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Saį¹yutta Nikāya 35.60 Verbundene Lehrreden 35.60

6. Avijjāvagga 6. Das Kapitel Ć¼ber Unwissenheit

SabbupādānapariƱƱāsutta Das vollstƤndige Verstehen allen Ergreifens

ā€œSabbupādānapariƱƱāya vo, bhikkhave, dhammaį¹ desessāmi. ā€žMƶnche und Nonnen, ich will euch den Grundsatz fĆ¼r das vollstƤndige Verstehen allen Ergreifens lehren.

Taį¹ suį¹‡Ätha. Hƶrt zu ā€¦

Katamo ca, bhikkhave, sabbupādānapariƱƱāya dhammo? Und was ist der Grundsatz fĆ¼r das vollstƤndige Verstehen allen Ergreifens?

CakkhuƱca paį¹­icca rÅ«pe ca uppajjati cakkhuviƱƱāį¹‡aį¹. Tiį¹‡į¹‡aį¹ saį¹…gati phasso. Augenbewusstsein entsteht in AbhƤngigkeit vom Auge und Bildern. Das Zusammentreffen der drei ist Kontakt.

Phassapaccayā vedanā. Kontakt ist eine Bedingung fĆ¼r GefĆ¼hl.

Evaį¹ passaį¹, bhikkhave, sutavā ariyasāvako cakkhusmimpi nibbindati, rÅ«pesupi nibbindati, cakkhuviƱƱāį¹‡epi nibbindati, cakkhusamphassepi nibbindati, vedanāyapi nibbindati. Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler SchĆ¼ler ernĆ¼chtert vom Auge, von Bildern, vom Augenbewusstsein, von Augenkontakt und von GefĆ¼hl.

Nibbindaį¹ virajjati; virāgā vimuccati; vimokkhā ā€˜pariƱƱātaį¹ me upādānanā€™ti pajānāti. Wenn er ernĆ¼chtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, versteht er: ā€šIch habe das Ergreifen vollstƤndig verstanden.ā€˜

SotaƱca paį¹­icca sadde ca uppajjati ā€¦ Ohrbewusstsein entsteht in AbhƤngigkeit vom Ohr und Tƶnen ā€¦

ghānaƱca paį¹­icca gandhe ca ā€¦ Nasenbewusstsein entsteht in AbhƤngigkeit von der Nase und GerĆ¼chen ā€¦

jivhaƱca paį¹­icca rase ca ā€¦ Zungenbewusstsein entsteht in AbhƤngigkeit von der Zunge und GeschmƤcken ā€¦

kāyaƱca paį¹­icca phoį¹­į¹­habbe ca ā€¦ Kƶrperbewusstsein entsteht in AbhƤngigkeit vom Kƶrper und BerĆ¼hrungen ā€¦

manaƱca paį¹­icca dhamme ca uppajjati manoviƱƱāį¹‡aį¹. Tiį¹‡į¹‡aį¹ saį¹…gati phasso. Geistbewusstsein entsteht in AbhƤngigkeit vom Geist und Vorstellungen. Das Zusammentreffen der drei ist Kontakt.

Phassapaccayā vedanā. Kontakt ist eine Bedingung fĆ¼r GefĆ¼hl.

Evaį¹ passaį¹, bhikkhave, sutavā ariyasāvako manasmimpi nibbindati, dhammesupi nibbindati, manoviƱƱāį¹‡epi nibbindati, manosamphassepi nibbindati, vedanāyapi nibbindati. Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler SchĆ¼ler ernĆ¼chtert vom Geist, von Vorstellungen, vom Geistbewusstsein, von Geistkontakt und von GefĆ¼hl.

Nibbindaį¹ virajjati; virāgā vimuccati; vimokkhā ā€˜pariƱƱātaį¹ me upādānanā€™ti pajānāti. Wenn er ernĆ¼chtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, versteht er: ā€šIch habe das Ergreifen vollstƤndig verstanden.ā€˜

Ayaį¹ kho, bhikkhave, sabbupādānapariƱƱāya dhammoā€ti. Das ist der Grundsatz fĆ¼r das vollstƤndige Verstehen allen Ergreifens.ā€œ

Aį¹­į¹­hamaį¹.
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