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Saṁyutta Nikāya 42.6 Verbundene Lehrreden 42.6
1. Gāmaṇivagga 1. Das Kapitel mit Ortsvorstehern
Asibandhakaputtasutta Mit Asibandhakas Sohn
Ekaṁ samayaṁ bhagavā nāḷandāyaṁ viharati pāvārikambavane. Einmal hielt sich der Buddha bei Nāḷandā im Mangowäldchen der Wollweber auf.
Atha kho asibandhakaputto gāmaṇi yena bhagavā tenupasaṅkami; upasaṅkamitvā bhagavantaṁ abhivādetvā ekamantaṁ nisīdi. Ekamantaṁ nisinno kho asibandhakaputto gāmaṇi bhagavantaṁ etadavoca: Da ging Asibandhakas Sohn, der Ortsvorsteher, zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:
“brāhmaṇā, bhante, pacchā bhūmakā kāmaṇḍalukā sevālamālikā udakorohakā aggiparicārakā. „Herr, die Brahmanen des Westens sind mit Moos behängt, tragen Wasserkrüge, tauchen ins Wasser ein und huldigen der heiligen Flamme.
Te mataṁ kālaṅkataṁ uyyāpenti nāma saññāpenti nāma saggaṁ nāma okkāmenti. Wenn jemand gestorben ist, erheben sie ihn wahrhaftig, erhöhen ihn und geleiten ihn in den Himmel.
Bhagavā pana, bhante, arahaṁ sammāsambuddho pahoti tathā kātuṁ yathā sabbo loko kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjeyyā”ti? Aber kann auch der Gesegnete, der Vollendete, der vollkommen erwachte Buddha dafür sorgen, dass die ganze Welt, wenn der Körper auseinanderbricht, nach dem Tod an einem guten Ort wiedergeboren wird, in einer himmlischen Welt?“
“Tena hi, gāmaṇi, taññevettha paṭipucchissāmi. Yathā te khameyya tathā naṁ byākareyyāsīti. „Nun, Ortsvorsteher, ich werde dir dazu Gegenfragen stellen, und du kannst antworten, wie du möchtest.
Taṁ kiṁ maññasi, gāmaṇi, Was meinst du, Ortsvorsteher?
idhassa puriso pāṇātipātī adinnādāyī kāmesumicchācārī musāvādī pisuṇavāco pharusavāco samphappalāpī abhijjhālu byāpannacitto micchādiṭṭhiko. Da würde ein Mensch lebende Geschöpfe töten, stehlen und sexuelle Verfehlungen begehen. Er würde falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen. Und er wäre begehrlich und böswillig und hätte falsche Ansicht.
Tamenaṁ mahājanakāyo saṅgamma samāgamma āyāceyya thomeyya pañjaliko anuparisakkeyya: Und eine große Menschenmenge käme zusammen zu Gebet und Lobpreis, würde ihn mit zusammengelegten Händen umrunden und sagen:
‘ayaṁ puriso kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjatū’ti. ‚Wenn der Körper dieses Menschen auseinanderbricht, nach dem Tod, soll er an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt!‘
Taṁ kiṁ maññasi, gāmaṇi, Was meinst du, Ortsvorsteher?
api nu so puriso mahato janakāyassa āyācanahetu vā thomanahetu vā pañjalikā anuparisakkanahetu vā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjeyyā”ti? Würde dieser Mensch wegen der Gebete dieser Menschenmenge im Himmel wiedergeboren?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Seyyathāpi, gāmaṇi, puriso mahatiṁ puthusilaṁ gambhīre udakarahade pakkhipeyya. „Ortsvorsteher, wie wenn ein Mensch einen dicken Felsbrocken in einen tiefen See werfen würde,
Tamenaṁ mahā janakāyo saṅgamma samāgamma āyāceyya thomeyya pañjaliko anuparisakkeyya: und eine große Menschenmenge käme zusammen zu Gebet und Lobpreis, würde ihn mit zusammengelegten Händen umrunden und sagen:
‘ummujja, bho puthusile, uplava, bho puthusile, thalamuplava, bho puthusile’ti. ‚Steige auf, guter Felsen! Treibe oben, guter Felsen! Treibe zum Ufer, guter Felsen!‘
Taṁ kiṁ maññasi, gāmaṇi, Was meinst du, Ortsvorsteher?
api nu sā puthusilā mahato janakāyassa āyācanahetu vā thomanahetu vā pañjalikā anuparisakkanahetu vā ummujjeyya vā uplaveyya vā thalaṁ vā uplaveyyā”ti? Würde dieser dicke Felsbrocken wegen der Gebete dieser Menschenmenge aufsteigen oder oben treiben?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Evameva kho, gāmaṇi, yo so puriso pāṇātipātī adinnādāyī kāmesumicchācārī musāvādī pisuṇavāco pharusavāco samphappalāpī abhijjhālu byāpannacitto micchādiṭṭhiko. „Ebenso würde ein Mensch, der lebende Geschöpfe töten, stehlen und sexuelle Verfehlungen begehen würde; der falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen würde; und der begehrlich und böswillig wäre und falsche Ansicht hätte,
Kiñcāpi taṁ mahā janakāyo saṅgamma samāgamma āyāceyya thomeyya pañjaliko anuparisakkeyya: selbst wenn eine große Menschenmenge zu Gebet und Lobpreis zusammenkäme …,
‘ayaṁ puriso kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjatū’ti, atha kho so puriso kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjeyya. wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod an einem verlorenen Ort wiedergeboren, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle.
Taṁ kiṁ maññasi, gāmaṇi, Was meinst du, Ortsvorsteher?
idhassa puriso pāṇātipātā paṭivirato adinnādānā paṭivirato kāmesumicchācārā paṭivirato musāvādā paṭivirato pisuṇāya vācāya paṭivirato pharusāya vācāya paṭivirato samphappalāpā paṭivirato anabhijjhālu abyāpannacitto sammādiṭṭhiko. Da würde ein Mensch keine lebenden Geschöpfe töten, nicht stehlen und keine sexuellen Verfehlungen begehen. Er würde keine falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen. Und er wäre zufrieden und gütig und hätte rechte Ansicht.
Tamenaṁ mahā janakāyo saṅgamma samāgamma āyāceyya thomeyya pañjaliko anuparisakkeyya: Und eine große Menschenmenge käme zusammen zu Gebet und Lobpreis, würde ihn mit zusammengelegten Händen umrunden und sagen:
‘ayaṁ puriso kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjatū’ti. ‚Wenn der Körper dieses Menschen auseinanderbricht, nach dem Tod, soll er an einem verlorenen Ort wiedergeboren werden, einem schlechten Ort, in der Unterwelt, der Hölle!‘
Taṁ kiṁ maññasi, gāmaṇi, Was meinst du, Ortsvorsteher?
api nu so puriso mahato janakāyassa āyācanahetu vā thomanahetu vā pañjalikā anuparisakkanahetu vā kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjeyyā”ti? Würde dieser Mensch wegen der Gebete dieser Menschenmenge in der Hölle wiedergeboren?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Seyyathāpi, gāmaṇi, puriso sappikumbhaṁ vā telakumbhaṁ vā gambhīre udakarahade ogāhetvā bhindeyya. Tatra yāssa sakkharā vā kaṭhalā vā sā adhogāmī assa; yañca khvassa tatra sappi vā telaṁ vā taṁ uddhaṁ gāmi assa. „Ortsvorsteher, wie wenn ein Mensch einen Krug mit Ghee oder Öl in einem tiefen See versenken und dort zerbrechen würde. Die Scherben und Splitter würden herabsinken und das Ghee oder Öl würde aufsteigen,
Tamenaṁ mahā janakāyo saṅgamma samāgamma āyāceyya thomeyya pañjaliko anuparisakkeyya: und eine große Menschenmenge käme zusammen zu Gebet und Lobpreis, würde es mit zusammengelegten Händen umrunden und sagen:
‘osīda, bho sappitela, saṁsīda, bho sappitela, adho gaccha, bho sappitelā’ti. ‚Sinke, gutes Ghee oder Öl! Geh unter, gutes Ghee oder Öl! Steige hinab, gutes Ghee oder Öl!‘
Taṁ kiṁ maññasi, gāmaṇi, Was meinst du, Ortsvorsteher?
api nu taṁ sappitelaṁ mahato janakāyassa āyācanahetu vā thomanahetu vā pañjalikā anuparisakkanahetu vā osīdeyya vā saṁsīdeyya vā adho vā gaccheyyā”ti? Würde dieses Ghee oder Öl wegen der Gebete dieser Menschenmenge sinken und untergehen?“
“No hetaṁ, bhante”. „Nein, Herr.“
“Evameva kho, gāmaṇi, yo so puriso pāṇātipātā paṭivirato, adinnādānā paṭivirato, kāmesumicchācārā paṭivirato, musāvādā paṭivirato, pisuṇāya vācāya paṭivirato, pharusāya vācāya paṭivirato, samphappalāpā paṭivirato, anabhijjhālu, abyāpannacitto, sammādiṭṭhiko, „Ebenso würde ein Mensch, der keine lebenden Geschöpfe töten, nicht stehlen und keine sexuellen Verfehlungen begehen würde; der keine falsche, entzweiende, harte oder unsinnige Rede gebrauchen würde; und der zufrieden und gütig wäre und rechte Ansicht hätte,
kiñcāpi taṁ mahā janakāyo saṅgamma samāgamma āyāceyya thomeyya pañjaliko anuparisakkeyya: selbst wenn eine große Menschenmenge zu Gebet und Lobpreis zusammenkäme …,
‘ayaṁ puriso kāyassa bhedā paraṁ maraṇā apāyaṁ duggatiṁ vinipātaṁ nirayaṁ upapajjatū’ti, atha kho so puriso kāyassa bhedā paraṁ maraṇā sugatiṁ saggaṁ lokaṁ upapajjeyyā”ti. wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod an einem guten Ort wiedergeboren, in einer himmlischen Welt.“
Evaṁ vutte, asibandhakaputto gāmaṇi bhagavantaṁ etadavoca: Daraufhin sagte Asibandhakas Sohn, der Ortsvorsteher, zum Buddha:
“abhikkantaṁ, bhante …pe… „Vortrefflich, Herr! Vortrefflich! …
ajjatagge pāṇupetaṁ saraṇaṁ gatan”ti. Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“
Chaṭṭhaṁ.