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Saṁyutta Nikāya 22.94 Verbundene Lehrreden 22.94
10. Pupphavagga 10. Das Kapitel über Blumen
Pupphasutta Blumen
Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.
“Nāhaṁ, bhikkhave, lokena vivadāmi, lokova mayā vivadati. „Mönche und Nonnen, ich streite nicht mit der Welt; die Welt streitet mit mir.
Na, bhikkhave, dhammavādī kenaci lokasmiṁ vivadati. Wenn deine Rede im Einklang mit der Lehre ist, streitest du mit niemandem in der Welt.
Yaṁ, bhikkhave, natthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ, ahampi taṁ ‘natthī’ti vadāmi. Was die Klugen als nicht bestehend erachten, davon sage auch ich: Es gibt es nicht.
Yaṁ, bhikkhave, atthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ, ahampi taṁ ‘atthī’ti vadāmi. Was die Klugen als bestehend erachten, davon sage auch ich: Es gibt es.
Kiñca, bhikkhave, natthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ, yamahaṁ ‘natthī’ti vadāmi? Und was erachten die Klugen als nicht bestehend, und auch ich sage: Es gibt es nicht?
Rūpaṁ, bhikkhave, niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ natthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ; ahampi taṁ ‘natthī’ti vadāmi. Form, die beständig, immerwährend und ewig ist und nicht zugrunde gehen muss –
Vedanā … Gefühl …
saññā … Wahrnehmung …
saṅkhārā … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ natthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ; ahampi taṁ ‘natthī’ti vadāmi. Bewusstsein, das beständig, immerwährend und ewig ist und nicht zugrunde gehen muss –
Idaṁ kho, bhikkhave, natthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ; ahampi taṁ ‘natthī’ti vadāmi. das erachten die Klugen als nicht bestehend, und auch ich sage: Es gibt es nicht.
Kiñca, bhikkhave, atthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ, yamahaṁ ‘atthī’ti vadāmi? Und was erachten die Klugen als bestehend, und auch ich sage: Es gibt es?
Rūpaṁ, bhikkhave, aniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ atthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ; ahampi taṁ ‘atthī’ti vadāmi. Form, die unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss –
Vedanā aniccā …pe… Gefühl … Wahrnehmung … Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ aniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ atthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ; ahampi taṁ ‘atthī’ti vadāmi. Bewusstsein, das unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss –
Idaṁ kho, bhikkhave, atthisammataṁ loke paṇḍitānaṁ; ahampi taṁ ‘atthī’ti vadāmi. das erachten die Klugen als bestehend, und auch ich sage: Es gibt es.
Atthi, bhikkhave, loke lokadhammo, taṁ tathāgato abhisambujjhati abhisameti; Es gibt eine weltliche Erscheinung in der Welt, die der Klargewordene versteht und erfasst.
abhisambujjhitvā abhisametvā taṁ ācikkhati deseti paññapeti paṭṭhapeti vivarati vibhajati uttānīkaroti. Dann erklärt er sie, lehrt sie, stellt sie fest, etabliert sie, stellt sie klar, gliedert sie auf und enthüllt sie.
Kiñca, bhikkhave, loke lokadhammo, taṁ tathāgato abhisambujjhati abhisameti, abhisambujjhitvā abhisametvā ācikkhati deseti paññapeti paṭṭhapeti vivarati vibhajati uttānīkaroti? Und was ist diese weltliche Erscheinung in der Welt?
Rūpaṁ, bhikkhave, loke lokadhammo taṁ tathāgato abhisambujjhati abhisameti. Form ist eine weltliche Erscheinung in der Welt, die der Klargewordene versteht und erfasst.
Abhisambujjhitvā abhisametvā ācikkhati deseti paññapeti paṭṭhapeti vivarati vibhajati uttānīkaroti. Dann erklärt er sie, lehrt sie, stellt sie fest, etabliert sie, stellt sie klar, gliedert sie auf und enthüllt sie.
Yo, bhikkhave, tathāgatena evaṁ ācikkhiyamāne desiyamāne paññapiyamāne paṭṭhapiyamāne vivariyamāne vibhajiyamāne uttānīkariyamāne na jānāti na passati tamahaṁ, bhikkhave, bālaṁ puthujjanaṁ andhaṁ acakkhukaṁ ajānantaṁ apassantaṁ kinti karomi. Da das so ist, was kann ich da mit einem törichten gewöhnlichen Menschen machen, der blind und ohne Sehvermögen ist, der das nicht erkennt und sieht?
Vedanā, bhikkhave, loke lokadhammo …pe… Gefühl ist eine weltliche Erscheinung in der Welt …
saññā, bhikkhave … Wahrnehmung ist eine weltliche Erscheinung in der Welt …
saṅkhārā, bhikkhave … Willensbildungsprozesse sind weltliche Erscheinungen in der Welt …
viññāṇaṁ, bhikkhave, loke lokadhammo taṁ tathāgato abhisambujjhati abhisameti. Bewusstsein ist eine weltliche Erscheinung in der Welt, die der Klargewordene versteht und erfasst.
Abhisambujjhitvā abhisametvā ācikkhati deseti paññapeti paṭṭhapeti vivarati vibhajati uttānīkaroti. Dann erklärt er sie, lehrt sie, stellt sie fest, etabliert sie, stellt sie klar, gliedert sie auf und enthüllt sie.
Yo, bhikkhave, tathāgatena evaṁ ācikkhiyamāne desiyamāne paññapiyamāne paṭṭhapiyamāne vivariyamāne vibhajiyamāne uttānīkariyamāne na jānāti na passati tamahaṁ, bhikkhave, bālaṁ puthujjanaṁ andhaṁ acakkhukaṁ ajānantaṁ apassantaṁ kinti karomi. Da das so ist, was kann ich da mit einem törichten gewöhnlichen Menschen machen, der blind und ohne Sehvermögen ist, der das nicht erkennt und sieht?
Seyyathāpi, bhikkhave, uppalaṁ vā padumaṁ vā puṇḍarīkaṁ vā udake jātaṁ udake saṁvaḍḍhaṁ udakā accuggamma ṭhāti anupalittaṁ udakena; Angenommen, da wäre eine blaue Seerose oder eine rosa oder weiße Lotusblume. Obwohl sie im Wasser gesprossen und gewachsen ist, erhebt sie sich über das Wasser und steht unbenetzt vom Wasser da.
evameva kho, bhikkhave, tathāgato loke jāto loke saṁvaḍḍho lokaṁ abhibhuyya viharati anupalitto lokenā”ti. Ebenso habe auch ich mich, obwohl ich in der Welt geboren und aufgewachsen bin, über die Welt erhoben, bin nicht von der Welt beschmutzt.“
Dutiyaṁ.