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Saṁyutta Nikāya 35.30 Verbundene Lehrreden 35.30

3. Sabbavagga 3. Das Kapitel über alles

Samugghātasāruppasutta Zum Ausrotten geeignet

“Sabbamaññitasamugghātasāruppaṁ vo, bhikkhave, paṭipadaṁ desessāmi. „Mönche und Nonnen, ich werde euch die Übung lehren, die zum Ausrotten allen Vorstellens geeignet ist.

Taṁ suṇātha, sādhukaṁ manasi karotha, bhāsissāmīti. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen. …

Katamā ca sā, bhikkhave, sabbamaññitasamugghātasāruppā paṭipadā? Und was ist die Übung, die zum Ausrotten allen Vorstellens geeignet ist?

Idha, bhikkhave, bhikkhu cakkhuṁ na maññati, cakkhusmiṁ na maññati, cakkhuto na maññati, cakkhuṁ meti na maññati. Da stellt sich ein Mönch nicht das Auge vor, stellt es sich nicht im Auge vor, stellt es sich nicht als Auge vor und stellt sich nicht vor: ‚Das Auge ist mein‘.

Rūpe na maññati, rūpesu na maññati, rūpato na maññati, rūpā meti na maññati. Er stellt sich nicht Bilder vor, stellt sie sich nicht in Bildern vor, stellt sie sich nicht als Bilder vor und stellt sich nicht vor: ‚Bilder sind mein‘.

Cakkhuviññāṇaṁ na maññati, cakkhuviññāṇasmiṁ na maññati, cakkhuviññāṇato na maññati, cakkhuviññāṇaṁ meti na maññati. Er stellt sich nicht Augenbewusstsein vor, stellt es sich nicht im Augenbewusstsein vor, stellt es sich nicht als Augenbewusstsein vor und stellt sich nicht vor: ‚Augenbewusstsein ist mein‘.

Cakkhusamphassaṁ na maññati, cakkhusamphassasmiṁ na maññati, cakkhusamphassato na maññati, cakkhusamphasso meti na maññati. Er stellt sich nicht Augenkontakt vor, stellt ihn sich nicht im Augenkontakt vor, stellt ihn sich nicht als Augenkontakt vor und stellt sich nicht vor: ‚Augenkontakt ist mein‘.

Yampidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati …pe… Er stellt sich nicht das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl vor, das durch Augenkontakt bedingt entsteht, stellt es sich nicht in diesem Gefühl vor, stellt es sich nicht als dieses Gefühl vor und stellt sich nicht vor: ‚Dieses Gefühl ist mein‘.

jivhaṁ na maññati, jivhāya na maññati, jivhāto na maññati, jivhā meti na maññati. Er stellt sich nicht das Ohr … die Nase … die Zunge …

Rase na maññati, rasesu na maññati, rasato na maññati, rasā meti na maññati.

Jivhāviññāṇaṁ na maññati, jivhāviññāṇasmiṁ na maññati, jivhāviññāṇato na maññati, jivhāviññāṇaṁ meti na maññati.

Jivhāsamphassaṁ na maññati, jivhāsamphassasmiṁ na maññati, jivhāsamphassato na maññati, jivhāsamphasso meti na maññati.

Yampidaṁ jivhāsamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati …pe… den Körper …

manaṁ na maññati, manasmiṁ na maññati, manato na maññati, mano meti na maññati. den Geist vor …

Dhamme na maññati, dhammesu na maññati, dhammato na maññati, dhammā meti na maññati.

Manoviññāṇaṁ na maññati, manoviññāṇasmiṁ na maññati, manoviññāṇato na maññati, manoviññāṇaṁ meti na maññati.

Manosamphassaṁ na maññati, manosamphassasmiṁ na maññati, manosamphassato na maññati, manosamphasso meti na maññati.

Yampidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati. Er stellt sich nicht das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl vor, das durch Geistkontakt bedingt entsteht, stellt es sich nicht in diesem Gefühl vor, stellt es sich nicht als dieses Gefühl vor und stellt sich nicht vor: ‚Dieses Gefühl ist mein‘.

Sabbaṁ na maññati, sabbasmiṁ na maññati, sabbato na maññati, sabbaṁ meti na maññati. Er stellt sich nicht alles vor, stellt es sich nicht in allem vor, stellt es sich nicht als alles vor und stellt sich nicht vor: ‚Alles ist mein‘.

So evaṁ amaññamāno na ca kiñci loke upādiyati. Wenn er sich nichts vorstellt, ergreift er nichts in der Welt.

Anupādiyaṁ na paritassati. Aparitassaṁ paccattaññeva parinibbāyati. Wenn er nichts ergreift, ist ihm nicht bange, und wenn ihm nicht bange ist, erlischt er aus sich selbst heraus.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘

Ayaṁ kho sā, bhikkhave, sabbamaññitasamugghātasāruppā paṭipadā”ti. Das ist die Übung, die zum Ausrotten allen Vorstellens geeignet ist.“

Aṭṭhamaṁ.
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