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Saṁyutta Nikāya 41.5 Verbundene Lehrreden 41.5
1. Cittavagga 1. Das Kapitel mit Citta
Paṭhamakāmabhūsutta Mit Kāmabhū (1)
Ekaṁ samayaṁ āyasmā kāmabhū macchikāsaṇḍe viharati ambāṭakavane. Einmal hielt sich der Ehrwürdige Kāmabhū bei Macchikāsaṇḍa im Wildmangowäldchen auf.
Atha kho citto gahapati yenāyasmā kāmabhū tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā āyasmantaṁ kāmabhuṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinnaṁ kho cittaṁ gahapatiṁ āyasmā kāmabhū etadavoca: Da ging der Hausbesitzer Citta zum Ehrwürdigen Kāmabhū, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Kāmabhū sagte zu ihm:
“Vuttamidaṁ, gahapati: „Hausbesitzer, es gibt diese Redensart:
‘Nelaṅgo setapacchādo, ‚Mit makellosem Rad und weißem Baldachin
ekāro vattatī ratho; rollt der einspeichige Wagen heran.
Anīghaṁ passa āyantaṁ, Seht ihn kommen, unbeschwert,
chinnasotaṁ abandhanan’ti. den Strom durchschnitten, ungebunden.‘
Imassa nu kho, gahapati, saṅkhittena bhāsitassa kathaṁ vitthārena attho daṭṭhabbo”ti? Wie ist die ausführliche Bedeutung dieser kurzen Aussage zu verstehen?“
“Kiṁ nu kho etaṁ, bhante, bhagavatā bhāsitan”ti? „Herr, wurde sie vom Buddha gesprochen?“
“Evaṁ, gahapatī”ti. „Ja, Hausbesitzer.“
“Tena hi, bhante, muhuttaṁ āgamehi yāvassa atthaṁ pekkhāmī”ti. ‚Nun, Herr, bitte warte eine Weile, während ich ihre Bedeutung erwäge.“
Atha kho citto gahapati muhuttaṁ tuṇhī hutvā āyasmantaṁ kāmabhuṁ etadavoca: Und nach einer Weile Schweigen sagte Citta zu Kāmabhū:
“‘Nelaṅgan’ti kho, bhante, sīlānametaṁ adhivacanaṁ. „Herr, ‚makelloses Rad‘ ist ein Ausdruck für Sittlichkeit.
‘Setapacchādo’ti kho, bhante, vimuttiyā etaṁ adhivacanaṁ. ‚Weißer Baldachin‘ ist ein Ausdruck für Freiheit.
‘Ekāro’ti kho, bhante, satiyā etaṁ adhivacanaṁ. ‚Eine Speiche‘ ist ein Ausdruck für Achtsamkeit.
‘Vattatī’ti kho, bhante, abhikkamapaṭikkamassetaṁ adhivacanaṁ. ‚Rollt heran‘ ist ein Ausdruck für Vorwärtsgehen und Zurückkommen.
‘Ratho’ti kho, bhante, imassetaṁ cātumahābhūtikassa kāyassa adhivacanaṁ mātāpettikasambhavassa odanakummāsūpacayassa aniccucchādanaparimaddanabhedanaviddhaṁsanadhammassa. ‚Wagen‘ ist ein Ausdruck für diesen Körper, der aus den vier Grundzuständen besteht, von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut, der vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden muss, der aufgelöst und zerstört werden muss.
Rāgo kho, bhante, nīgho, doso nīgho, moho nīgho. Gier, Hass und Täuschung sind Sorgen.
Te khīṇāsavassa bhikkhuno pahīnā ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā. Ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, hat diese aufgegeben, sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.
Tasmā khīṇāsavo bhikkhu ‘anīgho’ti vuccati. Darum nennt man einen Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, ‚unbeschwert‘.
‘Āyantan’ti kho, bhante, arahato etaṁ adhivacanaṁ. ‚Er kommt‘ ist ein Ausdruck für den Vollendeten.
‘Soto’ti kho, bhante, taṇhāyetaṁ adhivacanaṁ. ‚Strom‘ ist ein Ausdruck für Verlangen.
Sā khīṇāsavassa bhikkhuno pahīnā ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā. Ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, hat dieses aufgegeben, es an der Wurzel abgeschnitten, sodass es wie der Stumpf einer Palme ist, dass es ausgelöscht ist und sich in Zukunft nicht mehr erheben kann.
Tasmā khīṇāsavo bhikkhu ‘chinnasoto’ti vuccati. Darum heißt es von einem Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, er habe ‚den Strom durchschnitten‘.
Rāgo kho, bhante, bandhanaṁ, doso bandhanaṁ, moho bandhanaṁ. Gier, Hass und Täuschung sind Bande.
Te khīṇāsavassa bhikkhuno pahīnā ucchinnamūlā tālāvatthukatā anabhāvaṅkatā āyatiṁ anuppādadhammā. Ein Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, hat diese aufgegeben, sie an der Wurzel abgeschnitten, sodass sie wie der Stumpf einer Palme sind, dass sie ausgelöscht sind und sich in Zukunft nicht mehr erheben können.
Tasmā khīṇāsavo bhikkhu ‘abandhano’ti vuccati. Darum nennt man einen Mönch, der die Befleckungen aufgelöst hat, ‚ungebunden‘.
Iti kho, bhante, yaṁ taṁ bhagavatā vuttaṁ: So, Herr, verstehe ich die ausführliche Bedeutung dessen, was der Buddha kurz gesagt hat:
‘Nelaṅgo setapacchādo, ‚Mit makellosem Rad und weißem Baldachin
ekāro vattatī ratho; rollt der einspeichige Wagen heran.
Anīghaṁ passa āyantaṁ, Seht ihn kommen, unbeschwert,
chinnasotaṁ abandhanan’ti. den Strom durchschnitten, ungebunden.‘“
Imassa kho, bhante, bhagavatā saṅkhittena bhāsitassa evaṁ vitthārena atthaṁ ājānāmī”ti.
“Lābhā te, gahapati, suladdhaṁ te, gahapati. „Du hast Glück, Hausbesitzer, so großes Glück,
Yassa te gambhīre buddhavacane paññācakkhu kamatī”ti. dass du die tiefgründigen Lehren des Buddha mit dem Auge der Weisheit durchquerst!“
Pañcamaṁ.