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Saį¹yutta Nikāya 22.93 Verbundene Lehrreden 22.93

10. Pupphavagga 10. Das Kapitel Ć¼ber Blumen

Nadīsutta Ein Fluss

Sāvatthinidānaį¹. In SāvatthÄ«.

ā€œSeyyathāpi, bhikkhave, nadÄ« pabbateyyā ohārinÄ« dÅ«raį¹…gamā sÄ«ghasotā. Tassā ubhosu tÄ«resu kāsā cepi jātā assu, te naį¹ ajjholambeyyuį¹; kusā cepi jātā assu, te naį¹ ajjholambeyyuį¹; pabbajā cepi jātā assu, te naį¹ ajjholambeyyuį¹; bÄ«raį¹‡Ä cepi jātā assu, te naį¹ ajjholambeyyuį¹; rukkhā cepi jātā assu, te naį¹ ajjholambeyyuį¹. Tassā puriso sotena vuyhamāno kāse cepi gaį¹‡heyya, te palujjeyyuį¹. So tatonidānaį¹ anayabyasanaį¹ āpajjeyya. Kuse cepi gaį¹‡heyya, pabbaje cepi gaį¹‡heyya, bÄ«raį¹‡e cepi gaį¹‡heyya, rukkhe cepi gaį¹‡heyya, te palujjeyyuį¹. So tatonidānaį¹ anayabyasanaį¹ āpajjeyya. ā€žWie ein Gebirgsfluss, Mƶnche und Nonnen, der rasch dahinflieƟt, weit fortstrƶmt und alles mit sich fortreiƟt: Wenn an einem seiner Ufer wildes Zuckerrohr, Kusagras, Schilf, Vetiver-Gras oder BƤume wachsen wĆ¼rden, wĆ¼rden sie Ć¼ber den Fluss hƤngen. Und wenn ein Mensch, der von der Strƶmung mitgerissen worden wƤre, nach dem wilden Zuckerrohr, dem Kusagras, dem Schilf, dem Vetiver-Gras oder den BƤumen greifen wĆ¼rde, wĆ¼rden sie abreiƟen, und er kƤme elend um.

Evameva kho, bhikkhave, assutavā puthujjano ariyānaį¹ adassāvÄ« ariyadhammassa akovido ariyadhamme avinÄ«to, sappurisānaį¹ adassāvÄ« sappurisadhammassa akovido sappurisadhamme avinÄ«to Ebenso hat da ein ungebildeter gewƶhnlicher Mensch die Edlen nicht gesehen und ist in der Lehre der Edlen nicht bewandert und geschult. Er hat keine wahren Menschen gesehen und ist in der Lehre der wahren Menschen nicht bewandert und geschult.

rÅ«paį¹ attato samanupassati, rÅ«pavantaį¹ vā attānaį¹; attani vā rÅ«paį¹, rÅ«pasmiį¹ vā attānaį¹. Er betrachtet Form als das Selbst, das Selbst als etwas, das Form hat, Form als im Selbst oder das Selbst als in der Form.

Tassa taį¹ rÅ«paį¹ palujjati. Aber diese seine Form reiƟt ab,

So tatonidānaį¹ anayabyasanaį¹ āpajjati. und er kommt elend um.

Vedanaį¹ ā€¦ Er betrachtet GefĆ¼hl als das Selbst ā€¦

saƱƱaį¹ ā€¦ Er betrachtet Wahrnehmung als das Selbst ā€¦

saį¹…khāre ā€¦ Er betrachtet Willensbildungsprozesse als das Selbst ā€¦

viƱƱāį¹‡aį¹ attato samanupassati, viƱƱāį¹‡avantaį¹ vā attānaį¹; attani vā viƱƱāį¹‡aį¹, viƱƱāį¹‡asmiį¹ vā attānaį¹. Er betrachtet Bewusstsein als das Selbst, das Selbst als etwas, das Bewusstsein hat, Bewusstsein als im Selbst oder das Selbst als im Bewusstsein.

Tassa taį¹ viƱƱāį¹‡aį¹ palujjati. Aber dieses sein Bewusstsein reiƟt ab,

So tatonidānaį¹ anayabyasanaį¹ āpajjati. und er kommt elend um.

Taį¹ kiį¹ maƱƱatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mƶnche und Nonnen?

rÅ«paį¹ niccaį¹ vā aniccaį¹ vāā€ti? Ist Form bestƤndig oder unbestƤndig?ā€œ

ā€œAniccaį¹, bhanteā€. ā€žUnbestƤndig, Herr.ā€œ ā€¦

ā€¦peā€¦

ā€œVedanā ā€¦ ā€žIst GefĆ¼hl ā€¦

saƱƱā ā€¦ Ist Wahrnehmung ā€¦

saį¹…khārā ā€¦ Sind Willensbildungsprozesse ā€¦

viƱƱāį¹‡aį¹ niccaį¹ vā aniccaį¹ vāā€ti? Ist Bewusstsein bestƤndig oder unbestƤndig?ā€œ

ā€œAniccaį¹, bhanteā€. ā€žUnbestƤndig, Herr.ā€œ ā€¦

ā€œTasmātiha ā€¦peā€¦ ā€žDaher solltet ihr jegliche Art ā€¦ sehen ā€¦

evaį¹ passaį¹ ā€¦peā€¦ Wenn er das sieht ā€¦

nāparaį¹ itthattāyāti pajānātÄ«ā€ti. Er versteht: ā€šā€¦ es gibt nichts weiter fĆ¼r diesen Ort.ā€˜ā€œ

Paį¹­hamaį¹.
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