘sādhu kira, bhante, bhagavā yena vakkali bhikkhu tenupasaṅkamatu anukampaṁ upādāyā’”ti.

Adhivāsesi bhagavā tuṇhībhāvena. Der Buddha schwieg zum Zeichen der Zustimmung.

Atha kho bhagavā nivāsetvā pattacīvaramādāya yenāyasmā vakkali tenupasaṅkami. Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und ging zum Ehrwürdigen Vakkali.

Addasā kho āyasmā vakkali bhagavantaṁ dūratova āgacchantaṁ. Disvāna mañcake samadhosi. Der Ehrwürdige Vakkali sah den Buddha von Weitem kommen und versuchte, sich auf seiner Liege aufzurichten.

Atha kho bhagavā āyasmantaṁ vakkaliṁ etadavoca: Aber der Buddha sagte zu ihm:

“alaṁ, vakkali, mā tvaṁ mañcake samadhosi. „Es ist gut, Vakkali, du brauchst nicht aufzustehen.

Santimāni āsanāni paññattāni; tatthāhaṁ nisīdissāmī”ti. Hier sind Sitze ausgelegt, da werde ich mich hinsetzen.“

Nisīdi bhagavā paññatte āsane. Nisajja kho bhagavā āyasmantaṁ vakkaliṁ etadavoca: Er setzte sich auf einen ausgebreiteten Sitz und sagte zu Vakkali:

“kacci te, vakkali, khamanīyaṁ, kacci yāpanīyaṁ, kacci dukkhā vedanā paṭikkamanti, no abhikkamanti; paṭikkamosānaṁ paññāyati, no abhikkamo”ti? „Ich hoffe, es geht dir leidlich, Vakkali, ich hoffe, du kommst zurecht. Und ich hoffe, dass der Schmerz nachlässt und nicht zunimmt, dass ein Nachlassen erkennbar ist, kein Zunehmen.“

“Na me, bhante, khamanīyaṁ, na yāpanīyaṁ; bāḷhā me dukkhā vedanā abhikkamanti, no paṭikkamanti; abhikkamosānaṁ paññāyati, no paṭikkamo”ti. „Herr, es geht mir nicht leidlich, ich komme nicht zurecht. Der Schmerz ist schrecklich und nimmt zu, er lässt nicht nach, ein Zunehmen ist erkennbar, kein Nachlassen.“

“Kacci te, vakkali, na kiñci kukkuccaṁ, na koci vippaṭisāro”ti? „Ich hoffe, es gibt nichts, was du bereust oder bedauerst?“

“Taggha me, bhante, anappakaṁ kukkuccaṁ, anappako vippaṭisāro”ti. „Es gibt tatsächlich etwas nicht Geringes, Herr, das ich bereue und bedauere.“

“Kacci pana taṁ, vakkali, attā sīlato na upavadatī”ti? „Ich hoffe, du hast dir wegen deines sittlichen Verhaltens nichts vorzuwerfen?“

“Na kho maṁ, bhante, attā sīlato upavadatī”ti. „Nein, Herr, ich habe mir wegen meines sittlichen Verhaltens nichts vorzuwerfen.“

“No ce kira taṁ, vakkali, attā sīlato upavadati; atha kiñca te kukkuccaṁ ko ca vippaṭisāro”ti? „Was ist es in diesem Fall, Vakkali, das du bereust und bedauerst?“

“Cirapaṭikāhaṁ, bhante, bhagavantaṁ dassanāya upasaṅkamitukāmo, natthi ca me kāyasmiṁ tāvatikā balamattā, yāvatāhaṁ bhagavantaṁ dassanāya upasaṅkameyyan”ti. „Seit langem schon wollte ich gehen, um den Buddha zu sehen, aber ich war körperlich zu schwach.“

“Alaṁ, vakkali, kiṁ te iminā pūtikāyena diṭṭhena? „Genug, Vakkali! Warum solltest du diesen faulen Körper sehen wollen?

Yo kho, vakkali, dhammaṁ passati so maṁ passati; Wer die Lehre sieht, sieht mich.

yo maṁ passati so dhammaṁ passati. Wer mich sieht, sieht die Lehre.

Dhammañhi, vakkali, passanto maṁ passati; Wenn du die Lehre siehst, siehst du mich.

maṁ passanto dhammaṁ passati. Wenn du mich siehst, siehst du die Lehre.

Taṁ kiṁ maññasi, vakkali, Was denkst du, Vakkali?

rūpaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist Form beständig oder unbeständig?“

“Aniccaṁ, bhante”. „Unbeständig, Herr.“

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti? „Aber wenn sie unbeständig ist, ist sie Leiden oder Glück?“

“Dukkhaṁ, bhante”. „Leiden, Herr.“

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, kallaṁ nu taṁ samanupassituṁ: „Aber wenn sie unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man sie dann so ansehen:

‘etaṁ mama, esohamasmi, eso me attā’”ti? ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Vedanā … „Ist Gefühl …

saññā … Ist Wahrnehmung …

saṅkhārā … Sind Willensbildungsprozesse …

viññāṇaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist Bewusstsein beständig oder unbeständig?“

“Aniccaṁ, bhante” …pe… „Unbeständig, Herr.“ …

eso me attāti?

“No hetaṁ, bhante”.

“Tasmātiha …pe… „Daher solltest du jegliche Art … sehen …

evaṁ passaṁ …pe… Wenn er das sieht …

nāparaṁ itthattāyāti pajānātī”ti. Er versteht: ‚… es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“

Atha kho bhagavā āyasmantaṁ vakkaliṁ iminā ovādena ovaditvā uṭṭhāyāsanā yena gijjhakūṭo pabbato tena pakkāmi. Und nachdem der Buddha dem Ehrwürdigen Vakkali diese Unterweisung erteilt hatte, erhob er sich von seinem Sitz und ging zur Geierkuppe.

Atha kho āyasmā vakkali acirapakkantassa bhagavato upaṭṭhāke āmantesi: Da wandte sich der Ehrwürdige Vakkali an seine Pfleger:

“etha maṁ, āvuso, mañcakaṁ āropetvā yena isigilipassaṁ kāḷasilā tenupasaṅkamatha. „Kommt, Geehrte, hebt meine Liege auf und tragt mich zum Schwarzen Felsen an den Hängen des Isigili.

Kathañhi nāma mādiso antaraghare kālaṁ kattabbaṁ maññeyyā”ti? Wie könnte es angehen, dass jemand wie ich in einer bewohnten Gegend stirbt?“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato vakkalissa paṭissutvā āyasmantaṁ vakkaliṁ mañcakaṁ āropetvā yena isigilipassaṁ kāḷasilā tenupasaṅkamiṁsu. „Ja, Geehrter“, antworteten diese Mönche. Und sie hoben die Liege des Ehrwürdigen Vakkali auf und trugen ihn zum Schwarzen Felsen.

Atha kho bhagavā tañca rattiṁ tañca divāvasesaṁ gijjhakūṭe pabbate vihāsi. Der Buddha verbrachte inzwischen den Rest der Nacht und des Tages auf der Geierkuppe.

Atha kho dve devatāyo abhikkantāya rattiyā abhikkantavaṇṇā kevalakappaṁ gijjhakūṭaṁ obhāsetvā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu …pe… ekamantaṁ aṭṭhaṁsu. Da kamen spät in der Nacht zwei Gottheiten, die mit ihrer wunderbaren Schönheit die Geierkuppe weithin erhellten, zum Buddha, verbeugten sich und stellten sich zur Seite hin.

Ekamantaṁ ṭhitā kho ekā devatā bhagavantaṁ etadavoca: Eine von ihnen sagte zu ihm:

“vakkali, bhante, bhikkhu vimokkhāya cetetī”ti. „Herr, der Mönch Vakkali ist zur Befreiung entschlossen!“

Aparā devatā bhagavantaṁ etadavoca: Und die andere sagte:

“so hi nūna, bhante, suvimutto vimuccissatī”ti. „Er wird gewiss gut befreit sein!“

Idamavocuṁ tā devatāyo. Das sagten diese beiden Gottheiten.

Idaṁ vatvā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā tatthevantaradhāyiṁsu. Dann verbeugten sie sich, umrundeten den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und verschwanden eben dort.

Atha kho bhagavā tassā rattiyā accayena bhikkhū āmantesi: Als dann die Nacht vorüber war, wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

“etha tumhe, bhikkhave, yena vakkali bhikkhu tenupasaṅkamatha; upasaṅkamitvā vakkaliṁ bhikkhuṁ evaṁ vadetha: „Kommt, Mönche und Nonnen, geht zu dem Mönch Vakkali und sagt ihm:

‘Suṇāvuso tvaṁ, vakkali, bhagavato vacanaṁ dvinnañca devatānaṁ. ‚Höre, Vakkali, was der Buddha und zwei Gottheiten gesagt haben:

Imaṁ, āvuso, rattiṁ dve devatāyo abhikkantāya rattiyā abhikkantavaṇṇā kevalakappaṁ gijjhakūṭaṁ obhāsetvā yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ aṭṭhaṁsu. Spät in der letzten Nacht kamen zwei Gottheiten, die mit ihrer wunderbaren Schönheit die Geierkuppe weithin erhellten, zum Buddha, verbeugten sich und stellten sich zur Seite hin.

Ekamantaṁ ṭhitā kho, āvuso, ekā devatā bhagavantaṁ etadavoca—Eine von ihnen sagte zu ihm:

vakkali, bhante, bhikkhu vimokkhāya cetetīti. „Herr, der Mönch Vakkali ist zur Befreiung entschlossen!“

Aparā devatā bhagavantaṁ etadavoca—Und die andere sagte:

so hi nūna, bhante, suvimutto vimuccissatīti. „Er wird gewiss gut befreit sein!“

Bhagavā ca taṁ, āvuso vakkali, evamāha—Und der Buddha sagt:

mā bhāyi, vakkali; „Fürchte dich nicht, Vakkali,

mā bhāyi, vakkali. fürchte dich nicht!

Apāpakaṁ te maraṇaṁ bhavissati, apāpikā kālakiriyā’”ti. Dein Tod wird kein schlechter sein; dein Sterben wird kein schlechtes sein.“‘“

“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paṭissutvā yenāyasmā vakkali tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā āyasmantaṁ vakkaliṁ etadavocuṁ: „Ja, Herr“, antworteten diese Mönche und Nonnen. Sie gingen zum Ehrwürdigen Vakkali und sagten zu ihm:

“suṇāvuso vakkali, bhagavato vacanaṁ dvinnañca devatānan”ti. „Höre, Vakkali, was der Buddha und zwei Gottheiten gesagt haben.“

Atha kho āyasmā vakkali upaṭṭhāke āmantesi: Da wandte Vakkali sich an seine Pfleger:

“etha maṁ, āvuso, mañcakā oropetha. „Bitte, Geehrte, helft mir von meiner Liege.

Kathañhi nāma mādiso ucce āsane nisīditvā tassa bhagavato sāsanaṁ sotabbaṁ maññeyyā”ti. Wie könnte es angehen, dass jemand wie ich auf einem hohen Sitz sitzt, wenn er der Anleitung des Buddha zuhört?“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato vakkalissa paṭissutvā āyasmantaṁ vakkaliṁ mañcakā oropesuṁ. „Ja, Geehrter“, antworteten diese Mönche. Und sie halfen ihm von seiner Liege.

“Imaṁ, āvuso, rattiṁ dve devatāyo abhikkantāya rattiyā …pe… ekamantaṁ aṭṭhaṁsu. Die Mönche und Nonnen wiederholten, was der Buddha ihnen aufgetragen hatte.

Ekamantaṁ ṭhitā kho, āvuso, ekā devatā bhagavantaṁ etadavoca:

‘vakkali, bhante, bhikkhu vimokkhāya cetetī’ti.

Aparā devatā bhagavantaṁ etadavoca:

‘so hi nūna, bhante, suvimutto vimuccissatī’ti.

Bhagavā ca taṁ, āvuso vakkali, evamāha:

‘mā bhāyi, vakkali;

mā bhāyi, vakkali.

Apāpakaṁ te maraṇaṁ bhavissati, apāpikā kālakiriyā’”ti.

“Tena hāvuso, mama vacanena bhagavato pāde sirasā vandatha: Vakkali sagte: „Nun, Geehrte, beugt in meinem Namen euren Kopf zu den Füßen des Buddha und sagt zu ihm:

‘vakkali, bhante, bhikkhu ābādhiko dukkhito bāḷhagilāno. ‚Herr, der Mönch Vakkali ist mitgenommen, leidend, schwer krank.

So bhagavato pāde sirasā vandatī’ti. Er beugt seinen Kopf zu deinen Füßen.‘

Evañca vadetha: Und dann sagt:

‘rūpaṁ aniccaṁ. ‚Form ist unbeständig.

Tāhaṁ, bhante, na kaṅkhāmi. Daran habe ich keinen Zweifel.

Yadaniccaṁ taṁ dukkhanti na vicikicchāmi. Ich bin sicher, dass das, was unbeständig ist, Leiden ist.

Yadaniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, natthi me tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vāti na vicikicchāmi. Und ich bin sicher, dass ich kein Sehnen, kein Begehren und keine Zuneigung habe zu dem, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss.

Vedanā aniccā. Gefühl ist unbeständig …

Tāhaṁ, bhante, na kaṅkhāmi.

Yadaniccaṁ taṁ dukkhanti na vicikicchāmi.

Yadaniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, natthi me tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vāti na vicikicchāmi.

Saññā … Wahrnehmung ist unbeständig …

saṅkhārā aniccā. Willensbildungsprozesse sind unbeständig …

Tāhaṁ, bhante, na kaṅkhāmi.

Yadaniccaṁ taṁ dukkhanti na vicikicchāmi.

Yadaniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, natthi me tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vāti na vicikicchāmi.

Viññāṇaṁ aniccaṁ. Bewusstsein ist unbeständig.

Tāhaṁ, bhante, na kaṅkhāmi. Daran habe ich keinen Zweifel.

Yadaniccaṁ taṁ dukkhanti na vicikicchāmi. Ich bin sicher, dass das, was unbeständig ist, Leiden ist.

Yadaniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, natthi me tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vāti na vicikicchāmī’”ti. Und ich bin sicher, dass ich kein Sehnen, kein Begehren und keine Zuneigung habe zu dem, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss.‘“

“Evamāvuso”ti kho te bhikkhū āyasmato vakkalissa paṭissutvā pakkamiṁsu. „Ja, Geehrter“, antworteten diese Mönche und Nonnen und gingen.

Atha kho āyasmā vakkali acirapakkantesu tesu bhikkhūsu satthaṁ āharesi. Und nicht lange, nachdem sie gegangen waren, nahm sich der Ehrwürdige Vakkali das Leben.

Atha kho te bhikkhū yena bhagavā tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā ekamantaṁ nisīdiṁsu. Ekamantaṁ nisinnā kho te bhikkhū bhagavantaṁ etadavocuṁ: Da gingen diese Mönche und Nonnen zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und überbrachten Vakkalis Botschaft.

“vakkali, bhante, bhikkhu ābādhiko dukkhito bāḷhagilāno;

so bhagavato pāde sirasā vandati;

evañca vadeti:

‘rūpaṁ aniccaṁ.

Tāhaṁ, bhante, na kaṅkhāmi.

Yadaniccaṁ taṁ dukkhanti na vicikicchāmi.

Yadaniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, natthi me tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vāti na vicikicchāmi.

Vedanā …

saññā …

saṅkhārā …

viññāṇaṁ aniccaṁ.

Tāhaṁ, bhante, na kaṅkhāmi.

Yadaniccaṁ taṁ dukkhanti na vicikicchāmi.

Yadaniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, natthi me tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vāti na vicikicchāmī’”ti.

Atha kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da sagte der Buddha zu den Mönchen und Nonnen:

“āyāma, bhikkhave, yena isigilipassaṁ kāḷasilā tenupasaṅkamissāma; „Kommt, Mönche und Nonnen, lasst uns zum Schwarzen Felsen an den Hängen des Isigili gehen,

yattha vakkalinā kulaputtena satthamāharitan”ti. wo Vakkali, der ehrbare Mensch, sich das Leben genommen hat.“

“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paccassosuṁ. „Ja, Herr“, antworteten sie.

Atha kho bhagavā sambahulehi bhikkhūhi saddhiṁ yena isigilipassaṁ kāḷasilā tenupasaṅkami. Und der Buddha ging zusammen mit mehreren Mönchen und Nonnen zum Schwarzen Felsen an den Hängen des Isigili.

Addasā kho bhagavā āyasmantaṁ vakkaliṁ dūratova mañcake vivattakkhandhaṁ semānaṁ. Der Buddha sah Vakkali von Weitem auf seiner Liege liegen, die Aggregate abgelegt.

Tena kho pana samayena dhūmāyitattaṁ timirāyitattaṁ gacchateva purimaṁ disaṁ, gacchati pacchimaṁ disaṁ, gacchati uttaraṁ disaṁ, gacchati dakkhiṇaṁ disaṁ, gacchati uddhaṁ disaṁ, gacchati adho disaṁ, gacchati anudisaṁ. Zu der Zeit nun zog eine schwarze Rauchwolke nach Osten, nach Westen, nach Norden, nach Süden, nach oben, nach unten und in die Zwischenräume.

Atha kho bhagavā bhikkhū āmantesi: Da sagte der Buddha zu den Mönchen und Nonnen:

“passatha no tumhe, bhikkhave, etaṁ dhūmāyitattaṁ timirāyitattaṁ gacchateva purimaṁ disaṁ …pe… gacchati anudisan”ti. „Mönche und Nonnen, seht ihr diese schwarze Rauchwolke, die nach Osten, nach Westen, nach Norden, nach Süden, nach oben, nach unten und in die Zwischenräume zieht?“

“Evaṁ, bhante”. „Ja, Herr.“

“Eso kho, bhikkhave, māro pāpimā vakkalissa kulaputtassa viññāṇaṁ samanvesati: „Das ist Māra der Böse, der nach Vakkalis Bewusstsein sucht:

‘kattha vakkalissa kulaputtassa viññāṇaṁ patiṭṭhitan’ti? ‚Wo ist Vakkalis Bewusstsein verankert?‘

Appatiṭṭhitena ca, bhikkhave, viññāṇena vakkali kulaputto parinibbuto”ti. Aber da sein Bewusstsein nicht verankert ist, ist Vakkali verloschen.“

Pañcamaṁ.
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