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Saṁyutta Nikāya 22.97 Verbundene Lehrreden 22.97
10. Pupphavagga 10. Das Kapitel über Blumen
Nakhasikhāsutta Ein Fingernagel
Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.
Ekamantaṁ nisinno kho so bhikkhu bhagavantaṁ etadavoca: Als er sich zur Seite hingesetzt hatte, sagte dieser Mönch zum Buddha:
“atthi nu kho, bhante, kiñci rūpaṁ yaṁ rūpaṁ niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ sassatisamaṁ tatheva ṭhassati? „Herr, gibt es irgendeine Form, die beständig, immerwährend und ewig ist, die nicht zugrunde gehen muss und für immer und ewig besteht?
Atthi nu kho, bhante, kāci vedanā yā vedanā niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā sassatisamaṁ tatheva ṭhassati? Gibt es irgendein Gefühl …
Atthi nu kho, bhante, kāci saññā …pe… Gibt es irgendeine Wahrnehmung …
keci saṅkhārā, ye saṅkhārā niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā sassatisamaṁ tatheva ṭhassanti? Gibt es irgendwelche Willensbildungsprozesse …
Atthi nu kho, bhante, kiñci viññāṇaṁ, yaṁ viññāṇaṁ niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ sassatisamaṁ tatheva ṭhassatī”ti? Gibt es irgendein Bewusstsein, das beständig, immerwährend und ewig ist, das nicht zugrunde gehen muss und für immer und ewig besteht?“
“Natthi kho, bhikkhu, kiñci rūpaṁ, yaṁ rūpaṁ niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ sassatisamaṁ tatheva ṭhassati. „Mönch, es gibt überhaupt keine Form, die beständig, immerwährend und ewig wäre, die nicht zugrunde gehen müsste und für immer und ewig bestehen würde.
Natthi kho, bhikkhu, kāci vedanā … Es gibt überhaupt kein Gefühl …
kāci saññā … Es gibt überhaupt keine Wahrnehmung …
keci saṅkhārā …pe… Es gibt überhaupt keine Willensbildungsprozesse …
kiñci viññāṇaṁ, yaṁ viññāṇaṁ niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ sassatisamaṁ tatheva ṭhassatī”ti. Es gibt überhaupt kein Bewusstsein, das beständig, immerwährend und ewig wäre, das nicht zugrunde gehen müsste und für immer und ewig bestehen würde.“
Atha kho bhagavā parittaṁ nakhasikhāyaṁ paṁsuṁ āropetvā taṁ bhikkhuṁ etadavoca: Da nahm der Buddha ein wenig Erde mit seinem Fingernagel auf und sagte zu diesem Mönch:
“ettakampi kho, bhikkhu, rūpaṁ natthi niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ sassatisamaṁ tatheva ṭhassati. „Es gibt nicht einmal so viel an Form, das beständig, immerwährend und ewig wäre, das nicht zugrunde gehen müsste und für immer und ewig bestehen würde.
Ettakañcepi, bhikkhu, rūpaṁ abhavissa niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ, nayidaṁ brahmacariyavāso paññāyetha sammā dukkhakkhayāya. Wenn es das gäbe, wäre ein Führen des geistlichen Lebens zur völligen Auflösung des Leidens nicht zu finden.
Yasmā ca kho, bhikkhu, ettakampi rūpaṁ natthi niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ, tasmā brahmacariyavāso paññāyati sammā dukkhakkhayāya”. Aber da es das nicht gibt, ist ein Führen des geistlichen Lebens zur völligen Auflösung des Leidens zu finden.
Ettakāpi kho, bhikkhu, vedanā natthi niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā sassatisamaṁ tatheva ṭhassati. Es gibt nicht einmal so viel an Gefühl …
Ettakā cepi, bhikkhu, vedanā abhavissa niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā, na yidaṁ brahmacariyavāso paññāyetha sammā dukkhakkhayāya.
Yasmā ca kho, bhikkhu, ettakāpi vedanā natthi niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā, tasmā brahmacariyavāso paññāyati sammā dukkhakkhayāya.
Ettakāpi kho, bhikkhu, saññā natthi …pe… Es gibt nicht einmal so viel an Wahrnehmung …
ettakāpi kho, bhikkhu, saṅkhārā natthi niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā sassatisamaṁ tatheva ṭhassanti. Es gibt nicht einmal so viel an Willensbildungsprozessen …
Ettakā cepi, bhikkhu, saṅkhārā abhavissaṁsu niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā, na yidaṁ brahmacariyavāso paññāyetha sammā dukkhakkhayāya.
Yasmā ca kho, bhikkhu, ettakāpi saṅkhārā natthi niccā dhuvā sassatā avipariṇāmadhammā, tasmā brahmacariyavāso paññāyati sammā dukkhakkhayāya.
Ettakampi kho, bhikkhu, viññāṇaṁ natthi niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ sassatisamaṁ tatheva ṭhassati. Es gibt nicht einmal so viel an Bewusstsein, das beständig, immerwährend und ewig wäre, das nicht zugrunde gehen müsste und für immer und ewig bestehen würde.
Ettakampi kho, bhikkhu, viññāṇaṁ abhavissa niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ, na yidaṁ brahmacariyavāso paññāyetha sammā dukkhakkhayāya. Wenn es das gäbe, wäre ein Führen des geistlichen Lebens zur völligen Auflösung des Leidens nicht zu finden.
Yasmā ca kho, bhikkhu, ettakampi viññāṇaṁ natthi niccaṁ dhuvaṁ sassataṁ avipariṇāmadhammaṁ, tasmā brahmacariyavāso paññāyati sammā dukkhakkhayāya. Aber da es das nicht gibt, ist ein Führen des geistlichen Lebens zur völligen Auflösung des Leidens zu finden.
Taṁ kiṁ maññasi, bhikkhu, Was denkst du, Mönch?
rūpaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist Form beständig oder unbeständig?“
“Aniccaṁ, bhante”. „Unbeständig, Herr.“
“Vedanā … „Ist Gefühl …
saññā … Ist Wahrnehmung …
saṅkhārā … Sind Willensbildungsprozesse …
viññāṇaṁ niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist Bewusstsein beständig oder unbeständig?“
“Aniccaṁ, bhante” …pe… „Unbeständig, Herr.“ …
“tasmātiha …pe… „Daher solltest du jegliche Art … sehen …
evaṁ passaṁ …pe… Wenn er das sieht …
nāparaṁ itthattāyāti pajānātī”ti. Er versteht: ‚… es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
Pañcamaṁ.