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Saṁyutta Nikāya 45.12 Verbundene Lehrreden 45.12

2. Vihāravagga 2. Das Kapitel über Meditation

Dutiyavihārasutta Meditation (2)

Sāvatthinidānaṁ. In Sāvatthī.

“Icchāmahaṁ, bhikkhave, temāsaṁ paṭisallīyituṁ. „Mönche und Nonnen, ich wünsche, für drei Monate in Klausur zu gehen.

Namhi kenaci upasaṅkamitabbo, aññatra ekena piṇḍapātanīhārakenā”ti. Niemand soll sich mir nähern außer dem, der mir Almosen bringt.“

“Evaṁ, bhante”ti kho te bhikkhū bhagavato paṭissutvā nāssudha koci bhagavantaṁ upasaṅkamati, aññatra ekena piṇḍapātanīhārakena. „Ja, Herr“, antworteten jene Mönche und Nonnen. Und niemand näherte sich ihm außer dem, der ihm Almosen brachte.

Atha kho bhagavā tassa temāsassa accayena paṭisallānā vuṭṭhito bhikkhū āmantesi: Und nachdem drei Monate vergangen waren, kam der Buddha aus seiner Klausur und wandte sich an die Mönche und Nonnen:

“yena svāhaṁ, bhikkhave, vihārena paṭhamābhisambuddho viharāmi, tassa padesena vihāsiṁ. „Mönche und Nonnen, ich habe einen Teil der Meditation geübt, die ich übte, als ich eben erwacht war.

So evaṁ pajānāmi: Ich verstehe,

‘micchādiṭṭhipaccayāpi vedayitaṁ; dass es Gefühl gibt, das durch falsche Ansicht bedingt ist

micchādiṭṭhivūpasamapaccayāpi vedayitaṁ; und durch das Zur-Ruhe-Kommen falscher Ansicht,

sammādiṭṭhipaccayāpi vedayitaṁ; durch rechte Ansicht

sammādiṭṭhivūpasamapaccayāpi vedayitaṁ …pe… und durch das Zur-Ruhe-Kommen rechter Ansicht; …

micchāsamādhipaccayāpi vedayitaṁ; Gefühl, das durch falsche Versenkung bedingt ist

micchāsamādhivūpasamapaccayāpi vedayitaṁ, sammāsamādhipaccayāpi vedayitaṁ; und durch das Zur-Ruhe-Kommen falscher Versenkung …

sammāsamādhivūpasamapaccayāpi vedayitaṁ; und durch das Zur-Ruhe-Kommen rechter Versenkung.

chandapaccayāpi vedayitaṁ; Es gibt Gefühl, das durch Sehnen bedingt ist

chandavūpasamapaccayāpi vedayitaṁ; und durch das Zur-Ruhe-Kommen des Sehnens,

vitakkapaccayāpi vedayitaṁ; durch Denken

vitakkavūpasamapaccayāpi vedayitaṁ; und durch das Zur-Ruhe-Kommen des Denkens,

saññāpaccayāpi vedayitaṁ; durch Wahrnehmung

saññāvūpasamapaccayāpi vedayitaṁ; und durch das Zur-Ruhe-Kommen der Wahrnehmung.

chando ca avūpasanto hoti, vitakko ca avūpasanto hoti, saññā ca avūpasantā hoti, tappaccayāpi vedayitaṁ; Solange Sehnen, Denken und Wahrnehmung nicht zur Ruhe gebracht wurden, gibt es Gefühl, das dadurch bedingt ist.

chando ca vūpasanto hoti, vitakko ca vūpasanto hoti, saññā ca vūpasantā hoti, tappaccayāpi vedayitaṁ; Wenn Sehnen, Denken und Wahrnehmung zur Ruhe gebracht wurden, gibt es Gefühl, das dadurch bedingt ist.

appattassa pattiyā atthi āyāmaṁ, tasmimpi ṭhāne anuppatte tappaccayāpi vedayitan’”ti. Es gibt Einsatz, um zu erreichen, was noch nicht erreicht ist. Wenn dieser Zustand erreicht ist, gibt es auch Gefühl, das dadurch bedingt ist.“

Dutiyaṁ.
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