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Saṁyutta Nikāya 41.4 Verbundene Lehrreden 41.4

1. Cittavagga 1. Das Kapitel mit Citta

Mahakapāṭihāriyasutta Mahakas Demonstration

Ekaṁ samayaṁ sambahulā therā bhikkhū macchikāsaṇḍe viharanti ambāṭakavane. Einmal hielten sich mehrere altehrwürdige Mönche bei Macchikāsaṇḍa im Wildmangowäldchen auf.

Atha kho citto gahapati yena therā bhikkhū tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā there bhikkhū abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho citto gahapati there bhikkhū etadavoca: Da ging der Hausbesitzer Citta zu ihnen, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihnen:

“adhivāsentu me, bhante therā, svātanāya gokule bhattan”ti. „Ehrenwerte Älteste, wollt ihr bitte die morgige Mahlzeit in meiner Scheune annehmen.“

Adhivāsesuṁ kho therā bhikkhū tuṇhībhāvena. Sie schwiegen zum Zeichen der Zustimmung.

Atha kho citto gahapati therānaṁ bhikkhūnaṁ adhivāsanaṁ viditvā uṭṭhāyāsanā there bhikkhū abhivādetvā padakkhiṇaṁ katvā pakkāmi. Da erhob sich Citta, als er die Zustimmung der altehrwürdigen Mönche erkannt hatte, von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete sie respektvoll, die rechte Seite ihnen zugewandt, und ging.

Atha kho therā bhikkhū tassā rattiyā accayena pubbaṇhasamayaṁ nivāsetvā pattacīvaramādāya yena cittassa gahapatino gokulaṁ tenupasaṅkamiṁsu; upasaṅkamitvā paññatte āsane nisīdiṁsu. Als dann die Nacht vorüber war, kleideten die altehrwürdigen Mönche sich am Morgen an, nahmen Schale und Robe, gingen zu Cittas Scheune und setzten sich dort auf die ausgebreiteten Sitze.

Atha kho citto gahapati there bhikkhū paṇītena sappipāyāsena sahatthā santappesi sampavāresi. Da bewirtete und bediente Citta die altehrwürdigen Mönche eigenhändig mit köstlichem Milchreis, der mit Ghee zubereitet war.

Atha kho therā bhikkhū bhuttāvino onītapattapāṇino uṭṭhāyāsanā pakkamiṁsu. Als die altehrwürdigen Mönche gegessen und Hand und Schale gewaschen hatten, erhoben sie sich von ihren Sitzen und gingen.

Cittopi kho gahapati “sesakaṁ vissajjethā”ti vatvā there bhikkhū piṭṭhito piṭṭhito anubandhi. Citta ordnete an, dass der Rest der Speisen verteilt werden sollte, dann folgte er den altehrwürdigen Mönchen.

Tena kho pana samayena uṇhaṁ hoti kuthitaṁ; Zu dieser Zeit herrschte eine brütende Hitze.

te ca therā bhikkhū paveliyamānena maññe kāyena gacchanti, yathā taṁ bhojanaṁ bhuttāvino. Und diese altehrwürdigen Mönche gingen, als würden ihre Körper schmelzen, wie es nach einer Mahlzeit der Fall ist.

Tena kho pana samayena āyasmā mahako tasmiṁ bhikkhusaṅghe sabbanavako hoti. Damals war der Ehrwürdige Mahaka der jüngste Mönch in diesem Saṅgha.

Atha kho āyasmā mahako āyasmantaṁ theraṁ etadavoca: Da sagte der Ehrwürdige Mahaka zu dem Altehrwürdigen:

“sādhu khvassa, bhante thera, sītako ca vāto vāyeyya, abbhasampilāpo ca assa, devo ca ekamekaṁ phusāyeyyā”ti. „Wäre es nicht gut, Ehrenwerter Ältester, wenn ein kühler Wind wehen würde, sich eine Wolkendecke bilden und ein sanfter Nieselregen herabfallen würde?“

“Sādhu khvassa, āvuso mahaka, yaṁ sītako ca vāto vāyeyya, abbhasampilāpo ca assa, devo ca ekamekaṁ phusāyeyyā”ti. „Das wäre wahrhaftig gut, geehrter Mahaka.“

Atha kho āyasmā mahako tathārūpaṁ iddhābhisaṅkhāraṁ abhisaṅkhari yathā sītako ca vāto vāyi, abbhasampilāpo ca assa, devo ca ekamekaṁ phusi. Da setzte Mahaka seine übersinnliche Kraft ein und veranlasste, dass ein kühler Wind wehte, sich eine Wolkendecke bildete und ein sanfter Nieselregen herabfiel.

Atha kho cittassa gahapatino etadahosi: Da dachte Citta:

“yo kho imasmiṁ bhikkhusaṅghe sabbanavako bhikkhu tassāyaṁ evarūpo iddhānubhāvo”ti. „Der jüngste Mönch in diesem Saṅgha besitzt solche übersinnliche Kraft!“

Atha kho āyasmā mahako ārāmaṁ sampāpuṇitvā āyasmantaṁ theraṁ etadavoca: Als sie zum Kloster kamen, sagte Mahaka zu dem Altehrwürdigen:

“alamettāvatā, bhante therā”ti? „Ehrenwerter Ältester, genügt das?“

“Alamettāvatā, āvuso mahaka. „Das genügt, geehrter Mahaka,

Katamettāvatā, āvuso mahaka. du hast genug getan

Pūjitamettāvatā, āvuso mahakā”ti. und genug dargebracht.“

Atha kho therā bhikkhū yathāvihāraṁ agamaṁsu. Dann gingen die altehrwürdigen Mönche jeder zu seiner Hütte,

Āyasmāpi mahako sakaṁ vihāraṁ agamāsi. und auch Mahaka ging zu seiner Hütte.

Atha kho citto gahapati yenāyasmā mahako tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmantaṁ mahakaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho citto gahapati āyasmantaṁ mahakaṁ etadavoca: Da ging Citta zu Mahaka, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

“sādhu me, bhante, ayyo mahako uttari manussadhammaṁ iddhipāṭihāriyaṁ dassetū”ti. „Herr, bitte biete für mich eine übermenschliche Demonstration übersinnlicher Kraft dar.“

“Tena hi tvaṁ, gahapati, ālinde uttarāsaṅgaṁ paññapetvā tiṇakalāpaṁ okāsehī”ti. „Nun, Hausbesitzer, lege deine Oberrobe auf die Veranda und streue eine Handvoll Gras darauf.“

“Evaṁ, bhante”ti kho citto gahapati āyasmato mahakassa paṭissutvā ālinde uttarāsaṅgaṁ paññapetvā tiṇakalāpaṁ okāsesi. „Ja, Herr“, antwortete Citta und tat wie geheißen.

Atha kho āyasmā mahako vihāraṁ pavisitvā sūcighaṭikaṁ datvā tathārūpaṁ iddhābhisaṅkhāraṁ abhisaṅkhari yathā tālacchiggaḷena ca aggaḷantarikāya ca acci nikkhamitvā tiṇāni jhāpesi, uttarāsaṅgaṁ na jhāpesi. Mahaka ging in seine Hütte und verriegelte die Tür. Dann setzte er seine übersinnliche Kraft ein und veranlasste, dass eine Flamme durch das Schlüsselloch und einen Spalt im Türblatt schoss und das Gras verbrannte, aber nicht die Oberrobe.

Atha kho citto gahapati uttarāsaṅgaṁ papphoṭetvā saṁviggo lomahaṭṭhajāto ekamantaṁ aṭṭhāsi. Da schüttelte Citta seine Oberrobe aus und stellte sich zur Seite hin, erschüttert und mit gesträubten Haaren.

Atha kho āyasmā mahako vihārā nikkhamitvā cittaṁ gahapatiṁ etadavoca: Mahaka kam aus seiner Hütte und sagte zu Citta:

“alamettāvatā, gahapatī”ti? „Genügt das, Hausbesitzer?“

“Alamettāvatā, bhante mahaka. „Das genügt, Herr,

Katamettāvatā, bhante, mahaka. du hast genug getan

Pūjitamettāvatā, bhante mahaka. und genug dargebracht.

Abhiramatu, bhante, ayyo mahako macchikāsaṇḍe. Ich hoffe, der werte Herr Mahaka ist hier in Macchikāsaṇḍa glücklich,

Ramaṇīyaṁ ambāṭakavanaṁ. denn das Wildmangowäldchen ist entzückend.

Ahaṁ ayyassa mahakassa ussukkaṁ karissāmi cīvarapiṇḍapātasenāsanagilānappaccayabhesajjaparikkhārānan”ti. Ich werde dafür sorgen, dass der werte Herr Mahaka mit Roben, Almosen, Unterkunft sowie Arznei und Krankenversorgung ausgestattet ist.“

“Kalyāṇaṁ vuccati, gahapatī”ti. „Es ist schön, dass du das sagst, Hausbesitzer.“

Atha kho āyasmā mahako senāsanaṁ saṁsāmetvā pattacīvaramādāya macchikāsaṇḍamhā pakkāmi. Aber Mahaka brachte seine Unterkunft in Ordnung, nahm Schale und Robe, verließ Macchikāsaṇḍa

Yaṁ macchikāsaṇḍamhā pakkāmi, tathā pakkantova ahosi; und kam nie mehr zurück.

na puna paccāgacchīti.

Catutthaṁ.
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