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Saį¹yutta NikÄya 35.241 Verbundene Lehrreden 35.241
19. ÄsÄ«visavagga 19. Das Kapitel Ć¼ber das Gleichnis von den Giftschlangen
Paį¹hamadÄrukkhandhopamasutta Das Gleichnis vom Baumstamm (1)
Ekaį¹ samayaį¹ bhagavÄ kosambiyaį¹ viharati gaį¹
gÄya nadiyÄ tÄ«re. Einmal hielt sich der Buddha bei KosambÄ« am Ufer des Ganges auf.
AddasÄ kho bhagavÄ mahantaį¹ dÄrukkhandhaį¹ gaį¹
gÄya nadiyÄ sotena vuyhamÄnaį¹. Er sah einen groĆen Baumstamm, der in der Strƶmung des Ganges trieb,
DisvÄna bhikkhÅ« Ämantesi: und wandte sich an die Mƶnche und Nonnen:
āpassatha no tumhe, bhikkhave, amuį¹ mahantaį¹ dÄrukkhandhaį¹ gaį¹
gÄya nadiyÄ sotena vuyhamÄnanāti? āMƶnche und Nonnen, seht ihr diesen groĆen Baumstamm, der in der Strƶmung des Ganges treibt?ā
āEvaį¹, bhanteā. āJa, Herr.ā
āSace so, bhikkhave, dÄrukkhandho na orimaį¹ tÄ«raį¹ upagacchati, na pÄrimaį¹ tÄ«raį¹ upagacchati, na majjhe saį¹sÄ«dissati, na thale ussÄ«dissati, na manussaggÄho gahessati, na amanussaggÄho gahessati, na Ävaį¹į¹aggÄho gahessati, na antopÅ«ti bhavissati; āMƶnche und Nonnen, wenn dieser Baumstamm nicht an dieses Ufer oder ans andere Ufer stƶĆt, wenn er nicht in der Mitte untergeht oder auf einer Sandbank strandet, wenn er nicht von Menschen oder nicht-menschlichen Wesen weggenommen wird, wenn er sich nicht in einem Strudel verfƤngt und wenn er nicht verfault,
evaƱhi so, bhikkhave, dÄrukkhandho samuddaninno bhavissati samuddapoį¹o samuddapabbhÄro. in diesem Fall wird dieser Baumstamm sich zum Meer neigen, zum Meer streben, sich zum Meer ausrichten.
Taį¹ kissa hetu? Warum ist das so?
Samuddaninno, bhikkhave, gaį¹
gÄya nadiyÄ soto samuddapoį¹o samuddapabbhÄro. Weil die Strƶmung des Ganges sich zum Meer neigt, zum Meer strebt, sich zum Meer ausrichtet.
Evameva kho, bhikkhave, sace tumhepi na orimaį¹ tÄ«raį¹ upagacchatha, na pÄrimaį¹ tÄ«raį¹ upagacchatha; Ebenso werdet ihr, wenn ihr nicht an dieses Ufer oder ans andere Ufer stoĆt, wenn ihr nicht in der Mitte untergeht oder auf einer Sandbank strandet, wenn ihr nicht von Menschen oder nicht-menschlichen Wesen weggenommen werdet, wenn ihr euch nicht in einem Strudel verfangt und wenn ihr nicht verfault,
na majjhe saį¹sÄ«dissatha, na thale ussÄ«dissatha, na manussaggÄho gahessati, na amanussaggÄho gahessati, na Ävaį¹į¹aggÄho gahessati, na antopÅ«tÄ« bhavissatha;
evaį¹ tumhe, bhikkhave, nibbÄnaninnÄ bhavissatha nibbÄnapoį¹Ä nibbÄnapabbhÄrÄ. euch zum Erlƶschen neigen, zum Erlƶschen streben, euch zum Erlƶschen ausrichten.
Taį¹ kissa hetu? Warum ist das so?
NibbÄnaninnÄ, bhikkhave, sammÄdiį¹į¹hi nibbÄnapoį¹Ä nibbÄnapabbhÄrÄāti. Weil rechte Ansicht sich zum Erlƶschen neigt, zum Erlƶschen hin strebt, sich zum Erlƶschen ausrichtet.ā
Evaį¹ vutte, aƱƱataro bhikkhu bhagavantaį¹ etadavoca: Daraufhin fragte einer der Mƶnche den Buddha:
ākiį¹ nu kho, bhante, orimaį¹ tÄ«raį¹, kiį¹ pÄrimaį¹ tÄ«raį¹, ko majjhe saį¹sÄdo, ko thale ussÄdo, ko manussaggÄho, ko amanussaggÄho, ko Ävaį¹į¹aggÄho, ko antopÅ«tibhÄvoāti? āAber Herr, was ist dieses Ufer und was ist das andere Ufer? Was bedeutet in der Mitte untergehen? Was bedeutet auf einer Sandbank stranden? Was bedeutet von Menschen oder nicht-menschlichen Wesen weggenommen werden? Was bedeutet sich in einem Strudel verfangen? Und was bedeutet verfaulen?ā
āāOrimaį¹ tÄ«ranāti kho, bhikkhu, channetaį¹ ajjhattikÄnaį¹ ÄyatanÄnaį¹ adhivacanaį¹. āāDieses Uferā, Mƶnch, ist ein Ausdruck fĆ¼r die sechs inneren Sinnesfelder.
āPÄrimaį¹ tÄ«ranāti kho, bhikkhu, channetaį¹ bÄhirÄnaį¹ ÄyatanÄnaį¹ adhivacanaį¹. āDas andere Uferā ist ein Ausdruck fĆ¼r die sechs ƤuĆeren Sinnesfelder.
āMajjhe saį¹sÄdoāti kho, bhikkhu, nandÄ«rÄgassetaį¹ adhivacanaį¹. āIn der Mitte untergehenā ist ein Ausdruck fĆ¼r GenieĆen und Gier.
āThale ussÄdoāti kho, bhikkhu, asmimÄnassetaį¹ adhivacanaį¹. āAuf einer Sandbank strandenā ist ein Ausdruck fĆ¼r die Einbildung āich binā.
Katamo ca, bhikkhu, manussaggÄho? Und was bedeutet von Menschen weggenommen werden?
Idha, bhikkhu, gihÄ«hi saį¹saį¹į¹ho viharati, sahanandÄ« sahasokÄ«, sukhitesu sukhito, dukkhitesu dukkhito, uppannesu kiccakaraį¹Ä«yesu attanÄ tesu yogaį¹ Äpajjati. Da tut sich jemand eng mit Laien zusammen, teilt Freud und Leid mit ihnen ā ist glĆ¼cklich, wenn sie glĆ¼cklich sind, und traurig, wenn sie traurig sind ā und lƤsst sich in ihre Angelegenheiten verwickeln.
Ayaį¹ vuccati, bhikkhu, manussaggÄho. Das nennt man von Menschen weggenommen werden.
Katamo ca, bhikkhu, amanussaggÄho? Und was bedeutet von nicht-menschlichen Wesen weggenommen werden?
Idha, bhikkhu, ekacco aƱƱataraį¹ devanikÄyaį¹ paį¹idhÄya brahmacariyaį¹ carati: āiminÄhaį¹ sÄ«lena vÄ vatena vÄ tapena vÄ brahmacariyena vÄ devo vÄ bhavissÄmi devaƱƱataro vÄāti. Da fĆ¼hrt jemand das geistliche Leben in der Hoffnung, in einer Klasse von Gƶttern wiedergeboren zu werden: āDass ich doch durch diese Regel, dieses GelĆ¼bde, diese inbrĆ¼nstige BuĆĆ¼bung oder dieses geistliche Leben einer der Gƶtter werde!ā
Ayaį¹ vuccati, bhikkhu, amanussaggÄho. Das nennt man von nicht-menschlichen Wesen weggenommen werden.
āÄvaį¹į¹aggÄhoāti kho, bhikkhu, paƱcannetaį¹ kÄmaguį¹Änaį¹ adhivacanaį¹. āSich in einem Strudel verfangenā ist ein Ausdruck fĆ¼r die fĆ¼nf Arten sinnlicher Erregung.
Katamo ca, bhikkhu, antopÅ«tibhÄvo? Und was bedeutet verfaulen?
Idha, bhikkhu, ekacco dussÄ«lo hoti pÄpadhammo asucisaį¹
kassarasamÄcÄro paį¹icchannakammanto assamaį¹o samaį¹apaį¹iƱƱo abrahmacÄrÄ« brahmacÄripaį¹iƱƱo antopÅ«ti avassuto kasambujÄto. Da ist jemand unmoralisch, mit schlechten Eigenschaften, schmutzig, von verdƤchtigem Verhalten, hinterhƤltig, gibt fƤlschlich vor, ein Asket zu sein oder ein geistliches Leben zu fĆ¼hren, ist innerlich verdorben, triefend und verkommen.
Ayaį¹ vuccati, bhikkhu, āantopÅ«tibhÄvoāāti. Das nennt man āverfaulenā.ā
Tena kho pana samayena nando gopÄlako bhagavato avidÅ«re į¹hito hoti. Nun saĆ da gerade der Kuhhirte Nanda nicht weit vom Buddha.
Atha kho nando gopÄlako bhagavantaį¹ etadavoca: Und er sagte zum Buddha:
āahaį¹ kho, bhante, na orimaį¹ tÄ«raį¹ upagacchÄmi, na pÄrimaį¹ tÄ«raį¹ upagacchÄmi, na majjhe saį¹sÄ«dissÄmi, na thale ussÄ«dissÄmi, na maį¹ manussaggÄho gahessati, na amanussaggÄho gahessati, na Ävaį¹į¹aggÄho gahessati, na antopÅ«ti bhavissÄmi. āIch werde nicht an dieses Ufer oder ans andere Ufer stoĆen, werde nicht in der Mitte untergehen oder auf einer Sandbank stranden, werde nicht von Menschen oder nicht-menschlichen Wesen weggenommen werden, werde mich nicht in einem Strudel verfangen und werde nicht verfaulen.
LabheyyÄhaį¹, bhante, bhagavato santike pabbajjaį¹, labheyyaį¹ upasampadanāti. Herr, darf ich vor dem Buddha die Weihe des Fortziehens erhalten, die Ordination?ā
āTena hi tvaį¹, nanda, sÄmikÄnaį¹ gÄvo niyyÄtehÄ«āti. āNun, Nanda, bringe die KĆ¼he zu ihren Besitzern zurĆ¼ck.ā
āGamissanti, bhante, gÄvo vacchagiddhiniyoāti. āHerr, die KĆ¼he werden von selbst zu ihren Besitzern zurĆ¼ckgehen, denn sie lieben ihre KƤlber.ā
āNiyyÄteheva tvaį¹, nanda, sÄmikÄnaį¹ gÄvoāti. āDennoch, Nanda, solltest du sie zu ihren Besitzern zurĆ¼ckbringen.ā
Atha kho nando gopÄlako sÄmikÄnaį¹ gÄvo niyyÄtetvÄ yena bhagavÄ tenupasaį¹
kami; upasaį¹
kamitvÄ bhagavantaį¹ etadavoca: Da brachte Nanda die KĆ¼he zu ihren Besitzern zurĆ¼ck, dann ging er zum Buddha und sagte zu ihm:
āniyyÄtitÄ, bhante, sÄmikÄnaį¹ gÄvo. āHerr, ich habe die KĆ¼he zu ihren Besitzern zurĆ¼ckgebracht.
LabheyyÄhaį¹, bhante, bhagavato santike pabbajjaį¹, labheyyaį¹ upasampadanāti. Darf ich vor dem Buddha die Weihe des Fortziehens erhalten, die Ordination?ā
Alattha kho nando gopÄlako bhagavato santike pabbajjaį¹, alattha upasampadaį¹. Und der Kuhhirte Nanda erhielt vor dem Buddha die Weihe des Fortziehens, die Ordination.
AcirÅ«pasampanno ca panÄyasmÄ nando eko vÅ«pakaį¹į¹ho ā¦peā¦ Nicht lange nach seiner Ordination ā¦
aƱƱataro ca panÄyasmÄ nando arahataį¹ ahosÄ«ti. wurde der EhrwĆ¼rdige Nanda einer der Vollendeten.
Catutthaį¹.