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Saṁyutta Nikāya 35.105 Verbundene Lehrreden 35.105

11. Yogakkhemivagga 11. Das Kapitel über das Refugium vor dem Joch

Upādāyasutta Weil man ergreift

“Kismiṁ nu kho, bhikkhave, sati kiṁ upādāya uppajjati ajjhattaṁ sukhaṁ dukkhan”ti? „Mönche und Nonnen, wenn was besteht, weil man was ergreift, entstehen in einem Glück und Schmerz?“

“Bhagavaṁmūlakā no, bhante, dhammā …pe…. „Unsere Lehren wurzeln im Buddha …“

“Cakkhusmiṁ kho, bhikkhave, sati cakkhuṁ upādāya uppajjati ajjhattaṁ sukhaṁ dukkhaṁ …pe… „Wenn das Auge besteht, Mönche und Nonnen, weil man das Auge ergreift, entstehen in einem Glück und Schmerz. …

manasmiṁ sati manaṁ upādāya uppajjati ajjhattaṁ sukhaṁ dukkhaṁ. Wenn der Geist besteht, weil man den Geist ergreift, entstehen in einem Glück und Schmerz.

Taṁ kiṁ maññatha, bhikkhave, Was denkt ihr, Mönche und Nonnen?

cakkhu niccaṁ vā aniccaṁ vā”ti? Ist das Auge beständig oder unbeständig?“

“Aniccaṁ, bhante”. „Unbeständig, Herr.“

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti? „Aber wenn es unbeständig ist, ist es Leiden oder Glück?“

“Dukkhaṁ, bhante”. „Leiden, Herr.“

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, api nu taṁ anupādāya uppajjeyya ajjhattaṁ sukhaṁ dukkhan”ti? „Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würden dadurch in einem Glück und Schmerz entstehen?“

“No hetaṁ, bhante” …pe…. „Nein, Herr.“ …

“Jivhā niccā vā aniccā vā”ti? „Ist das Ohr … Ist die Nase … Ist die Zunge … Ist der Körper …

“Aniccā, bhante”.

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti?

“Dukkhaṁ, bhante”.

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, api nu taṁ anupādāya uppajjeyya ajjhattaṁ sukhaṁ dukkhan”ti?

“No hetaṁ, bhante” …pe….

“Mano nicco vā anicco vā”ti? Ist der Geist beständig oder unbeständig?“

“Anicco, bhante”. „Unbeständig, Herr.“

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vā taṁ sukhaṁ vā”ti? „Aber wenn er unbeständig ist, ist er Leiden oder Glück?“

“Dukkhaṁ, bhante”. „Leiden, Herr.“

“Yaṁ panāniccaṁ dukkhaṁ vipariṇāmadhammaṁ, api nu taṁ anupādāya uppajjeyya ajjhattaṁ sukhaṁ dukkhan”ti? „Aber wenn man nicht ergreifen würde, was unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, würden dadurch in einem Glück und Schmerz entstehen?“

“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“

“Evaṁ passaṁ, bhikkhave, sutavā ariyasāvako cakkhusmimpi nibbindati …pe… manasmimpi nibbindati. „Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert vom Auge, vom Ohr, von der Nase, von der Zunge, vom Körper und vom Geist.

Nibbindaṁ virajjati; virāgā vimuccati; vimuttasmiṁ vimuttamiti ñāṇaṁ hoti. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist.

‘Khīṇā jāti, vusitaṁ brahmacariyaṁ, kataṁ karaṇīyaṁ, nāparaṁ itthattāyā’ti pajānātī”ti. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“

Dutiyaṁ.
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