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Saṁyutta Nikāya 52.1 Verbundene Lehrreden 52.1
1. Rahogatavagga 1. Das Kapitel über die Klausur für sich allein
Paṭhamarahogatasutta Für sich allein (1)
Evaṁ me sutaṁ—So habe ich es gehört:
ekaṁ samayaṁ āyasmā anuruddho sāvatthiyaṁ viharati jetavane anāthapiṇḍikassa ārāme. Einmal hielt sich der Ehrwürdige Anuruddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.
Atha kho āyasmato anuruddhassa rahogatassa paṭisallīnassa evaṁ cetaso parivitakko udapādi: Da kam dem Ehrwürdigen Anuruddha, als er für sich allein in Klausur war, dieser Gedanke in den Sinn:
“yesaṁ kesañci cattāro satipaṭṭhānā viraddhā, viraddho tesaṁ ariyo maggo sammā dukkhakkhayagāmī. „Wer die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation versäumt hat, hat den edlen Pfad versäumt, der zur völligen Auflösung des Leidens führt.
Yesaṁ kesañci cattāro satipaṭṭhānā āraddhā, āraddho tesaṁ ariyo maggo sammā dukkhakkhayagāmī”ti. Wer die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation ergriffen hat, hat den edlen Pfad ergriffen, der zur völligen Auflösung des Leidens führt.“
Atha kho āyasmā mahāmoggallāno āyasmato anuruddhassa cetasā cetoparivitakkamaññāya—seyyathāpi nāma balavā puriso samiñjitaṁ vā bāhaṁ pasāreyya, pasāritaṁ vā bāhaṁ samiñjeyya; evameva—āyasmato anuruddhassa sammukhe pāturahosi. Und der Ehrwürdige Mahāmoggallāna erkannte, was Anuruddha dachte. So leicht, wie ein starker Mensch den Arm strecken oder beugen würde, erschien er wieder vor Anuruddha
Atha kho āyasmā mahāmoggallāno āyasmantaṁ anuruddhaṁ etadavoca: und sagte zu ihm:
“kittāvatā nu kho, āvuso anuruddha, bhikkhuno cattāro satipaṭṭhānā āraddhā hontī”ti? „Geehrter Anuruddha, inwiefern ergreift ein Mönch die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation?“
“Idhāvuso, bhikkhu ajjhattaṁ kāye samudayadhammānupassī viharati, ajjhattaṁ kāye vayadhammānupassī viharati, ajjhattaṁ kāye samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. „Geehrter, da meditiert ein Mönch, indem er den Körper innerlich beobachtet, wie er entstehen muss, wie er verschwinden muss, wie er sowohl entstehen als auch verschwinden muss – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Bahiddhā kāye samudayadhammānupassī viharati, bahiddhā kāye vayadhammānupassī viharati, bahiddhā kāye samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Er meditiert, indem er den Körper äußerlich beobachtet, wie er entstehen muss, wie er verschwinden muss, wie er sowohl entstehen als auch verschwinden muss – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
Ajjhattabahiddhā kāye samudayadhammānupassī viharati, ajjhattabahiddhā kāye vayadhammānupassī viharati, ajjhattabahiddhā kāye samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Er meditiert, indem er den Körper sowohl innerlich als auch äußerlich beobachtet, wie er entstehen muss, wie er verschwinden muss, wie er sowohl entstehen als auch verschwinden muss – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.
So sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūle paṭikūlasaññī vihareyyan’ti, paṭikūlasaññī tattha viharati; Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich das Widerwärtige in dem wahrnehme, was nicht widerwärtig ist‘, dann tut er es.
sace ākaṅkhati: ‘paṭikūle appaṭikūlasaññī vihareyyan’ti, appaṭikūlasaññī tattha viharati; Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich das, was nicht widerwärtig ist, im Widerwärtigen wahrnehme‘, dann tut er es.
sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūle ca paṭikūle ca paṭikūlasaññī vihareyyan’ti, paṭikūlasaññī tattha viharati; Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich das Widerwärtige sowohl in dem wahrnehme, was nicht widerwärtig ist, als auch im Widerwärtigen‘, dann tut er es.
sace ākaṅkhati: ‘paṭikūle ca appaṭikūle ca appaṭikūlasaññī vihareyyan’ti, appaṭikūlasaññī tattha viharati; Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich das, was nicht widerwärtig ist, sowohl im Widerwärtigen wahrnehme als auch in dem, was nicht widerwärtig ist‘, dann tut er es.
sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūlañca paṭikūlañca tadubhayaṁ abhinivajjetvā upekkhako vihareyyaṁ sato sampajāno’ti, upekkhako tattha viharati sato sampajāno. Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich gleichmütig bleibe, achtsam und bewusst, und sowohl das Widerwärtige zurückweise als auch das, was nicht widerwärtig ist‘, dann tut er es.
Ajjhattaṁ vedanāsu samudayadhammānupassī viharati, ajjhattaṁ vedanāsu vayadhammānupassī viharati, ajjhattaṁ vedanāsu samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. Er meditiert, indem er Gefühle innerlich beobachtet …
Bahiddhā vedanāsu samudayadhammānupassī viharati, bahiddhā vedanāsu vayadhammānupassī viharati, bahiddhā vedanāsu samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. indem er Gefühle äußerlich beobachtet …
Ajjhattabahiddhā vedanāsu samudayadhammānupassī viharati, ajjhattabahiddhā vedanāsu vayadhammānupassī viharati, ajjhattabahiddhā vedanāsu samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. indem er Gefühle sowohl innerlich als auch äußerlich beobachtet, wie sie entstehen müssen, wie sie verschwinden müssen, wie sie sowohl entstehen als auch verschwinden müssen …
So sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūle paṭikūlasaññī vihareyyan’ti, paṭikūlasaññī tattha viharati;
sace ākaṅkhati: ‘paṭikūle appaṭikūlasaññī vihareyyan’ti, appaṭikūlasaññī tattha viharati;
sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūle ca paṭikūle ca paṭikūlasaññī vihareyyan’ti, paṭikūlasaññī tattha viharati;
sace ākaṅkhati: ‘paṭikūle ca appaṭikūle ca appaṭikūlasaññī vihareyyan’ti, appaṭikūlasaññī tattha viharati;
sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūlañca paṭikūlañca tadubhayaṁ abhinivajjetvā upekkhako vihareyyaṁ sato sampajāno’ti, upekkhako tattha viharati sato sampajāno.
Ajjhattaṁ citte …pe… Er meditiert, indem er den Geist innerlich beobachtet …
bahiddhā citte …pe… indem er den Geist äußerlich beobachtet …
ajjhattabahiddhā citte samudayadhammānupassī viharati … ajjhattabahiddhā citte vayadhammānupassī viharati … ajjhattabahiddhā citte samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī …pe… abhijjhādomanassaṁ. indem er den Geist sowohl innerlich als auch äußerlich beobachtet, wie er entstehen muss, wie er verschwinden muss, wie er sowohl entstehen als auch verschwinden muss …
So sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūle paṭikūlasaññī vihareyyan’ti, paṭikūlasaññī tattha viharati …pe…
upekkhako tattha viharati sato sampajāno.
Ajjhattaṁ dhammesu …pe… Er meditiert, indem er die natürlichen Gesetzmäßigkeiten innerlich beobachtet …
bahiddhā dhammesu …pe… indem er die natürlichen Gesetzmäßigkeiten äußerlich beobachtet …
ajjhattabahiddhā dhammesu samudayadhammānupassī viharati … ajjhattabahiddhā dhammesu vayadhammānupassī viharati … ajjhattabahiddhā dhammesu samudayavayadhammānupassī viharati ātāpī sampajāno satimā, vineyya loke abhijjhādomanassaṁ. indem er die natürlichen Gesetzmäßigkeiten sowohl innerlich als auch äußerlich beobachtet, wie sie entstehen müssen, wie sie verschwinden müssen, wie sie sowohl entstehen als auch verschwinden müssen …
So sace ākaṅkhati: ‘appaṭikūle paṭikūlasaññī vihareyyan’ti, paṭikūlasaññī tattha viharati …pe… Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich das Widerwärtige in dem wahrnehme, was nicht widerwärtig ist‘, dann tut er es. …
upekkhako tattha viharati sato sampajāno. Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch meditieren könnte, indem ich gleichmütig bleibe, achtsam und bewusst, und sowohl das Widerwärtige zurückweise als auch das, was nicht widerwärtig ist‘, dann tut er es.
Ettāvatā kho, āvuso, bhikkhuno cattāro satipaṭṭhānā āraddhā hontī”ti. Insofern ergreift ein Mönch die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation.“
Paṭhamaṁ.