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Saį¹yutta NikÄya 48.10 Verbundene Lehrreden 48.10
1. Suddhikavagga 1. Das Kapitel Ć¼ber die einfache Fassung
Dutiyavibhaį¹
gasutta Aufgliederung (2)
āPaƱcimÄni, bhikkhave, indriyÄni. āMƶnche und Nonnen, es gibt fĆ¼nf FƤhigkeiten.
KatamÄni paƱca? Welche fĆ¼nf?
Saddhindriyaį¹ ā¦peā¦ paƱƱindriyaį¹. Die FƤhigkeit des Vertrauens, der Energie, der Achtsamkeit, der Versenkung und der Weisheit.
KatamaƱca, bhikkhave, saddhindriyaį¹? Und was ist die FƤhigkeit des Vertrauens?
Idha, bhikkhave, ariyasÄvako saddho hoti, saddahati tathÄgatassa bodhiį¹: Da hat ein edler SchĆ¼ler Vertrauen zum Erwachen des Klargewordenen:
āitipi so bhagavÄ arahaį¹ sammÄsambuddho vijjÄcaraį¹asampanno sugato lokavidÅ« anuttaro purisadammasÄrathi satthÄ devamanussÄnaį¹ buddho bhagavÄātiāāDieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unĆ¼bertrefflicher Anleiter fĆ¼r alle, die Ć¼ben wollen, Lehrer von Gƶttern und Menschen, erwacht, gesegnet.ā
idaį¹ vuccati, bhikkhave, saddhindriyaį¹. Das nennt man die FƤhigkeit des Vertrauens.
KatamaƱca, bhikkhave, vÄ«riyindriyaį¹? Und was ist die FƤhigkeit der Energie?
Idha, bhikkhave, ariyasÄvako ÄraddhavÄ«riyo viharati akusalÄnaį¹ dhammÄnaį¹ pahÄnÄya, kusalÄnaį¹ dhammÄnaį¹ upasampadÄya, thÄmavÄ daįø·haparakkamo anikkhittadhuro kusalesu dhammesu. Da lebt ein edler SchĆ¼ler so, dass er seine Energie aufrĆ¼ttelt, um untaugliche Eigenschaften aufzugeben und sich taugliche Eigenschaften zu eigen zu machen. Er ist stark, beharrlich fest, und lƤsst nicht nach beim Entwickeln tauglicher Eigenschaften.
So anuppannÄnaį¹ pÄpakÄnaį¹ akusalÄnaį¹ dhammÄnaį¹ anuppÄdÄya chandaį¹ janeti vÄyamati vÄ«riyaį¹ Ärabhati cittaį¹ paggaį¹hÄti padahati; Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rĆ¼ttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemĆ¼ht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften nicht aufkommen.
uppannÄnaį¹ pÄpakÄnaį¹ akusalÄnaį¹ dhammÄnaį¹ pahÄnÄya chandaį¹ janeti vÄyamati vÄ«riyaį¹ Ärabhati cittaį¹ paggaį¹hÄti padahati; Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rĆ¼ttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemĆ¼ht sich, damit schlechte, untaugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, aufgegeben werden.
anuppannÄnaį¹ kusalÄnaį¹ dhammÄnaį¹ uppÄdÄya chandaį¹ janeti vÄyamati vÄ«riyaį¹ Ärabhati cittaį¹ paggaį¹hÄti padahati; Er entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rĆ¼ttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemĆ¼ht sich, damit taugliche Eigenschaften aufkommen.
uppannÄnaį¹ kusalÄnaį¹ dhammÄnaį¹ į¹hitiyÄ asammosÄya bhiyyobhÄvÄya vepullÄya bhÄvanÄya pÄripÅ«riyÄ chandaį¹ janeti vÄyamati vÄ«riyaį¹ Ärabhati cittaį¹ paggaį¹hÄti padahatiāEr entwickelt Enthusiasmus, setzt sich ein, rĆ¼ttelt seine Energie auf, gebraucht seinen Geist und bemĆ¼ht sich, damit taugliche Eigenschaften, die aufgekommen sind, bleiben, nicht verloren gehen, sondern anwachsen, reifen und sich vollstƤndig entwickeln.
idaį¹ vuccati, bhikkhave, vÄ«riyindriyaį¹. Das nennt man die FƤhigkeit der Energie.
KatamaƱca, bhikkhave, satindriyaį¹? Und was ist die FƤhigkeit der Achtsamkeit?
Idha, bhikkhave, ariyasÄvako satimÄ hoti paramena satinepakkena samannÄgato, cirakatampi cirabhÄsitampi saritÄ anussaritÄ. Da ist ein edler SchĆ¼ler achtsam. Er besitzt ƤuĆerste Achtsamkeit und Wachheit, und an Dinge, die vor langer Zeit getan oder gesagt wurden, kann er sich erinnern und sie sich ins GedƤchtnis rufen.
So kÄye kÄyÄnupassÄ« viharati ÄtÄpÄ« sampajÄno satimÄ, vineyya loke abhijjhÄdomanassaį¹; Er meditiert, indem er einen Aspekt des Kƶrpers beobachtet ā eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und VerdrieĆlichkeit gegenĆ¼ber der Welt.
vedanÄsu ā¦peā¦ Er meditiert, indem er einen Aspekt der GefĆ¼hle beobachtet ā¦
citte ā¦peā¦ indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet ā¦
dhammesu dhammÄnupassÄ« viharati ÄtÄpÄ« sampajÄno satimÄ, vineyya loke abhijjhÄdomanassaį¹āindem er einen Aspekt der natĆ¼rlichen GesetzmƤĆigkeiten beobachtet ā eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und VerdrieĆlichkeit gegenĆ¼ber der Welt.
idaį¹ vuccati, bhikkhave, satindriyaį¹. Das nennt man die FƤhigkeit der Achtsamkeit.
KatamaƱca, bhikkhave, samÄdhindriyaį¹? Und was ist die FƤhigkeit der Versenkung?
Idha, bhikkhave, ariyasÄvako vossaggÄrammaį¹aį¹ karitvÄ labhati samÄdhiį¹, labhati cittassa ekaggataį¹. Da gelangt ein edler SchĆ¼ler zur Versenkung, zum Einswerden des Geistes, indem er sich auf Loslassen stĆ¼tzt.
So vivicceva kÄmehi vivicca akusalehi dhammehi savitakkaį¹ savicÄraį¹ vivekajaį¹ pÄ«tisukhaį¹ paį¹hamaį¹ jhÄnaį¹ upasampajja viharati. Ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, tritt er in die erste Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, wƤhrend man den Geist ausrichtet und hƤlt.
VitakkavicÄrÄnaį¹ vÅ«pasamÄ ajjhattaį¹ sampasÄdanaį¹ cetaso ekodibhÄvaį¹ avitakkaį¹ avicÄraį¹ samÄdhijaį¹ pÄ«tisukhaį¹ dutiyaį¹ jhÄnaį¹ upasampajja viharati. Wenn das Ausrichten und Halten des Geistes sich beruhigt, tritt er in die zweite Vertiefung ein und verweilt darin; da gibt es aus Versenkung geborene Ekstase und Seligkeit, mit innerer Klarheit und geeintem Geist, ohne Ausrichten und Halten.
PÄ«tiyÄ ca virÄgÄ upekkhako ca viharati sato ca sampajÄno sukhaƱca kÄyena paį¹isaį¹vedeti yaį¹ taį¹ ariyÄ Äcikkhanti āupekkhako satimÄ sukhavihÄrÄ«āti tatiyaį¹ jhÄnaį¹ upasampajja viharati. Und mit dem Schwinden der Ekstase tritt er in die dritte Vertiefung ein und verweilt darin; da meditiert er mit Gleichmut, achtsam und bewusst, und erfƤhrt persƶnlich die Seligkeit, von der die Edlen erklƤren: āGleichmĆ¼tig und achtsam meditiert man in Seligkeit.ā
Sukhassa ca pahÄnÄ dukkhassa ca pahÄnÄ pubbeva somanassadomanassÄnaį¹ atthaį¹
gamÄ adukkhamasukhaį¹ upekkhÄsatipÄrisuddhiį¹ catutthaį¹ jhÄnaį¹ upasampajja viharatiāIndem er GlĆ¼ck und Schmerz aufgibt und frĆ¼here Frƶhlichkeit und Traurigkeit beendet, tritt er in die vierte Vertiefung ein und verweilt darin, ohne GlĆ¼ck oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit.
idaį¹ vuccati, bhikkhave, samÄdhindriyaį¹. Das nennt man die FƤhigkeit der Versenkung.
KatamaƱca, bhikkhave, paƱƱindriyaį¹? Und was ist die FƤhigkeit der Weisheit?
Idha, bhikkhave, ariyasÄvako paƱƱavÄ hoti udayatthagÄminiyÄ paƱƱÄya samannÄgato ariyÄya nibbedhikÄya, sammÄ dukkhakkhayagÄminiyÄ. Da ist ein edler SchĆ¼ler weise. Er besitzt die Weisheit des Entstehens und Vergehens, die edel und durchdringend ist und zur vƶlligen Auflƶsung des Leidens fĆ¼hrt.
So āidaį¹ dukkhanāti yathÄbhÅ«taį¹ pajÄnÄti, āayaį¹ dukkhasamudayoāti yathÄbhÅ«taį¹ pajÄnÄti, āayaį¹ dukkhanirodhoāti yathÄbhÅ«taį¹ pajÄnÄti, āayaį¹ dukkhanirodhagÄminÄ« paį¹ipadÄāti yathÄbhÅ«taį¹ pajÄnÄtiāEr versteht wahrhaftig: āDas ist das Leidenā, ā¦ ādas ist der Ursprung des Leidensā, ā¦ ādas ist das Aufhƶren des Leidensā, ā¦ ādas ist die Ćbung, die zum Aufhƶren des Leidens fĆ¼hrtā.
idaį¹ vuccati, bhikkhave, paƱƱindriyaį¹. Das nennt man die FƤhigkeit der Weisheit.
ImÄni kho, bhikkhave, paƱcindriyÄnÄ«āti. Das sind die fĆ¼nf FƤhigkeiten.ā
Dasamaį¹.
Suddhikavaggo paį¹hamo.
TassuddÄnaį¹
SuddhikaƱceva dve sotÄ,
arahantÄ apare duve;
Samaį¹abrÄhmaį¹Ä daį¹į¹habbaį¹,
vibhaį¹
gÄ apare duveti.