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Saṁyutta Nikāya 35.31 Verbundene Lehrreden 35.31

3. Sabbavagga 3. Das Kapitel über alles

Paṭhamasamugghātasappāyasutta Dem Ausrotten förderlich (1)

“Sabbamaññitasamugghātasappāyaṁ vo, bhikkhave, paṭipadaṁ desessāmi. „Mönche und Nonnen, ich werde euch die Übung lehren, die dem Ausrotten allen Vorstellens förderlich ist.

Taṁ suṇātha. Hört zu …

Katamā ca sā, bhikkhave, sabbamaññitasamugghātasappāyā paṭipadā? Und was ist die Übung, die dem Ausrotten allen Vorstellens förderlich ist?

Idha, bhikkhave, bhikkhu cakkhuṁ na maññati, cakkhusmiṁ na maññati, cakkhuto na maññati, cakkhuṁ meti na maññati. Da stellt sich ein Mönch nicht das Auge vor, stellt es sich nicht im Auge vor, stellt es sich nicht als Auge vor und stellt sich nicht vor: ‚Das Auge ist mein‘.

Rūpe na maññati …pe… Er stellt sich nicht Bilder …

cakkhuviññāṇaṁ na maññati, cakkhusamphassaṁ na maññati, yampidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati. Augenbewusstsein … Augenkontakt vor … Er stellt sich nicht das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl vor, das durch Augenkontakt bedingt entsteht, stellt es sich nicht in diesem Gefühl vor, stellt es sich nicht als dieses Gefühl vor und stellt sich nicht vor: ‚Dieses Gefühl ist mein‘.

Yañhi, bhikkhave, maññati, yasmiṁ maññati, yato maññati, yaṁ meti maññati, tato taṁ hoti aññathā. Denn was man sich auch vorstellt, in was man es sich auch vorstellt, als was man es sich auch vorstellt und wovon man sich vorstellt: ‚Das ist mein‘ – das wird etwas anderes.

Aññathābhāvī bhavasatto loko bhavamevābhinandati …pe… Die Welt haftet an fortgesetztem Dasein, findet Vergnügen an fortgesetztem Dasein und wird doch etwas anderes.

jivhaṁ na maññati, jivhāya na maññati, jivhāto na maññati, jivhā meti na maññati. Dieser Mönch stellt sich nicht das Ohr … die Nase … die Zunge …

Rase na maññati …pe…

jivhāviññāṇaṁ na maññati, jivhāsamphassaṁ na maññati.

Yampidaṁ jivhāsamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati.

Yañhi, bhikkhave, maññati, yasmiṁ maññati, yato maññati, yaṁ meti maññati, tato taṁ hoti aññathā.

Aññathābhāvī bhavasatto loko bhavamevābhinandati …pe… den Körper …

manaṁ na maññati, manasmiṁ na maññati, manato na maññati, mano meti na maññati. den Geist vor …

Dhamme na maññati …pe…

manoviññāṇaṁ na maññati, manosamphassaṁ na maññati.

Yampidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati. Er stellt sich nicht das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl vor, das durch Geistkontakt bedingt entsteht, stellt es sich nicht in diesem Gefühl vor, stellt es sich nicht als dieses Gefühl vor und stellt sich nicht vor: ‚Dieses Gefühl ist mein‘.

Yañhi, bhikkhave, maññati, yasmiṁ maññati, yato maññati, yaṁ meti maññati, tato taṁ hoti aññathā. Denn was man sich auch vorstellt, in was man es sich auch vorstellt, als was man es sich auch vorstellt und wovon man sich vorstellt: ‚Das ist mein‘ – das wird etwas anderes.

Aññathābhāvī bhavasatto loko bhavamevābhinandati. Die Welt haftet an fortgesetztem Dasein, findet Vergnügen an fortgesetztem Dasein und wird doch etwas anderes.

Yāvatā, bhikkhave, khandhadhātuāyatanaṁ tampi na maññati, tasmimpi na maññati, tatopi na maññati, taṁ meti na maññati. Soweit sich die Aggregate, Elemente und Sinnesfelder erstrecken, soweit stellt sich dieser Mönch nicht dieses vor, stellt es sich nicht in diesem vor, stellt es sich nicht als dieses vor und stellt sich nicht vor: ‚Dieses ist mein‘.

So evaṁ amaññamāno na ca kiñci loke upādiyati. Wenn er sich nichts vorstellt, ergreift er nichts in der Welt.

Anupādiyaṁ na paritassati. Aparitassaṁ paccattaññeva parinibbāyati. Wenn er nichts ergreift, ist ihm nicht bange, und wenn ihm nicht bange ist, erlischt er aus sich selbst heraus.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānāti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘

Ayaṁ kho sā, bhikkhave, sabbamaññitasamugghātasappāyā paṭipadā”ti. Das ist die Übung, die dem Ausrotten allen Vorstellens förderlich ist.“

Navamaṁ.
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