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Saṁyutta Nikāya 35.95 Verbundene Lehrreden 35.95

10. Saḷavagga 10. Das Kapitel über die Sechser

Mālukyaputtasutta Mit Māluṅkyaputta

Atha kho āyasmā mālukyaputto yena bhagavā tenupasaṅkami …pe… ekamantaṁ nisinno kho āyasmā mālukyaputto bhagavantaṁ etadavoca: Da ging der Ehrwürdige Māluṅkyaputta zum Buddha … und sagte zu ihm:

“sādhu me, bhante, bhagavā saṅkhittena dhammaṁ desetu, yamahaṁ bhagavato dhammaṁ sutvā eko vūpakaṭṭho appamatto ātāpī pahitatto vihareyyan”ti. „Herr, dass der Buddha mir in kurzer Form eine Dhammaunterweisung gebe. Wenn ich sie gehört habe, werde ich allein leben, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen.“

“Ettha dāni, mālukyaputta, kiṁ dahare bhikkhū vakkhāma. „Nun, Māluṅkyaputta, was sollen wir da zu den jungen Mönchen sagen,

Yatra hi nāma tvaṁ, bhikkhu, jiṇṇo vuddho mahallako addhagato vayoanuppatto saṅkhittena ovādaṁ yācasī”ti. wenn selbst ein alter Mann wie du, bejahrt und hochbetagt, in vorgerücktem Alter und im letzten Lebensabschnitt angekommen, um eine kurze Unterweisung bittet?“

“Kiñcāpāhaṁ, bhante, jiṇṇo vuddho mahallako addhagato vayoanuppatto. „Herr, dass der Buddha mir, obwohl ich ein alter Mann bin, bejahrt und hochbetagt,

Desetu me, bhante, bhagavā saṅkhittena dhammaṁ, desetu sugato saṅkhittena dhammaṁ, appeva nāmāhaṁ bhagavato bhāsitassa atthaṁ ājāneyyaṁ. Appeva nāmāhaṁ bhagavato bhāsitassa dāyādo assan”ti. in kurzer Form eine Dhammaunterweisung gebe! Dass der Heilige mich den Dhamma in kurzer Form lehre! Hoffentlich kann ich die Bedeutung der Worte des Buddha verstehen! Hoffentlich kann ich ein Erbe der Lehre des Buddha sein!“

“Taṁ kiṁ maññasi, mālukyaputta, „Was denkst du, Māluṅkyaputta?

ye te cakkhuviññeyyā rūpā adiṭṭhā adiṭṭhapubbā, na ca passasi, na ca te hoti passeyyanti? Atthi te tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vā”ti? Hast du irgendein Sehnen oder Begehren oder eine Zuneigung zu Bildern, die das Auge erkennt, die du nicht gesehen noch jemals zuvor gesehen hast noch jetzt siehst noch von ihnen denkst, man könne sie sehen?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Ye te sotaviññeyyā saddā assutā assutapubbā, na ca suṇāsi, na ca te hoti suṇeyyanti? Atthi te tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vā”ti? „Hast du irgendein Sehnen oder Begehren oder eine Zuneigung zu Tönen, die das Ohr erkennt …

“No hetaṁ, bhante”.

“Ye te ghānaviññeyyā gandhā aghāyitā aghāyitapubbā, na ca ghāyasi, na ca te hoti ghāyeyyanti? Atthi te tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vā”ti? zu Gerüchen, die die Nase erkennt …

“No hetaṁ, bhante”.

“Ye te jivhāviññeyyā rasā asāyitā asāyitapubbā, na ca sāyasi, na ca te hoti sāyeyyanti? Atthi te tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vā”ti? zu Geschmäcken, die die Zunge erkennt …

“No hetaṁ, bhante”.

“Ye te kāyaviññeyyā phoṭṭhabbā asamphuṭṭhā asamphuṭṭhapubbā, na ca phusasi, na ca te hoti phuseyyanti? Atthi te tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vā”ti? zu Berührungen, die der Körper erkennt …

“No hetaṁ, bhante”.

“Ye te manoviññeyyā dhammā aviññātā aviññātapubbā, na ca vijānāsi, na ca te hoti vijāneyyanti? Atthi te tattha chando vā rāgo vā pemaṁ vā”ti? zu Vorstellungen, die der Geist erkennt, die du nicht erkannt noch jemals zuvor erkannt hast noch jetzt erkennst noch von ihnen denkst, man könne sie erkennen?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Ettha ca te, mālukyaputta, diṭṭhasutamutaviññātabbesu dhammesu diṭṭhe diṭṭhamattaṁ bhavissati, sute sutamattaṁ bhavissati, mute mutamattaṁ bhavissati, viññāte viññātamattaṁ bhavissati. „Wenn das so ist – wenn es um sichtbare, hörbare, denkbare und erkennbare Dinge geht: Im Gesehenen wird nur das Gesehene sein; im Gehörten wird nur das Gehörte sein; im Gedachten wird nur das Gedachte sein; im Erkannten wird nur das Erkannte sein.

Yato kho te, mālukyaputta, diṭṭhasutamutaviññātabbesu dhammesu diṭṭhe diṭṭhamattaṁ bhavissati, sute sutamattaṁ bhavissati, mute mutamattaṁ bhavissati, viññāte viññātamattaṁ bhavissati; Wenn das so ist,

tato tvaṁ, mālukyaputta, na tena. wirst du nicht ‚durch dieses‘ sein.

Yato tvaṁ, mālukyaputta, na tena; Wenn du nicht ‚durch dieses‘ bist,

tato tvaṁ, mālukyaputta, na tattha. wirst du nicht ‚in diesem‘ sein.

Yato tvaṁ, mālukyaputta, na tattha; Wenn du nicht ‚in diesem‘ bist,

tato tvaṁ, mālukyaputta, nevidha, na huraṁ, na ubhayamantarena. wirst du nicht in dieser Welt sein, nicht in jener Welt und nicht zwischen den beiden.

Esevanto dukkhassā”ti. Eben das ist das Ende des Leidens.“

“Imassa khvāhaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa vitthārena atthaṁ ājānāmi: „Herr, so verstehe ich die ausführliche Bedeutung der kurzen Aussage des Buddha:

‘Rūpaṁ disvā sati muṭṭhā, ‚Wenn du ein Bild siehst und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Indem du es mit begehrlichem Geist erfährst,

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. hältst du weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Bildern entstehen

anekā rūpasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

Saddaṁ sutvā sati muṭṭhā, Wenn du einen Ton hörst und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Indem du ihn mit begehrlichem Geist erfährst,

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. hältst du weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Tönen entstehen

anekā saddasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

Gandhaṁ ghatvā sati muṭṭhā, Wenn du einen Geruch riechst und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Indem du ihn mit begehrlichem Geist erfährst,

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. hältst du weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Gerüchen entstehen

anekā gandhasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

Rasaṁ bhotvā sati muṭṭhā, Wenn du einen Geschmack schmeckst und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Indem du ihn mit begehrlichem Geist erfährst,

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. hältst du weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Geschmäcken entstehen

anekā rasasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

Phassaṁ phussa sati muṭṭhā, Wenn du eine Berührung empfindest und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Indem du sie mit begehrlichem Geist erfährst,

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. hältst du weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Berührung entstehen

anekā phassasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

Dhammaṁ ñatvā sati muṭṭhā, Wenn du eine Vorstellung erkennst und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Indem du sie mit begehrlichem Geist erfährst,

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. hältst du weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Vorstellungen entstehen

anekā dhammasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

Na so rajjati rūpesu, Wenn du ein Bild mit Achtsamkeit siehst,

rūpaṁ disvā paṭissato; gibt es kein Begehren von Bildern.

Virattacitto vedeti, Indem du es mit von Begehren freiem Geist erfährst,

tañca nājjhosa tiṭṭhati. hältst du nicht weiter daran fest.

Yathāssa passato rūpaṁ, Selbst wenn du ein Bild siehst

sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das es auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

santike nibbāna vuccati. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.

Na so rajjati saddesu, Wenn du einen Ton mit Achtsamkeit hörst,

saddaṁ sutvā paṭissato; gibt es kein Begehren von Tönen.

Virattacitto vedeti, Indem du ihn mit von Begehren freiem Geist erfährst,

tañca nājjhosa tiṭṭhati. hältst du nicht weiter daran fest.

Yathāssa suṇato saddaṁ, Selbst wenn du einen Ton hörst

sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das er auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

santike nibbāna vuccati. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.

Na so rajjati gandhesu, Wenn du einen Geruch mit Achtsamkeit riechst,

gandhaṁ ghatvā paṭissato; gibt es kein Begehren von Gerüchen.

Virattacitto vedeti, Indem du ihn mit von Begehren freiem Geist erfährst,

tañca nājjhosa tiṭṭhati. hältst du nicht weiter daran fest.

Yathāssa ghāyato gandhaṁ, Selbst wenn du einen Geruch riechst

sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das er auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

santike nibbāna vuccati. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.

Na so rajjati rasesu, Wenn du einen Geschmack mit Achtsamkeit schmeckst,

rasaṁ bhotvā paṭissato; gibt es kein Begehren von Geschmäcken.

Virattacitto vedeti, Indem du ihn mit von Begehren freiem Geist erfährst,

tañca nājjhosa tiṭṭhati. hältst du nicht weiter daran fest.

Yathāssa sāyato rasaṁ, Selbst wenn du einen Geschmack schmeckst

sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das er auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

santike nibbāna vuccati. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.

Na so rajjati phassesu, Wenn du eine Berührung mit Achtsamkeit empfindest,

phassaṁ phussa paṭissato; gibt es kein Begehren von Berührungen.

Virattacitto vedeti, Indem du sie mit von Begehren freiem Geist erfährst,

tañca nājjhosa tiṭṭhati. hältst du nicht weiter daran fest.

Yathāssa phusato phassaṁ, Selbst wenn du eine Berührung empfindest

sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das sie auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

santike nibbāna vuccati. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.

Na so rajjati dhammesu, Wenn du eine Vorstellung mit Achtsamkeit erkennst,

dhammaṁ ñatvā paṭissato; gibt es kein Begehren von Vorstellungen.

Virattacitto vedeti, Indem du sie mit von Begehren freiem Geist erfährst,

tañca nājjhosa tiṭṭhati. hältst du nicht weiter daran fest.

Yathāssa jānato dhammaṁ, Selbst wenn du eine Vorstellung erkennst

Sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das sie auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

Evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

Santike nibbāna vuccatī’ti. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.‘

Imassa khvāhaṁ, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmī”ti. So verstehe ich die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage des Buddha.“

“Sādhu sādhu, mālukyaputta. „Gut, gut, Māluṅkyaputta!

Sādhu kho tvaṁ, mālukyaputta, mayā saṅkhittena bhāsitassa vitthārena atthaṁ ājānāsi: Es ist gut, dass du die ausführliche Bedeutung meiner kurzen Aussage so verstehst:

‘Rūpaṁ disvā sati muṭṭhā, ‚Wenn du ein Bild siehst und die Achtsamkeit verlierst,

Piyaṁ nimittaṁ manasi karoto; richtest du den Geist auf ein anziehendes Merkmal.

Sārattacitto vedeti, Du erfährst es mit begehrlichem Geist

Tañca ajjhosa tiṭṭhati. und hältst weiter daran fest.

Tassa vaḍḍhanti vedanā, Aus Bildern entstehen

anekā rūpasambhavā; viele Gefühle.

Abhijjhā ca vihesā ca, Durch Begehrlichkeit und Grausamkeit

cittamassūpahaññati; wird der Geist geschädigt.

Evaṁ ācinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden anhäufst,

ārā nibbāna vuccati. heißt es, du seist vom Erlöschen weit entfernt.

…pe…

Na so rajjati dhammesu, Wenn du eine Vorstellung mit Achtsamkeit erkennst,

dhammaṁ ñatvā paṭissato; gibt es kein Begehren von Vorstellungen.

Virattacitto vedeti, Du erfährst sie mit von Begehren freiem Geist

tañca nājjhosa tiṭṭhati. und hältst nicht weiter daran fest.

Yathāssa vijānato dhammaṁ, Selbst wenn du eine Vorstellung erkennst

Sevato cāpi vedanaṁ; und mit dem Gefühl, das sie auslöst, vertraut wirst,

Khīyati nopacīyati, trägst du ab und häufst nicht an:

Evaṁ so caratī sato; So lebt man achtsam.

Evaṁ apacinato dukkhaṁ, Wenn du so Leiden abträgst,

Santike nibbāna vuccatī’ti. heißt es, du seist dem Erlöschen nahegekommen.‘

Imassa kho, mālukyaputta, mayā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena attho daṭṭhabbo”ti. So ist die ausführliche Bedeutung dieser meiner kurzen Aussage zu verstehen.“

Atha kho āyasmā mālukyaputto bhagavato bhāsitaṁ abhinanditvā anumoditvā uṭṭhāyāsanā bhagavantaṁ abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā pakkāmi. Da begrüßte der Ehrwürdige Māluṅkyaputta die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob er sich von seinem Sitz, verbeugte sich und umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging.

Atha kho āyasmā mālukyaputto eko vūpakaṭṭho appamatto ātāpī pahitatto viharanto nacirasseva—yassatthāya kulaputtā sammadeva agārasmā anagāriyaṁ pabbajanti, tadanuttaraṁ—brahmacariyapariyosānaṁ diṭṭheva dhamme sayaṁ abhiññā sacchikatvā upasampajja vihāsi. Da gelangte Māluṅkyaputta, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.

“Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā”ti abbhaññāsi. Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“

Aññataro ca panāyasmā mālukyaputto arahataṁ ahosīti. Und der Ehrwürdige Māluṅkyaputta wurde einer der Vollendeten.

Dutiyaṁ.
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