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Saṁyutta Nikāya 35.43–51 Verbundene Lehrreden 35.43–51

5. Sabbaaniccavagga 5. Das Kapitel über die Unbeständigkeit von allem

Aniccādisuttanavaka Neun über Unbeständigkeit usw.

Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.

Tatra kho …pe…

“sabbaṁ, bhikkhave, aniccaṁ. „Mönche und Nonnen, alles ist unbeständig.

Kiñca, bhikkhave, sabbaṁ aniccaṁ? Und was ist das Alles, das unbeständig ist?

Cakkhu, bhikkhave, aniccaṁ, rūpā aniccā, cakkhuviññāṇaṁ aniccaṁ, cakkhusamphasso anicco. Das Auge ist unbeständig. Bilder, Augenbewusstsein und Augenkontakt sind unbeständig.

Yampidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi aniccaṁ …pe… Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das durch Augenkontakt bedingt entsteht, ist ebenso unbeständig.

jivhā aniccā, rasā aniccā, jivhāviññāṇaṁ aniccaṁ, jivhāsamphasso anicco. Das Ohr ist unbeständig … die Nase ist unbeständig … die Zunge ist unbeständig …

Yampidaṁ jivhāsamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi aniccaṁ.

Kāyo anicco …pe… Der Körper ist unbeständig …

mano anicco, dhammā aniccā, manoviññāṇaṁ aniccaṁ, manosamphasso anicco. Der Geist ist unbeständig. Vorstellungen, Geistbewusstsein und Geistkontakt sind unbeständig.

Yampidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tampi aniccaṁ. Das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das durch Geistkontakt bedingt entsteht, ist ebenso unbeständig.

Evaṁ passaṁ, bhikkhave, sutavā ariyasāvako cakkhusmimpi nibbindati, rūpesupi nibbindati, cakkhuviññāṇepi nibbindati, cakkhusamphassepi nibbindati. Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert …

Yampidaṁ cakkhusamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tasmimpi nibbindati …pe…

manasmimpi nibbindati, dhammesupi nibbindati, manoviññāṇepi nibbindati, manosamphassepi nibbindati,

yampidaṁ manosamphassapaccayā uppajjati vedayitaṁ sukhaṁ vā dukkhaṁ vā adukkhamasukhaṁ vā tasmimpi nibbindati.

Nibbindaṁ virajjati; virāgā vimuccati; vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānātī”ti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“

Paṭhamaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, dukkhaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles ist Leiden. …“

Dutiyaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, anattā …pe…. „Mönche und Nonnen, alles ist ohne Selbst. …“

Tatiyaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, abhiññeyyaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles muss unmittelbar erkannt werden. …“

Catutthaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, pariññeyyaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles muss vollständig verstanden werden. …“

Pañcamaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, pahātabbaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles muss aufgegeben werden. …“

Chaṭṭhaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, sacchikātabbaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles muss verwirklicht werden. …“

Sattamaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, abhiññāpariññeyyaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles muss unmittelbar erkannt und vollständig verstanden werden. …“

Aṭṭhamaṁ.

“Sabbaṁ, bhikkhave, upaddutaṁ …pe…. „Mönche und Nonnen, alles ist in Not. …“

Navamaṁ.
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